Die nervigsten Gegnertypen: Diese Videospiel-Feinde bringen uns zur Weißglut

Vögel, Hunde oder explodierende Zombies - in der Videospielwelt gibt es spezielle Gegnertypen, die uns immer nerven!

von Redaktion GamePro,
10.10.2021 08:05 Uhr

Hunde wie die in TloU 2 sind süß - zumindest so lange, bis sie uns angreifen. Hunde wie die in TloU 2 sind süß - zumindest so lange, bis sie uns angreifen.

Mittlerweile gibt es unzählige unterschiedliche Feindesarten in Videospielen. Über die Jahre hinweg haben sich einige spezifische Typen etabliert, die immer wieder in Spielen vorkommen. Und sagen wir, wie es ist: Einige davon gehen uns so richtig auf den Sack. Welche das sind, verraten wir euch in diesem GamePro-Artikel.

Natürlich seid auch ihr gefragt: Welche Gegnertypen in Spielen gehen euch am meisten auf den Keks und warum? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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Tobi wird am meisten von explodierenden Feinden gestresst

Tobias Veltin: Eigentlich mag ich es, wenn es bei Gegnern in Spielen eine große Variation gibt, denn das gibt mir das Gefühl, mich anpassen und unterschiedliche Vorgehensweise anwenden zu müssen. Auf einen bestimmten Gegnertypen kann ich aber wirklich verzichten und zwar auf die Feinde, die - meist schreiend - auf mich zugelaufen kommen, nur um dann direkt bei mir zu explodieren und mir damit meist ein schnelles Ende zu bescheren.

Sind diese Viecher alleine, hält sich mein Stresslevel dabei noch in Grenzen. Kritisch wird es dann, wenn man nebenbei noch mit “normalen” Feinden beschäftigt ist und dann auf einmal das unheilvolle Brüllen hört. Dann steigt mein Stresspegel nämlich deutlich an und ich versuche, die Pyromanen möglichst aus der Ferne zu erledigen - was manchmal den befriedigenden Nebeneffekt, dass die Explosion nahe Feinde ebenfalls ins Verderben reißt.

Linda mag Hunde nur im echten Leben

Linda Sprenger: Hunde (und viel schlimmer noch: Welpen) sind mein Kryptonit. Nicht nur im echten Leben, sondern auch in Spielen. Mit einem Unterschied: Während ich die Vierbeiner in der Realität so vergöttere, dass ich am liebsten jeden einzelnen von ihnen auf der Straße umarmen würde, mache ich in Games am liebsten einen großen Bogen um sie. In Titeln wie The Last of Us Part 2 oder den Spielen der Souls-Reihe sind Hunde und hundeartige Gegner ätzend, nervig, zum Haare raufen. Wenn diese kleinen und flinken Zottelviecher angreifen, dann krieg ich Krätze. 

In Bloodborne oder Dark Souls beispielsweise sind sie so schnell, dass ich nur mit sehr viel Mühe ausweichen kann. In The Last of Us 2 sind sie nicht nur wendig, sondern auch smart. Haben sie mich erst einmal mit ihrer Superspürnase ausfindig gemacht, sitzt mir gleich ein ganzer Gegnerpulk im Nacken. Hillcrest, du verdammte Mistgegend! Das gemeinste ist aber, dass Doggos wie die aus TloU 2 in der Regel so süß aussehen, dass ich ihnen selbst keinen Schaden zufügen will. Anstatt anzugreifen, laufe ich meistens weg. Aber das funktioniert eben nicht immer, deshalb muss ich an dieser Stelle zugeben: Ja auch ich, habe Videospielhunde auf dem Gewissen.

