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Seite 2: Die besten Controller für Nintendo Switch 2019 - Unsere Empfehlungen im Oktober

Auf Seite 2 unseres Vergleichs findet ihr Controller, deren Design oder Tastenlayout in wesentlichen Punkten von dem des Nintendo Switch Pro Controllers abweicht. Nostalgiker, die sich die Zeiten des SNES oder Gamecube zurückwünschen, werden hier ebenso fündig wie diejenigen, die lieber Controller im PlayStation-Layout haben.

Controller im PlayStation-Layout: Der Beboncool Wireless Switch Controller

Pro:

  • rutschfeste Griffe
  • Bewegungssteuerung und Rumble-Funktion
  • Preis

Contra:

  • Amiibo-Unterstützung und Aufnahmebutton fehlen
  • kurze Akkulaufzeit

Beboncool Wireless Für Fans des PlayStation-Tastenlayouts: Der Beboncool Wireless Controller

Geeignet für: Fans des PlayStation-Tastenlayouts, Spieler mit verschwitzten Händen

Preis: ca. 28€

Beboncool Wireless Switch Controller bei Amazon*

Wer das typische PlayStation-Layout bevorzugt, bei dem die beiden Sticks unten und vergleichsweise dicht nebeneinander liegen, wird beim Beboncool Wireless Controller fündig. Er ist ähnlich hochwertig verarbeitet wie der PXN vom selben Hersteller und mit 28 Euro sogar noch günstiger, hat aber leider auch Nachteile.

Schwacher Akku: Der größte ist sicherlich die geringe Akkulaufzeit von höchstens acht Stunden im Spielbetrieb. Das bedeutet, dass man den Controller am besten nach jeder länger Session ans Ladekabel hängen sollte, wenn man nicht will, dass er beim nächsten Gebrauch während des Spielens schlapp macht. Da halten die meisten anderen Controller, allen voran der Nintendo Pro Controller, deutlich länger durch.

Fehlende Features: Ein zweiter Nachteil, der vielen Spielern allerdings egal sein dürfte, ist das Fehlen eines Aufnahmebuttons, der es erlaubt, Screenshots zu machen und Videoaufnahmen zu starten. Nicht nur der Pro Controller, sondern auch fast alle Switch-Controller von Drittherstellern verfügen über einen solchen Button. Zudem fehlt ein NFC-Berührungspunkt zum Einlesen von Amiibos.

Gute Haptik: Immerhin sind andere übliche Features wie Bewegungssteuerung und Rumble-Funktion vorhanden und funktionieren tadellos. Positiv zu erwähnen ist außerdem, dass die Griffe ausgezeichneten Halt bieten, selbst bei langen Sessions mit feuchten Händen.

Fazit: Der Beboncool Wireless Controller ist zuverlässig, verfügt über die wichtigsten Funktionen und ist noch dazu günstig. Trotzdem würden wir nur denjenigen zum Kauf raten, die unbedingt einen Controller mit PlayStation-Layout möchten. Alle anderen finden nämlich für höchsten ein paar Euro mehr andere Controller, die zusätzliche Features und vor allem eine deutlich längere Akkulaufzeit bieten.

Beboncool Wireless Switch Controller bei Amazon*

Vergleichbare Controller im PS4-Layout:

Controller im SNES-Design: 8Bitdo SF30 Pro Gamepad

Pro:

  • Retro-Design
  • fast alle Features des Pro Controllers
  • gute Verarbeitung

Contra:

  • Trigger gewöhnungsbedürftig
  • kann zu verkrampfter Handhaltung führen
  • keine Amiibo-Unterstützung
  • benötigt eventuell Firmwareupdate

8Bitdo SF30 Pro Der Controller für nostalgische Nintendo-Fans: Der 8Bitdo SF30Pro.

Geeignet für: SNES-Nostalgiker

Preis: ca. 44 Euro

8Bitdo SF30 Pro bei Amazon*

Moderne Features: Eine Empfehlung für nostalgische Nintendo-Fans ist der 8Bitdo SF30 Pro im klassischen SNES-Design. Trotz seines altmodischen Außerdem verfügt dieser über fast alle Features de Pro Controllers. Dies gilt sowohl für die Bewegungssteuerung als auch die Rumble-Funktion. Einzig der NFC-Berührungspunkt für die Amiibo-Unterstützung fehlt.

