Far Cry 6 verzichtet komplett auf Arcade-Modus und Map-Editor

In Far Cry 6 könnt ihr zwar die Singleplayer-Story auch im Koop-Modus spielen, aber einen kompetitiven Multiplayer wird es nicht geben. Der Far Cry-Arcade-Modus samt Map-Editor fliegt raus.

von David Molke,
03.06.2021 15:27 Uhr

Far Cry 6 kommt ohne Arcade-Modus und Map-Editor auf den Markt, kann dafür aber komplett im Koop gespielt werden. Far Cry 6 kommt ohne Arcade-Modus und Map-Editor auf den Markt, kann dafür aber komplett im Koop gespielt werden.

Far Cry 6 konzentriert sich ganz auf die Stärken des Franchises. Die liegen nun mal unbestritten in der Story-Kampagne, die erneut komplett im Koop gespielt werden kann. Der Map-Editor und Arcade-Modus sind seit jeher eher nur nette Anhängsel. Deshalb verabschiedet sich Ubisoft davon: Dieses Mal sind sie nicht mehr mit von der Partie und es war wohl keine leichte Entscheidung, darauf zu verzichten.

Far Cry 6 macht Schluss mit Arcade-Modus und Map-Editor, nur die Story zählt

Darum geht's: In Far Cry 6 zetteln wir auf Kuba, äh, Verzeihung, Yara die Revolution an. Dabei gilt es, Diktatoren zu stürzen, Guerilla-Kämpfer:innen zu supporten, selbst Waffen zusammenzubasteln und haufenweise Gegner zu zerlegen.

Aber, besonders wichtig: Wir können auch Hunde und Krokodile streicheln. Mehr dazu findet ihr hier:

Far Cry 6 - Gameplay Deep Dive stellt uns die Neuerungen genauer vor 4:44 Far Cry 6 - Gameplay Deep Dive stellt uns die Neuerungen genauer vor

Ohne Arcade und Map-Editor: Dieses Mal verzichtet Ubisoft zum ersten Mal seit Far Cry 2 auf den Far Cry Arcade-Modus. Der bietet normalerweise immer kompetitive Multiplayer-Matches und einen relativ umfangreichen Map-Editor. Aber in Far Cry 6 müsst ihr ohne all das auskommen, wie Game Director Alexandre Letendre in einem Reddit-AMA erklärt.

"Diesen Modus aus unserem Plan zu entfernen, war eine schwierige Entscheidung, aber sie hat uns erlaubt, uns auf die Haupt-Kampagne zu konzentrieren und Spieler:innen ins Herz einer modernen Guerrilla-Revolution zu transportieren."

Also wurde das schmückende Beiwerk, das wohl sowieso nicht allzu viele Fans wirklich genutzt haben, kurzerhand entfernt. So konnten sich die Entwickler:innen voll und ganz auf die Story-Kampagne konzentrieren. Die übrigens jetzt doch politisch sein soll (obwohl Ubisoft zunächst das Gegenteil beteuert hatte), aber keine Aussagen über Kuba trifft, wie der Narrative Director Navid Khavari erklärt.

Ein bisschen schade ist es schon, dass der Map-Editor rausfliegt. Immerhin wurden damit bereits so großartige Werke wie diese realistische und wirklich hübsche Version von Links Haus in Zelda Breath of the Wild nachgebaut – nur eben in der Grafik von Far Cry 5.

Wie findet ihr es, dass Far Cry 6 ohn e Arcade-Modus und ohne Map Editor auf den Markt kommen soll?

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