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Seite 3: Faszination Fallout - Strahlung, Tod, Mutanten - Warum wir Fallout lieben

Platz 5: Eldorado für Jäger und Sammler

Schon das erste Fallout machte Kühlschrank-Plündern hochspannend. Schon das erste Fallout machte Kühlschrank-Plündern hochspannend.

So brachial das Waffenarsenal auch ist - immer wieder kommen wir in Fallout in Situationen, wo wir zwar 200 Schuss für unsere lausige10mm-Pistole haben, aber für unseren just erbeuteten Fat Man keine einzige Mini-Atombombe. Und schon wird bei Fallout jedes Rüstungsteilchen, jede Patrone, jeder Schluck Wasser wertvoll wie nie. Statt wie Duke Nukem aus allen Rohren zu feuern, überlegen wir uns sehr, sehr genau, ob wir die drei Schuss für unser Präzisionsgewehr nicht lieber sparen und stattdessen in den Nahkampf gehen. Aber bloß nicht mit dem Döner-Schwert, das braucht ja Benzin!

Dieses »Alles ist knapp!«-Prinzip ist nicht nur realistisch, sondern belohnt auch cleveres Ausschlachten oder Reparieren noch des letzten Beutestücks. Da wird aus drei fast kaputten Magnums eben eine nur halb kaputte, und wir sind froh darüber - auch wenn wir bei jedem Schuss beten, dass es kein Rohrkrepierer wird.

Lesenswert: 400 Stunden gespielt, nicht alles gesehen

Platz 4: Schwarzer Humor

Die Serie wimmelt nur so von Anspielungen und Zitaten. Hier in Fallout 2 hatte ein Star Trek-Außenteam offensichtlich Pech. Die Serie wimmelt nur so von Anspielungen und Zitaten. Hier in Fallout 2 hatte ein Star Trek-Außenteam offensichtlich Pech.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: In der zerstörten, verseuchten Fallout-Welt helfen nur Zynismus, Sarkasmus - und jede Menge schwarzer Humor und Easter-Eggs, meistens aus Filmen: Da finden wir ein abgestürztes Star-Trek-Shuttle, stoßen auf König Artus, der seine Heilige Handgranate sucht, sowie auf zwei Skelette namens Owen und Beru - so heißen Luke Skywalkers Onkel und Tante.

Aber auch jenseits der Filmzitate können wir Quatsch anstellen und zum Beispiel die Ortschaft Modoc mit einer Plumpsklo-Explosion begraben. Ohne Scheiß! Immer wieder flimmern Werbefiguren aus den Fünfzigerjahren über halbkaputte Fernseher, rauschen aus Radios, starren von Plakaten und Bannern.

Sie wirken so naiv wie die echten Schulungsfilme aus den Fünfzigern - mit ihren amerikanischen Schulkindern, die geordnet unter die Tische huschen, um dem Atomschlag zu entgehen. »Duck and Cover!«, wie es ein Film immer wieder eintrichtert, reicht dann ja auch völlig aus. Und im Freien hilft offenbar eine Zeitung über dem Kopf.

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