Verändertes Layout: Das Tastenlayout ist etwas anders als bei den meisten Switch-Controllern. Die beiden Sticks liegen wie bei einem PlayStation-Controller unten und dicht zusammen. Um dem Design des SNES-Controllers möglichst nahe zu kommen, befinden sich in der Mitte nur zwei Button statt der üblichen vier. Die beiden anderen sind unter das Steuerkreuz beziehungsweise unter den B-Button gewandert und klein und dezent gehalten. Dadurch sind sie etwas weniger komfortabel zu bedienen, was aber so gut wie nie stört, da sie nicht oft gebraucht werden.

Breite Trigger: Problematischer sind die Trigger, die nicht so tief wie bei gewöhnlichen Controllern, sondern eng an den Schultertasten liegen und noch dazu eine breite statt längliche Form haben. Dadurch fühlen sie sich weniger wie ein Abzug und vielmehr wie eine zusätzliche Schultertaste an. Daran kann man sich zwar gewöhnen, optimal ist es aber nicht, am allerwenigsten in Shootern.

Fehlende Griffe: Dies gilt auch für das übrige Design des Controller, denn allem Retro-Charme zum Trotz: Es hat schon seinen Grund, weshalb Controller heutzutage Griffe haben. Da diese beim SF30 PRO fehlen, tun einem die Finger nach längerem Spielen eventuell genauso weh wie früher am SNES. Auch das gehört wohl zum Retro-Feeling dazu.

Zuverlässig: Ansonsten verrichtet der SF30 Pro zuverlässig seinen Dienst und wirkt hochwertig und stabil verarbeitet. Vor dem ersten Einsatz muss allerdings eventuell erst ein Firmware-Update durchgeführt werden, damit der Controller korrekt seinen Dienst tut. Infos dazu finden sich auf der Seite des Herstellers. Die Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden geht in Ordnung, ist aber trotzdem etwas schlechter als bei vielen Konkurrenten.

Fazit: Die Verschmelzung von Retro-Design und modernen Funktionen klappt beim 8Bitdo SF30 Pro erstaunlich gut. Nostalgiker werden ihn deshalb lieben. Trotzdem mussten zugunsten des Aussehens eine Menge kleinere und größere Kompromisse gemacht werden, die andere Controller nicht nötig haben, worunter die Handhabung leidet. Wer damit nicht glücklich ist, kann stattdessen zum SN30 Pro+ (siehe unten) greifen.

8Bitdo SF30 Pro bei Amazon*

Vergleichbare Controller im SNES-Design:

Zwischen retro und modern: 8Bitdo SN30 Pro+

Pro:

  • Software mit umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten
  • liegt dank Griffen besser in der Hand

Contra:

  • Retro-Design geht teilweise verloren

8Bitdo SN30 Pro+ Das modernere Design des SN30 Pro+ hat seine Vorteile, aber der Retro-Charme geht dadurch teilweise verloren.

Geeignet für: Alle, die eine Variante des SN30 Pro mit Griffen und vielen Einstellungsmöglichkeiten wollen.

Preis: ca. 50€

8Bitdo SN30 Pro+ bei Amazon*

Griffiger: Der 8Bitdo SN30 Pro+ unterscheidet sich hinsichtlich der Qualität sowie des Tastenlayouts kaum vom gewöhnlichen SN30 Pro oder vom SF30 Pro. Der offensichtlichste Unterschied sind die beiden großen Griffe. Diese helfen all jenen, die beim normalerweise flachen Design der Retro-Controller bei langer Benutzung Krämpfe in den Händen bekommen.

Echte Trigger: Während sich bei den Buttons auf der Vorderseite wenig tut, gibt es bei den Schultertasten große Unterschiede. Dort gibt es jetzt tief liegende Trigger ähnlich denen des Dualshock 4. Das hat den Vorteil, dass man nicht mehr versehentlich die falsche Taste erwischt, aber den Nachteil, dass sich die unteren Schultertasten nicht mehr so schnellerreichen lassen wie beim normalen SN30 Pro.

Noch Retro genug? Die Änderungen des SN30 Pro+ sind also größtenteils Geschmackssache. Das gilt auch für die Optik. Wer die Controller von 8Bitdo vor allem aufgrund des nostalgischen Designs mag, wird mit dem neuen Modell wohl nicht glücklich. Die weiße Version erinnert zumindest noch ein bisschen an den SNES-Controller, die schwarze Variante unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von anderen Controllern wie dem Dualshock 4.

Umfangreiche Software: Die einzige klare Verbesserung betrifft die Software, durch die man unter Windows das Verhalten des Controllers an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Nicht nur kann die Funktion fast aller Buttons festgelegt werden, auch die Empfindlichkeit der Trigger und der Sticks lässt sich genau einstellen. Die Änderungen wirken sich natürlich nicht nur am PC, sondern auch bei der Nutzung an der Switch aus.

