Der wahrscheinlich fieseste Fallout-Schurke wurde von einer Armee aus Supermutanten wie ein Gott verehrt

Die Fallout-Reihe steckt voller kurioser Wesen und dieses hier schlägt dem Fass den Boden aus. In der Serie haben wir es aber noch nie zu Gesicht bekommen.

So sieht der Meister aus Fallout auf einer MtG-Karte aus (Bild: Wizards of the CoastHasbroBethesda). So sieht der Meister aus Fallout auf einer MtG-Karte aus (Bild: Wizards of the Coast/Hasbro/Bethesda).

Falls ihr nur die Fallout-Serie und die neueren Spiele der Reihe kennt, geht euch einiges durch die Lappen. Wie zum Beispiel der superfiese Antagonist aus dem ersten Fallout, der ein ganz besonderer Superschurke ist. Ihm gelang es, eine Armee aus Supermutanten um sich zu scharen, die ihn voller Inbrunst verehrt haben.

Der Meister ist einer der beeindruckendsten Fallout-Schurken

Der Meister ist zwar nicht als Kind in einen Topf voller Zaubertrank gefallen, aber sein Schicksal kommt dem schon recht nahe. Nachdem er aus Vault City verbannt und des Mordes bezichtigt wurde, schloss er sich einer Expedition an, bei deren Ende er in einen Tank voller FEV gestürzt ist.

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Dadurch wurde der ehemals Richard Grey (und vorher Richard Moreau) genannte Mensch allerdings nicht einfach nur entstellt, sondern mutierte selbst massiv. Kein Wunder, immerhin steht FEV für Forced Evolutionary Virus und sorgt für Änderungen an der DNA und Mutationen. Dass Richard das Ganze überhaupt überlebt hat, grenzt schon an ein Wunder.

Im Anschluss ernährte er sich zunächst von Ratten, mit denen er einfach verschmelzen konnte. Mit der Zeit stellte er fest, dass seine sowieso schon hohe Intelligenz durch den Unfall noch einmal massiv gesteigert worden war und er sich auch direkt mit Computern verbinden konnte. Nach einigem Philosophieren kam er auf die Idee, das Ödland vereinen zu wollen.

So sieht der Meister im ersten Fallout aus. So sieht der Meister im ersten Fallout aus.

Weil das natürlich leichter gesagt als getan ist, musste eine Armee aus Supermutanten her. Mit Hilfe von FEV gelang es dem Wesen, das sich fortan Meister nennen ließ, auch, Menschen in Supermutanten zu verwandeln. Allerdings nur mit einer Erfolgsrate von 15 bis 20 Prozent. Was bedeutet, dass richtig viele Menschen für diese Experimente benötigt wurden.

Die Armee wuchs langsam, aber stetig und half dem Meister dabei, eine regelrechte Bewegung namens Unity zu gründen. Eine neue Basis musste her und noch mehr Gefolgsleute.

Aus einem Vault südlich von Los Angeles heraus wurde ein Kult ins Leben gerufen. Die nicht mutierten Mitglieder (die "Kinder der Kathedrale") dienten dem Meister als Spione und vergrößerten seinen Einfluss im Ödland.

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Aus anderen Vaults wurden Menschen herbeigeschafft, die noch keinerlei Strahlung ausgesetzt waren und so noch besser mutieren konnten. Neben den normalen Supermutanten und den Kindern der Kathedrale wurde so auch noch das sogenannte Nachtvolk ins Leben gerufen.

Die vielen Jünger des Meisters nannten ihn den Dunklen Gott, den Nachtgott oder auch Die Heilige Flamme.

Aber nichts währt ewig und so musste auch die Herrschaft des Meisters in der postapokalyptischen Welt von Fallout irgendwann ihr Ende finden.

ACHTUNG, es folgen SPOILER: Der Protagonist aus dem allerersten Fallout hat dem Oberfiesling den Garaus gemacht, indem er seinen kompletten Vault beziehungsweise die Kathedrale einfach gesprengt hat. Ob er dem Meister vorher persönlich gegenübertretet, bleibt dabei vollständig den Spieler*innen überlassen.

Wer ist euer Lieblings-Schurke aus der Fallout-Welt?


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