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Seite 2: Grand Theft Auto 5 im Test - Die Perfektion der Perfektion

Technik-Upgrade

Das Wiedersehen mit GTA 5 macht uns allerdings auch sehr deutlich, wie verklärt unsere Erinnerungen manchmal sein können: Als wir GTA 5 für PlayStation 4 und Xbox One spielen, können wir abgesehen von der diesmal stabilen Bildrate (30 Frames) zunächst keine großartigen optischen Unterschiede zum Original feststellen.

Die zunächst gewöhnungsbedürftige Ego-Perspektive könnt ihr an eure Vorlieben anpassen. Die zunächst gewöhnungsbedürftige Ego-Perspektive könnt ihr an eure Vorlieben anpassen.

Erst als wir die Last-Gen-Versionen zum Vergleich heranziehen, wird klar, wie viel Arbeit Rockstar Games tatsächlich in die Optimierung des knapp ein Jahr alten Open-World-Meisterwerks gesteckt hat. Nicht falsch verstehen: Die Welt von Los Santos und Blaine County sah bereits auf PlayStation 3 und Xbox 360 fantastisch aus, wenn man die Systemlimitierungen bedenkt.

Die Verbesserungen der Next-Gen-Versionen stecken tatsächlich eher im Detail: 1080p, schärfere Texturen, erhöhte Weitsicht, weniger Pop-Ups, mehr Vegetation und vor allem das geringere (aber immer noch vorhandene) Kantenflimmern ergeben allerdings in der Summe doch einen gewaltigen Qualitätssprung, wenn man die Versionen für Last- und Next-Gen im direkten Vergleich gegenüberstellt.

Irrer Trip: In der Welt von Blaine County sind insgesamt 27 Peyotes verteilt, die ihr finden und essen könnt. Warum ihr die Kakteen verputzen sollt? Zum einen gibt es dafür eine Trophäe beziehungsweise ein Achievement, zum anderen schlüpft ihr dadurch in den Körper eines Tiers und könnt zum Beispiel als Kormoran durch die Luft gleiten, um auf Fußgänger oder Autos zu kacken.

Trippige Kakteen 27 in der Welt verteilte, spezielle Kakteen verhelfen euch zu einem Meskalintrip.

Meskalinvogel Bei jedem Trip schlüpfen wir in ein anderes Tier: Hier wird Franklin zum Kormoran.

Naturidylle und Raketenwerfer

Ein Ausflug in die Natur lohnt sich dank verbesserter Optik auf jeden Fall. Ein Ausflug in die Natur lohnt sich dank verbesserter Optik auf jeden Fall.

Wie idyllisch ist es doch, sich einfach nur inmitten einer saftig grünen Wiese im hügeligen Umland des Mount Chiliad hinzustellen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen - am besten in der Egoansicht. Kleine Vegetationsunterschiede zwischen PS4- und One-Version fallen nur im direkten Vergleich auf: Die Sony-Konsole hat offenbar genug Hardwarepower in der Reserve, um hier und da mehr Grashalme darzustellen als Microsofts Kiste.

Außerdem gibt es auf der One gelegentlich eine kurze Verzögerung, bis die Grasbüschel zu sehen sind. Doch das sind Erbsen- oder besser gesagt Halmzählereien. Häschen hoppeln durch das im Wind wogende Gras, Hirsche stehlen sich durch das Gebüsch und nehmen bei unserem Anblick flugs Reißaus. Die Tiere wirken dank ihrer neuen Felltexturen tatsächlich nochmal eine ganze Ecke lebensechter. Am wolkigen Himmel ziehen Vögel ihre Bahnen. Beinahe können wir den Geruch von Wiesen und Nadelbäumen wahrnehmen.

Die 3 schlimmsten Dinge an GTA 5 für PS4 und Xbox One - Special: Das gefällt uns nicht am Next-Gen-GTA 1:59 Die 3 schlimmsten Dinge an GTA 5 für PS4 und Xbox One - Special: Das gefällt uns nicht am Next-Gen-GTA

Doch uns geht etwas anderes durch den Kopf: Funktionieren eigentlich die Cheats der Last-Gen-Versionen noch? Tatsächlich - eine Tastenkombination später haben wir unser Waffenarsenal aufgestockt. Wir wählen per Wischbewegung über das Touchpad des PS4-Controllers den Raketenwerfer, legen an … und pusten das unschuldig mümmelnde, flauschig zarte Häschen in die Luft.

Harharhar! Ja, sinnlose Zerstörung macht auch auf der neuen Konsolengeneration noch genauso viel Spaß und sieht dank zusätzlicher Partikeleffekte bei den Explosionen und Raucheffekten sogar noch einen Tick besser aus.

So weit blickt das Auge

Das bringt uns auf eine Idee: Wir klettern auf eine der Bergspitzen, packen unser Scharfschützengewehr aus und zoomen so weit in die Landschaft, wie es geht. Die Weitsicht ist deutlich besser geworden, und wir sehen meilenweit entfernte Autos über den Highway fahren. Noch beeindruckender ist dieser Anblick bei Nacht, da wir über ganz Blaine County verteilte Lichtpunkte erkennen, die über die Straßen huschen.

Das ist keine Simulation, sondern Rockstar hat die Scheinwerfer der Autos tatsächlich als echte Lichtquellen realisiert. Von unserer hoch gelegenen Position können wir mit gezielten Schüssen aus dem Scharfschützengewehr sogar einzelne Scheinwerfer ausschießen, sofern sie innerhalb unserer Reichweite sind. Und schon haben wir den ersten Fahndungsstern kassiert!

Nachts durch die Stadt mit ihren Abertausenden von Lichtern zu fahren, ist ein grandioses Erlebnis. Nachts durch die Stadt mit ihren Abertausenden von Lichtern zu fahren, ist ein grandioses Erlebnis.

Die Lichtleiste unseres PS4-Controllers blinkt blau-rot, aus dem eingebauten Lautsprecher scheppert der Funkverkehr der Polizei, die uns auf den Fersen ist. Wir könnten jetzt versuchen, den Stern loszuwerden, indem wir außerhalb der Sichtweite der Gesetzeshüter bleiben.

Doch wer schon einmal ein GTA gespielt hat, weiß, dass der Spaß hier erst richtig losgeht: Wir laden die Waffe durch und erwarten die Streifenwagen, um einen nach dem anderen auszuschalten. Und dabei weitere Sterne einzuheimsen, bis uns schließlich Helikopter mit Scheinwerfern ins Visier nehmen. Cool: Während des Zielens und Schießens können wir auf der PS4 mit einem Wisch über das Touchpad Granaten werfen, ohne die Waffe zu wechseln.

Bei der Flucht zu Fuß fährt uns ein heranbrausendes Polizeiauto über den Haufen. Immer noch in der Egoperspektive wirbeln wir über die Motorhaube, die Welt um uns herum dreht sich, wir verlieren die Orientierung, krachen auf den Boden - und sind »außer Gefecht«, wie es bei GTA so schön heißt. Vor dem nächstgelegenen Krankenhaus kommen wir wieder zu uns.

Grand Theft Auto 5 - Test-Video zu GTA 5 auf PS3 und Xbox 360 9:18 Grand Theft Auto 5 - Test-Video zu GTA 5 auf PS3 und Xbox 360

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