Fazit: Der 8Bitdo SN30 Pro+ ist ein wirklich guter Controller und sein Geld schon aufgrund der detaillierten Einstellungsmöglichkeit, die man sonst bei sehr teuren Controllern findet, definitiv wert. Trotzdem werden die Änderungen nicht jedem gefallen. Das Retro-Design und die breiten Schultertasten der älteren Modelle hatten Nachteile, machten den 8Bitdo aber zu etwas Besonderem. Das neue Modell ist der Konkurrenz ähnlicher geworden.

8Bitdo SN30 Pro+ bei Amazon*

Controller im Gamecube-Design: Das Hori Nintendo Switch Battle Pad

Pro:

  • Retro-Design
  • langes Kabel
  • große Buttons
  • Turbo-Button
  • Funktion der Trigger und Schultertasten vertauschbar

Contra:

  • Bewegungssteuerung, Rumble und Amiibo-Unterstützung fehlen
  • Trigger eventuell etwas zu empfindlich
  • große Abstände zwischen Buttons können Probleme verursachen
  • kabelgebunden

Hori Switch Battle Pad Für Smash-Spieler und Gamecube-Fans: Das Hori Battle Pad (in verschiedenen Farben verfügbar)

Geeignet für: Gamecube-Nostalgiker, Smash-Spieler

Preis: ca. 18 bis 25€, je nach Design

Hori Switch Battle Pad bei Amazon*

Kompromissloses Design: Anders als der SF30 Pro soll das Hori Nintendo Switch Battle Pad, das im Gamecube-Design daherkommt, nicht nur Nostalgiker ansprechen, sondern richtet sich zudem an Fans von Super Smash Bros. und anderen Fighting Games. Das einzige Ziel des Herstellers scheint es gewesen zu sein, diese Zielgruppen anzusprechen und ansonsten die Kosten des Controllers möglichst niedrig zu halten. Dabei geht er kaum Kompromisse ein.

Fehlende Features: Das äußert sich zunächst darin, dass fast alle nicht unbedingt benötigten Features wie Rumble, Bewegungssteuerung und Amiibo-Support fehlen. Dafür verfügt er aber über einen Turbo-Button, durch den man einzelne Buttons gedrückt halten kann, um sie in sehr schneller Abfolge von bis zu 20 mal pro Sekunde zu betätigen.

Langes Kabel: Der Controller funktioniert nicht über Bluetooth, sondern nur per USB-Kabel. Das geht für Smash-Spieler in Ordnung, immerhin ist die Verbindung per Kabel ohnehin schneller und zuverlässiger, was in einem Spiel, in dem es auf Millisekunden ankommt, durchaus von Vorteil ist. Alle anderen hätten sich aber vielleicht wenigstens die Option gewünscht, das Kabel abzunehmen. Immerhin: Mit seinen drei Metern ist es länger als die abnehmbaren Kabel fast aller Bluetooth-Controller.

Große Buttons: Die Buttons auf der rechten Seite sind streng am Gamecube-Design ausgerichtet: Ein riesiger A-Button wir umgeben von drei weiteren, noch immer recht großen Buttons. Nicht nur die Größe, sondern auch die Unterschiede in der Form und die teils großen Abstände machen es fast unmöglich, versehentlich den falschen Knopf zu erwischen.

Große Abstände: Das kann aber auch zum Nachteil werden, denn es ist fast unmöglich, den B-Button gleichzeitig mit Y oder X zu drücken, ohne sich den Daumen zu verrenken. Glücklicherweise ist dies nur selten nötig. Der A-Button ist dafür sehr leicht mit den drei anderen Buttons kombinierbar.

Empfindliche Trigger: Die Trigger sind sehr empfindlich. Das ist gut, wenn man sie in schneller Abfolge betätigen will, kann aber zu ungewollten Eingaben führen. Die Funktion von Triggern und Schultertasten lässt sich übrigens vertauschen.

Fazit: Als Hauptcontroller taugt das Hori Battle Pad nicht. Dafür fehlen zu viele Funktionen und die Buttons und Trigger sind für zu viele Spiele nicht optimal. Als Ergänzung für Gamecube- und Smash-Fans ist er aber durchaus zu gebrauchen, zumal er mit 18 bis 25€, je nach ausgewähltem Design, recht günstig ist.