Hannes ist genervt von allem, was Panzerung trägt

Hannes Rossow: Wenn es um Videospiele geht, dann bin ich gern im “Flow”. Das heißt einfach nur, dass ich es sehr mag, wenn es um Geschwindigkeit geht und ich zahlreiche Gegner auf einmal bekämpfen muss. Ständig alle Richtungen, aus denen ich angegriffen werden kann, im Auge behalten und jeden Feind so schnell wie möglich ausschalten - perfekt. Nichts durchbricht diesen Flow aber so sehr wie gepanzerte Gegner, deren Lebensbalken drei Mal länger sind als beim Rest.

Plötzlich kann ich nicht mehr von Feind zu Feind springen und jede Fließbewegung ist dahin. Entweder muss ich jetzt von hinten angreifen, irgendeinen Spezialmove ausführen, den es eigentlich nur wegen diesen Gegnern gibt oder - im schlimmsten Fall - einfach mehr Gesamtschaden austeilen. So oder so, wenn ein gepanzerter Gegner auftritt, wird meine Aufmerksamkeit zwangsläufig auf diesen Feind gelenkt. Und erst wenn das Schild gebrochen ist, darf ich endlich wieder so spielen, wie ich es eigentlich möchte.

Eleen hasst Vögel und alles, was fliegt

Eleen Reinke: Gut, verglichen mit einigen der anderen genannten Gegnertypen sind fliegende Gegner zumindest meistens ziemlich schnell erledigt und stellen eigentlich auch keine große Herausforderung dar. Das heißt aber nicht, dass ich nicht einen irrationalen Hass gegen sie hege. Fliegende Feinde haben nämlich meistens ihre eigenen fiesen Eigenheiten. Ob sie nun Bomben abwerfen oder wild umher schwirren, oder einfach verdammt winzig im Vergleich zu allen anderen Gegnern im Spiel sind.

All das sorgt nämlich dafür, dass ich erstmal die Augen zusammenkneifen und viel zu nah an meinen Fernseher ranrutschen muss, um die kleinen Plagegeister überhaupt erstmal zu finden. Könnte ich einfach meine Brille suchen und aufsetzen? Klar. Tu ich das für ein paar nervige Flatterfiecher? Definitiv nicht. Lieber sitze ich quasi schon direkt vor meinem Fernseher und fluche, wenn schon wieder ein Schuss auf einen viel zu kleinen Flugkörper daneben geht.

(Dis-)honorable Mention: Obwohl sie definitiv (und zum Glück) nicht fliegen können, verdienen die Husks aus der Mass Effect-Trilogie definitiv eine Nennung auf meiner Topliste der furchtbarsten Gegnertypen. Denn sie vereinen so ziemlich alles, was ich an Gegnern hasse, die in einem Shooter in den Nahkampf gehen. Nicht nur rennen sie gleich in ganzen Massen auf mich zu, sie sorgen auch dafür, dass ich mit meinem Scharfschützengewehr plötzlich so gar nichts mehr anfangen kann und gezwungen bin, ihnen mit Shepard erstmal eine reinzuhauen. Zumindest haben die Husks das definitiv verdient.

Rae hat keinen Fluchtreflex und will sich wehren können

Rae Grimm: Aus irgendwelchen Gründen fehlt mir leider der Fluchtreflex in Spielen. Das heißt, dass egal wie aussichtslos die Situation scheint, ich habe oft Probleme damit, wegzulaufen und so potenziell mein digitales Leben zu retten. Das hat über die Jahre hinweg schon viel viele, viele Game Over-Bildschirme gesorgt und entsprechend für viel Frust (wie zum Beispiel bei Resident Evil 2).

Entsprechend dürfte es niemanden überraschen, dass ich kein Fan von unsterblichen Gegnern bin, vor denen ich weglaufen muss, weil ich sie (noch) nicht töten kann. Um Horrorspiele oder Titel wie Alien: Isolation mache ich daher einen großen Bogen und mehr als einmal wurde die Konsole einfach ausgemacht, wenn ich in einem Nicht-Horrorspiel einem solchen Gegner begegnet bin. Wenn ich mich nicht wehren kann, will ich auch nicht spielen. Punkt.

Welche Gegnertypen hasst ihr?

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