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Fazit: Ghost of Tsushima im Test - Das Samurai-Spiel, das wir immer wollten

Fazit der Redaktion

Dennis Michel
@DemiG0rgon

Über folgende Aussage lässt sich wunderbar diskutieren, doch für mich ist Ghost of Tsushima in nahezu allen Punkten das bessere Assassin's Creed. Mit seinen tollen Charakteren, der wunderschönen Spielwelt, der perfekt inszenierten Samurai-Ästhetik und dem wuchtigen, abwechslungsreichen Kampfsystem hat mich das Action-Adventure über viele Stunden voll in seinen Bann gezogen.

Persönlich haben mich Open-World-Spiele in den letzten Jahren immer wieder abgeschreckt. Immer größer mussten sie sein, und spätestens nach einhundert Metern blinkte bereits die nächste (generische) Aufgabe auf der Minimap. Bei mir entsteht dadurch schnell das Gefühl der Überforderung, der Drang alles machen zu müssen, was schnell in Desinteresse mündet. Sucker Punch gelingt bedingt durch einen hervorragenden Spielfluss ein kompaktes Abenteuer, das abseits seiner Hauptpfade viele interessante Geschichten zu erzählen hat.

Größtes Manko ist der letzte technische Feinschliff, den wir aus vielen PS4-Exclusives wie God of War oder Horizon Zero Dawn gewohnt sind. Da macht die Kamera nicht immer das, was man von ihr will, und manches Manöver mit Jin wirkt hakelig. Während mir diese Probleme zu Spielbeginn noch stark aufgefallen sind, wurden sie nach wenigen Stunden wortwörtlich vom Winde verweht. Für mich endet die Ära der PS4-Exclusives daher mit einem absoluten Highlight.

Hannes Rossow
@Treibhausaffekt

Ich hatte vorab große Sorge, dass Ghost of Tsushima im Schatten von The Last of Us: Part 2 verschwindet - bei dem, was Sucker Punch nun aber abgeliefert haben, mache ich mir darum keine Gedanken mehr. Ghost of Tsushima wirkt von vorn bis hinten wie aus einem Guss. Sowohl die wunderschönen Panoramen als auch die Nebenaktivitäten wie das Verfassen von Haikus oder der stylische Schwertkampf - mehr Samurai-Ästhetik geht fast gar nicht.

Das Besondere an dieser Ästhetik ist für mich aber, dass es Sucker Punch nicht um die realistische Darstellung des feudalen Japans geht. So historisch fundiert die Hintergrundgeschichte auch ist, Ghost of Tsushima ist im Kern ein spielbarer Samurai-Film. Und da gehören alle filmischen Überzeichnungen hinein: die halbhohen Gräser biegen sich im Wind, in satten Farben getöntes Laub schwebt vor der Kamera, und Sonnenuntergänge waren noch nie sonnenuntergängiger.

Ghost of Tsushima ist zeitweise so stimmig, so wunderschön, dass fast vergessen werden könnte, wie stark die Nebencharaktere erzählt sind oder wie durchdacht der Flow des Katana-Kampfsystems ist. Ja, die Performance ist nicht ganz auf dem Niveau, das wir von Sonys First-Party-Projekten gewohnt sind, doch am Ende lässt sich leicht sagen, dass Sucker Punch einen mehr als würdigen Abschied von der PS4 einleitet.

Sebastian Zeitz
@Citronat

Ich mag die Sucker Punch-Spiele allesamt aber Ghost of Tsushima hat mich auf dem falschen Fuß erwischt. Nach der neuesten State of Play war ich sogar einigermaßen skeptisch, da es zu sehr nach Assassin's Creed aussah. Die ersten Stunden waren auch etwas schwierig für mich, aber dann hat es Klick gemacht.

Irgendwann hab ich jede Sekunde genossen, in der ich durch die wunderschöne Welt reiten und an jeder Ecke eine Kleinigkeit entdecken konnte. Vor allem hat sie genau die richtige Größe, um nicht zu riesig aber auch nicht zu klein zu sein. Es macht mir Spaß jeden Ort zu erkunden, mit den Leuten zu reden und die großartigen Nebenmissionen zu erleben. Was die Entwickler teilweise mit den Geschichten und den Figuren geschaffen haben, hat mich komplett umgehauen.

Ich hab Ghost of Tsushima zwar durch und alles in der Welt entdeckt aber ich bin mir sicher, dass ich es trotzdem noch ein wenig weiterspielen werde - wenn auch nur, um weiter die Atmosphäre der Landschaft aufzusaugen.

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