Hori Switch Battle Pad bei Amazon*

Vergleichbare Controller im GameCube-Design:

Für große Hände: Der Beboncool PXN

Pro:

  • nahezu alle Features des Pro Controllers
  • Verarbeitung wirkt hochwertig
  • gute Haptik, vor allem bei großen Händen

Contra:

  • Akkulaufzeit geringer als beim Original
  • Empfindlichkeit der Sticks und mancher Tasten gewöhnungsbedürftig
  • für kleine Hände schlecht geeignet

Beboncool PXN Großer Controller für große Hände: Der Beboncool PXN

Geeignet für: alle außer Spieler mit kleinen Händen

Preis: ca. 33€

Beboncool PXN bei Amazon*

Groß und gut: Der kabellose Beboncool PXN liegt fast ebenso gut in der Hand wie der Pro Controller, ist aber noch etwas größer und dementsprechend besonders gut für große Hände geeignet. Die Verarbeitung wirkt gerade im Vergleich zu noch günstigeren Modellen deutlich hochwertiger.

Alle wichtigen Features: Der PXN orientiert sich nicht nur hinsichtlich des Designs stark am Pro Controller, sondern bietet alle wichtigen Features des Pro Controllers: Sensoren zur Bewegungssteuerung, die zuverlässig funktioniert, und eine Rumble-Funktion mit drei verschiedenen Vibrationsstufen und einen NFC-Kontaktpunkt, kann also Amiibos erkennen. Abstriche muss man bei der Akkulaufzeit des kabellosen Bluetooth-Controllers machen. Diese ist zwar mit bis zu 20 Stunden noch immer lang, aber eben nur halb so lang wie beim Pro Controller.

Abweichende Empfindlichkeit: Wer bereits einen Pro Controller hatte, wird außerdem feststellen, dass die Empfindlichkeit der Tasten und der Sticks nicht ganz mit der des Originals übereinstimmt. Die Schultertasten sind ein wenig empfindlicher, die Sticks hingegen ein bisschen weniger empfindlich. Hierbei handelt es sich aber eher um eine Geschmacksfrage als um einen echten Nachteil, die meisten Spieler dürften sich schnell daran gewöhnen.

Fazit: Der Beboncool PXN kommt der Qualität des Nintendo Pro Controllers zumindest nahe, ist aber deutlich günstiger. Wer mit der kürzeren Akkulaufzeit und der leicht abweichenden Empfindlichkeit der Sticks und Tasten leben kann, kann bedenkenlos zugreifen. Nur für Spieler mit sehr kleinen Händen ist der PXN suboptimal.

Beboncool PXN bei Amazon*

Für kleine Hände: TopAce LREGO

Pro:

  • alle üblichen Features
  • Turbo-Button
  • klein und leicht

Contra:

  • für große Hände zu klein
  • Verarbeitung wirkt nicht hochwertig

TopAce LREGO Kleiner Controller mit guter Ausstattung: Der TopAce

Geeignet für: Spieler mit kleinen Händen

Preis: ca. 30€

TopAce LREGO Wireless Switch Controller bei Amazon*

Klein und leicht: Eine Empfehlung für alle, die auf der Suche nach einem besonders kleinen Controller sind, der gut für Kinderhände geeignet ist, ist der TopAce LREGO. Zwar ist er fast so breit wie der Nintendo Pro Controller, aber durch die kleinen Griffe viel kürzer als das Original. Noch dazu ist er mit 181 Gramm vergleichsweise leicht.

Alle üblichen Features: Ansonsten verfügt der TopAce LREGO über alle üblichen Features: NFC-Kontaktpunkt für Amiibos, Motion Control und natürlich Motoren für die Rumble-Funktion sind vorhanden. Zusätzlich verfügt er noch über einen Turbo Button. Auch im kabellosen Betrieb funktioniert der TopAce LREGO tadellos, seine Akkulaufzeit fällt mit ca. 10 Stunden allerdings viel geringer aus als die des Nintendo Switch Pro Controllers.

Zufriedenstellende Verarbeitung: Die Verarbeitung fühlt sich nicht so hochwertig und stabil an wie beim etwas teureren Beboncool PXN oder gar beim Nintendo Pro Controller. Das ist bei diesem Preis und der guten Ausstattung aber zu verschmerzen. Alle Buttons und Tasten funktionieren trotzdem gut. Die Schultertasten sind etwas empfindlicher als bei vielen anderen Controllern, was aber nicht direkt ein Mangel, sondern eher Geschmackssache ist.

