Forza Horizon 6 verteidigt wieder einmal seinen Spitzenrang unter den Open World-Racern – unter anderem auch wegen seines gigantischen Umfangs.
Genauso üppig wie die Spielwelt fällt auch das Einstellungsmenü aus, in denen ihr von der Grafik bis hin zur Steuerung unzählige Details ändern könnt. Und der Blick lohnt sich, da ihr auf diese Weise viel aus dem Spiel rausholen könnt!
Daher haben wir in diesen Kategorien unsere Einstellungstipps zusammengefasst:
- Video
- Schwierigkeitsgrad
- Barrierefreiheit
- Visuelle Barrierefreiheit
- HUD & Gameplay
- Tastenbelegung
- Erweiterte Steuerung
- Audio
Unsere Tipps beziehen sich auf die Xbox-Version, bis auf den Grafikmodus solltet ihr die entsprechenden Einstellungen aber auch auf dem PC finden. Erwöhnen wir eine Option nicht, haben wir sie auf dem Standard belassen.
Grafikmodus (nur Konsole)
- unsere Empfehlung: Leistung
Forza Horizon 6 kommt mit zwei Grafikmodi, die sich folgendermaßen aufteilen:
- Qualität: dynamisch, im Schnitt 1944p / 30 fps
- Leistung: dynamisch, im Schnitt 1620p / 60 fps
Die Framerates werden in beiden Fällen auch perfekt gehalten, uns sind keine Ruckler aufgefallen. Neben den Leistungsdaten unterscheiden sich die beiden Modi zudem bei ein paar Grafikdetails.
Qualität liefert etwa eine Texturen mit mehr Tiefe:
Das Bodenrelief ist im Qualitätsmodus ausgeprägter und es liegen auch mehr Steine herum, die korrekte Schatten werfen.
Genau wie schärfere Umgebungsschatten:
Detailschatten wie hier von den Metallstreben sind im Leistungsmodus deutlich verwaschener.
Eine dichtere Vegetation auf größerer Distanz und damit weniger Pop-Ins:
Die Grasbüschel sind im Qualitätsmodus viel üppiger, genau wie die Kronen von Bäumen.
Spiegelungen von Fahrzeugen in Fenstern, Pfützen und Lacken:
Und vom Auto selbst geworfene Schatten und Spiegelungen auf Ray-Tracing-Basis:
Ohne Ray-Tracing auf der Karosserie fehlt beispielsweise die Schattierung auf den Bremslichtern und der Karosserie, zudem ist eine Spiegelung des Verdeckbügels im Glas darunter erkennbar.
Rein optisch macht der Titel im Qualitätsmodus also mehr her, allerdings fällt es bei 30 fps weitaus schwerer, auf Kurven und Konkurrenz zu reagieren, da sich die Latenz um gut 17 Millisekunden erhöht. Das klingt auf dem Papier nach wenig, wenn ihr mit 250 Sachen über eine hügelige Schotterpiste fetzt, ist die zusätzliche Verzögerung aber spürbar.
HDR und Helligkeit
- unsere Empfehlungen (HDR):
- Gameplay-Weißwert: 260 bis 320
- UI-Weißwert: 260
- Sättigung anpassen: 105
Sofern ihr nicht bereits die HDR-Systemkalibrierung eurer Xbox vorgenommen habt, solltet ihr dort anfangen. Forza Horizon 6 bezieht nämlich erstmals für die Arcade-Reihe die Spitzenhelligkeiten daher. Wie ihr dabei am besten vorgeht, haben wir hier erläutert:
Der nächste wichtige Wert ist der Gameplay-Weißwert, denn er legt die generelle Helligkeit des Spiels fest. Mit dem Referenzwert von 300 liegt ihr eigentlich schon gut, leicht darunter könnt ihr aber noch ein bisschen mehr Kontrast aus den hin und wieder blassen Schatten herausholen.
Aber Achtung: Ihr zieht dabei auch die Spitzenhelligkeiten ein paar Nits nach unten, weshalb wir nicht niedriger als 260 gehen würden.
Geht ihr über 300, hebt ihr hingegen die Spitzenhelligkeiten an, blasst die gesamte Bildausgabe aber auch aus.
Für etwas knalligere Farben haben wir darüber hinaus die Sättigung leicht angehoben und da das UI standardmäßig sehr hell ist, den Wert ein ganzes Stück nach unten gedreht.
- unsere Empfehlung (SDR): 40 bis 45
Spielt ihr mit einem SDR-Bildschirm, könnt ihr lediglich die gesamte Bildhelligkeit festlegen. Da Forza Horizon 6 mit dem Standard auch dort ein wenig blass wirkt, sind wir auf 45 gegangen, um mehr Kontrast rauszuholen, eine Stufe weiter unten funktioniert aber auch noch gut, ohne, dass das Spiel zu dunkel wirkt.
Bewegungsunschärfe
- unsere Empfehlungen:
- Leistungsmodus: Aus oder Kurz
- Qualitätsmodus: Kurz oder Lang
Im 60 Hertz-Leistungsmodus könnt ihr auf die Bewegungsunschärfe komplett verzichten, im Grunde sorgt sie dort lediglich für ein etwas besseres Geschwindigkeitsgefühl. Horizon 6 ist aber je nach Fahrzeugklasse ohnehin schön schnell und dank hoher Auflösungen auch noch knackscharf – letzteres würdet ihr euch also wieder durch Bewegungsunschärfe zunichte machen.
Bei weniger als 60 fps solltet ihr die Unschärfe jedoch einschalten, um niedrige Framerates flüssiger erscheinen zu lassen. Insbesondere bei OLED-Bildschirmen ist das sinnvoll, da diese eine aufgrund ihrer Technik generell weitaus geringere, "natürliche" Display-Unschärfe aufweisen.
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