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Donkey Kong: Tropical Freeze im Test - Prima Primaten

Die Affenbande von Donkey Kong Country: Tropical Freeze schwingt sich auf die Nintendo Switch. Ist das Jump&Run immer noch der Brüller?

von Mirco Kämpfer,
01.05.2018 15:00 Uhr

Donkey Kong: Tropical Freeze für Nintendo Switch im Test.Donkey Kong: Tropical Freeze für Nintendo Switch im Test.

Im Jahr 2014 feierte der wohl berühmteste Affe der Videospielgeschichte sein Debüt auf der Wii U. Donkey Kong Country: Tropical Freeze ließ uns durch insgesamt sechs Inselwelten hüpfen und überraschte uns mit kreativem Leveldesign und viel spielerischer Abwechslung.

Weil die Wii U aber nur beinharte Nintendo-Fans im Wohnzimmer stehen hatten, schwingt sich die Affenbande nun auf die extrem erfolgreiche Nintendo Switch, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Doch welche Neuerungen dürfen Fans erwarten und lohnt der (erneute) Kauf?

Unser Wii U-Test zu Tropical Freeze
Mehr Infos zur Story und Spielmechanik

Affenstarke Portierung

Wie von Nintendo nicht anders gewohnt, wurde Tropical Freeze hervorragend für die Switch angepasst. Wie das Original läuft auch die Portierung mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 720p (Handheld) beziehungsweise 1080p (TV-Modus).

Donkey Kong Country: Tropical Freeze sieht auf der Switch immer noch toll aus. Achtet mal auf den detaillierten Hintergrund.Donkey Kong Country: Tropical Freeze sieht auf der Switch immer noch toll aus. Achtet mal auf den detaillierten Hintergrund.

Seine Herkunft kann das Affenspiel aber nicht verbergen, einige karge Texturen und die allgemein polygonarmen Objekte erinnern leidig an alte Wii U-Zeiten. Das fällt auf einer großen 4K-Mattscheibe natürlich noch mehr auf als im mobilen Betrieb.

Vor allem im direkten Vergleich mit Super Mario Odyssey oder Rayman Legends wirkt das 2D-Abenteuer etwas angestaubt. Das ist dank der lebendigen Kulissen wie dem an eine Bergwelt angelehnten Alpatoll oder dem saftig grünen Mangrovien-Dschungel aber nur halb so schlimm, denn die detailverliebten Level-Hintergründe sind auch heute noch ein echter Hingucker. Der zum Mittrommeln und -wippen anregende Soundtrack rundet die gelungene Präsentation ab.

Abwechslung satt: Neben den herkömmlichen Hüpf- und Geschicklichkeitspassagen gibt es auch Szenen, in denen wir auf Rambi dem Nashorn reiten.Abwechslung satt: Neben den herkömmlichen Hüpf- und Geschicklichkeitspassagen gibt es auch Szenen, in denen wir auf Rambi dem Nashorn reiten.

Für ein immersiveres Erlebnis sorgt die HD Rumble-Unterstützung, sodass wir bei Kongs Trommelschlag regelrecht die Kraft des Affen in unseren Händen spüren. Wer mag, kann die optionale Bewegungssteuerung aktivieren und somit Rollen und Angriffe per Schütteln des Controllers ausführen. Das ist aber lediglich ein nettes Gimmick und zu unpräzise für den mitunter sehr schweren Schwierigkeitsgrad des Spiels - zumindest im normalen Spielmodus.

Funky Kong macht alles einfacher

Tatsächlich sorgen die fordernden Geschicklichkeitseinlagen hin und wieder für Frust. Donkey Kong Country war schon auf dem SNES kein Zuckerschlecken und Tropical Freeze macht da keine Ausnahme. Damit sich auch jüngere Spieler und weniger geduldige Hüpf-Fans nicht die Zähne ausbeißen, hat Nintendo mit dem neuen Funky-Mode einen leichteren Spielmodus in der Switch-Version eingeführt.

Stacheln können Funky Kong nichts anhaben, seinem Surfbrett sei Dank.Stacheln können Funky Kong nichts anhaben, seinem Surfbrett sei Dank.

Im Funky-Mode dürfen wir mit Funky Kong einen neuen Charakter steuern, der einen Doppelsprung beherrscht und bei gedrückter Sprungtaste langsam auf seinem Surfbrett durch die Luft trudelt. Funky Kong hat darüber hinaus nicht nur mehr Herzen und hält somit mehr Treffer aus als die restlichen Affen im Stall, ihm können dank seines Surfbretts auch Bodenstacheln und Gegner mit Hornhelmen nichts anhaben.

Switch-Version teurer als das Wii U-Original
Obwohl Tropical Freeze schon über drei Jahre auf dem Buckel hat und nur kleinere Neuerungen wie den Funky-Mode bietet, kostet die Switch-Version 60 Euro - und somit zehn Euro mehr als seinerzeit das Original für Wii U. Ein Grund dafür dürften die in der Produktion recht teuren Switch-Cartridges sein, ein Trost ist das trotzdem nicht.

Zudem kann Funky Kong unter Wasser unendlich lange die Luft anhalten und beliebig lange rollen. Damit aber nicht genug: Sämtliche Hilfs-Items wie zusätzliche Leben oder Schutzschilde kosten im Shop deutlich weniger goldene Münzen, zudem dürfen wir fünf statt wie gewohnt drei Items in einem Level aktivieren.

Funky Kong kann als neuer Charakter unendlich lange unter Wasser bleiben während jeder andere Charakter eine Sauerstoffanzeige besitzt.Funky Kong kann als neuer Charakter unendlich lange unter Wasser bleiben während jeder andere Charakter eine Sauerstoffanzeige besitzt.

Dadurch vereinfacht der Funky-Mode das Spiel enorm. Da fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, dass Funky Kong keine Affenkumpels im Schlepptau hat - die Partner-Fässer sind deaktiviert. Wer das authentische Feeling (ohne Funky Kong) bevorzugt, dem empfehlen wir den Original-Modus, da sich die Spielvariante nach Spielstart nicht mehr ändern lässt.

Die Freude teilen

Zu guter Letzt darf bei der Switch natürlich ein Koop-Modus nicht fehlen, Tropical Freeze lässt sich daher wahlweise auch mit einem Mitstreiter spielen. Das klappt sogar mit jeweils einem Joy-Con problemlos, man braucht also nicht zwingend einen weiteren Controller.

Der Koop-Modus ist sowohl im Original- als auch im Funky-Mode verfügbar und sorgt für Kurzweil, allerdings leidet gelegentlich die Übersicht, wenn der eine schon etwas weiter ist als der Kollege, weil der womöglich irgendwo hängengeblieben ist. Inhaltliche Neuerungen wie frische Levels oder Welten darf man nicht erwarten, weswegen sich Besitzer des Wii U-Spiels den Kauf zweimal überlegen sollten.

Wir können uns jederzeit einen zweiten Spieler im Koopmodus dazuholen, dann leidet aber teilweise die Übersicht.Wir können uns jederzeit einen zweiten Spieler im Koopmodus dazuholen, dann leidet aber teilweise die Übersicht.

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