Nichts für große Hände: Knackpunkt bleibt letztendlich die Größe: Für Erwachsene mit großen Händen ist der TopAce LREGO schlicht eine Nummer zu klein. Alle, die gerade deshalb nach einem Controller suchen, weil ihre Hände zu groß für die Joy-Cons sind, wären also schlecht beraten, sich ausgerechnet für diese Alternative zu entscheiden. Die gebotenen Features helfen alle nichts, wenn die Hände bei längerem Spielen verkrampfen.

Fazit: Der TopAce LREGO ist ein grundsolides Gamepad, das über sämtliche Funktionen verfügt, die man sich von einem Switch Controller wünschen kann, und alles funktioniert zuverlässig. Dass die Verarbeitung ein wenig billig wirkt, ist dem Preis durchaus angemessen. Da ist es fast schade, dass er nicht für große Hände taugt, denn ansonsten wäre er für alle Switch-Nutzer eine brauchbare Alternative.

TopAce LREGO Wireless Switch Controller bei Amazon*

Vergleichbare kleine Controller:

Für Arcade-Fans: Der Lioncast Arcade Fight-Stick

Pro:

  • 10 große und 4 kleine Buttons
  • zwei verschiedene Turbofunktionen
  • präziser Stick
  • größtenteils gute Verarbeitung
  • auch mit PS4 und PC kompatibel

Contra:

  • Buttons für Profis nicht präzise genug
  • beschränkte Modding-Möglichkeiten wegen zu kleiner Buttons

Lioncast Arcade Fight-Stick Preiswerter Fightstick, der auf der Switch aber einen schweren Stand hat: Der Lioncast Arcade.

Geeignet für: Alle, die hin und wieder etwas Arcade-Feeling in ihre 2D-Spiele bringen wollen.

Preis: ca. 40€

Lioncast Arcade Fight-Stick bei Amazon*

Viele Buttons: Der Lioncast Arcade Fight-Stick verfügt über die üblichen zwei Reihen mit jeweils vier großen Buttons. Rechts oben befinden sich zwei weitere große Buttons für "Options" und "Share". Links oben liegen die vier kleineren Buttons, mit denen unter anderem die beiden Turbofunktionen gesteuert werden. Ein Screenshot-Button wie beim Pro Controller fehlt allerdings.

Doppelter Turbo: Der Fightstick verfügt zum einen über die gewöhnliche Turbofunktion. Sobald man einem Button die Turbo-Funktion verliehen hat, muss man diesen nur noch gedrückt halten und das Spiel verhält sich, als würde man ihn in schneller Abfolge immer wieder drücken. Bei der zweiten Turbofunktion muss man den Button nicht einmal mehr gedrückt halten.

Nicht für Profis: Die Buttons verrichten zwar ihren Dienst, fühlen sich allerdings nicht sehr hochwertig und auch nicht immer hundertprozentig präzise an. Die meisten Spieler dürften damit leben können, aber Profis werden wohl zu einem teureren Modell greifen müssen. Der Stick hingegen funktioniert präzise und macht einen stabilen Eindruck. Letzteres gilt auch für die übrige Verarbeitung, insbesondere für die Bodenplatte aus Metall.

Theoretisches Modding: Der Hersteller wirbt zudem damit, dass der Fightstick Modding erlaubt und der Stick sowie die Buttons leicht ausgetauscht werden können. Das ist prinzipiell richtig, nur gibt es leider kaum Dritthersteller, die Buttons in der von Lioncast verwendeten Größe (28,5 mm statt der üblichen 30 mm) anbieten. Auch wenn das Gerät Modding in der Theorie erlaubt, hat man dazu in der Praxis also wenige Möglichkeiten.

Harte Konkurrenz: Auf der PS4 hat der Lioncast Arcade Fight-Stick seine Daseinsberechtigung, weil er günstig ist und trotzdem zumindest für gelegentliche Benutzung zufriedenstellende Qualität bietet. Auf der Switch hat er jedoch einen schweren Stand, denn gerade Smash-Fans, für die sich ein Fightstick anbieten würde, schwören auf Controller im Gamecube-Design, die sogar noch günstiger sind als der Lioncast Arcade.

Fazit: Echten Arcade-Enthusiasten wird der Lioncast Arcade Fight-Stick nicht reichen, sie brauchen ein hochwertigeres Modell wie den Hori Switch Real Arcade Pro*. Smash-Fans wiederum werden sich kaum von ihren Controllern im Gamecube-Design trennen. Somit bleibt der Lioncast Arcade für eine kleine Zielgruppe geeignet, die hin und wieder ein 2D-Spiel mit Arcade-Feeling genießen möchte.

Lioncast Arcade Fight-Stick bei Amazon*

Weitere Fightsticks:

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