Wer in The Witcher 3 am Anfang zu viele Kühe umbringt, erlebt eine echte Überraschung – die manche Fans auch nach 11 Jahren noch nicht kennen

Ein früher Exploit in The Witcher 3 wurde schon vor vielen Jahren auf ganz besonders kreative Art und Weise behoben. Aber der Überraschungseffekt sitzt auch 11 Jahre später immer noch.

Hier könnt ihr den wunderschänen Tschort in The Witcher 3 sehen, einen echten Kuh-Dämon. Hier könnt ihr den wunderschänen Tschort in The Witcher 3 sehen, einen echten Kuh-Dämon.

In The Witcher 3 gab es kurz nach Release 2015 einen Exploit: Ihr konntet im Anfangsgebiet einfach haufenweise Kühe erschlagen und deren Häute sehr gewinnbringend verkaufen. Einfach kurz meditieren, bis sie wieder spawnen und das Ganze wiederholen, bis Geralt reich ist. Das wurde mit Patch 1.05 auf sehr kreative Art und Weise gefixt.

The Witcher 3 ist auch 11 Jahre nach Release noch für Überraschungen gut

Mit dem Update wurde nämlich die "Bovine Defense Force Initiative" (auf Deutsch in etwa: Rinder-Verteidigungs-Streitkraft) implementiert, die aus einem Tschort besteht. Ermordet ihr direkt zu Beginn zu viele Kühe, spawnt ein mächtiger Dämon, der keinen Spaß versteht und kurzen Prozess mit euch macht.

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Genau dieser überraschende Effekt erzielt auch viele Jahre nach Release von The Witcher 3 noch immer seine Wirkung. Und wie! Es kommt immer mal wieder vor, dass Fans auf die Idee kommen, dass sie mit den Kühen ja vielleicht ordentlich Geld machen könnten – und daraufhin ihr blaues Wunder erleben.

Dass der Tschort vom Aussehen her auch noch stark an Kühe erinnert, macht die Einführung des Dämons perfekt. Hier könnt ihr euch ein aktuelles Video ansehen, in dem ein Spieler genau die oben beschriebene Erfahrung macht. Spoiler: Es geht nicht gut für ihn aus.

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Was lernen wir daraus? Lasst die unschuldigen Kühe in Frieden, dann bekommt ihr es auch nicht mit ihrem extrem wütenden und übermächtigen Schutzpatron in Form eines brutalen Stufe 27-Dämons zu tun.

Kurioserweise wurde aus diesem Fix kurze Zeit später selbst ein Exploit. Da so ein Tschort ordentlich was auf dem Kasten hat, lohnt es sich natürlich auch, ihn zu erlegen und die Beute zu verhökern. Dass immer wieder ein neuer Dämon aufgetaucht ist, wurde von höherstufigen Spieler*innen im späteren Verlauf des Spiels ausgenutzt.

Woraufhin The WItcher 3-Entwicklerstudio CD Projekt RED einfach dazu übergegangen ist, nicht direkt den nächsten Tschort spawnen zu lassen, wenn ihr den ersten erlegt habt. So bekommen niedrigstufige Anfänger*innen immer noch einen gehörigen Schrecken eingejagt, aber die Profis können es nicht in Geld umwandeln.

Übrigens hat sich der Fix dieses Exploits verselbstständigt: Es gibt mittlerweile sogar eine Bovine Defense Force-Gwentkarte, die an Stelle der Kuh rückt, wenn sie aus dem Spiel genommen wird. Auch in der The Witcher 3-Erweiterung Hearts of Stone existiert eine Quest, in der Geralt von Walthemor Mitty gefragt wird, ob er in White Orchard auch im großen Stil Kuhhäute verkauft hat.

Was passiert sonst so beim The Witcher-Franchise?

The Witcher 3 hat gestern seinen 11. Geburtstag gefeiert, aber der lang ersehnte und immer wieder spekulierte neue DLC wurde trotzdem nicht angekündigt. Ob da wirklich irgendwann noch was kommt, bleibt also weiterhin unklar.

Währenddessen dürfte CD Projekt RED weiterhin mit Hochdruck an The Witcher 4 basteln. Das soll, wenn alles klappt, schon nächstes Jahr erscheinen. Aktuell gibt es aber außer Grafik-Machbarkeitsstudien noch nichts zu dem Spiel zu sehen.

Wie findet ihr die Begegnung mit dem Tschort? Hat sie euch auch schon kalt erwischt?


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