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Fazit: Grand Theft Auto 5 im Test - Die Perfektion der Perfektion

Fazit der Redaktion

Kai Schmidt: Vorsicht, lasst euch nicht täuschen: GTA 5 ist auf PlayStation 4 und Xbox One keine der üblichen Remastered-Versionen, die schnell auf den Markt geworfen werden, um mit alten Kamellen noch ein wenig Kohle zu machen. Rockstar Games hat sich Gedanken gemacht, was man mit der neuen Hardware anstellen kann, um das Spiel sinnvoll zu bereichern. Neben der verbesserten Technik ist es natürlich vor allem der Ego-Modus, der mich begeistert hat. Dass dieses Experiment funktioniert und nicht aufgesetzt wirkt, liegt vor allem an den »Rockstar-Kleinigkeiten«, wie ich sie gerne nenne: Die wacklige Kamera, die Ragdoll-Animationen aus der Ich-Perspektive - das ist dieser kleine Schritt, der die Immersion perfekt macht, den andere Entwickler aber gerne mal unter den Tisch fallen lassen. So wie die nachgebenden Couchkissen im Spiel oder das Schlappen der Adiletten. Kleinigkeiten, die letztlich aber den Unterschied machen.

Angesichts dessen frage ich mich allerdings ernsthaft, wie das Spiel in dieser Fassung durch die strenge USK-Prüfung kommen konnte: Spontane Amokläufe in der Innenstadt von Los Santos bekommen durch die Egoperspektive eine völlig neue Qualität. Es gibt keine abstrahierende Figur mehr, auf die ich blicke, während ich mit dem Raketenwerfer in die Menge halte, sondern ich erlebe alles durch meine eigenen Augen. Ich begehe aktiv Verbrechen. Es würde mich nicht wundern, wenn die Neuauflage von GTA 5 genau wegen dieser Tatsache demnächst in den Boulevardmagazinen Deutschlands zur Zielscheibe wird.

Doch das soll nicht mein Problem sein, denn genau wie vor einem Jahr lässt mich die Story des Spiels Stunde um Stunde vor dem Fernseher kleben. Immer wieder werde ich abgelenkt, kümmere mich nicht mehr um die Hauptmissionen, sondern erkunde interessante Landstriche oder probiere Stunts aus. Dabei fällt mir ein: Fahrt unbedingt mal in der Cockpitansicht einen Hügel hoch und springt mit Höchstgeschwindigkeit über die Kuppe - der folgende Sturz, bei dem sich die Welt um euch dreht, und der anschließende Aufprall sind eine Erfahrung für sich. Mein Fazit: Obwohl ich das Spiel schon kenne, werde ich mich noch einmal durchbeißen. GTA 5 hat es sich redlich verdient, noch einmal durchgespielt zu werden.

Henry Ernst: Objektiv betrachtet ist GTA 5 für die neuen Konsolen ein absoluter Traum! Eine der schönsten virtuellen Welten erstrahlt in neuem Glanz und nimmt auch auf PS4 und Xbox One souverän den Platz an der Spitze der Open-World-Spiele ein. Dank der höheren Auflösung wirkt die Grafik jetzt noch stimmiger, auch wenn nerviges Kantenflimmern und PopUps nach wie vor an der Tagesordnung sind. Der Einzelspielermodus punktet mit einer durchgeknallten Geschichte, schrägen Charakteren, ordentlicher Länge sowie vielen Nebenaufgaben. Obendrauf gibt's dann auch noch die Ego-Perspektive, die dem Erlebnis GTA 5 zu nie gekannter Intensität verhilft, auch wenn das Autofahren in der Ego-Ansicht zum Teil ein wenig schwierig ist.

Online macht GTA 5 ebenfalls eine gute Figur: Die Kinderkrankheiten der ersten Monate sind mittlerweile ausgemerzt, es gibt jede Menge interessante Jobs und die Versus-Matches profitieren in Bezug auf Dynamik und Spaß von der erhöhten Spielerzahl. Trotzdem würde ich jedem, der GTA 5 schon intensiv auf PS3 oder 360 gezockt hat dazu raten, sich den Kauf gut zu überlegen, denn inhaltlich wird so gut wie nichts Neues geboten. Klaro, die vielen Updates der letzten Monate sind natürlich an Bord, trotzdem fehlt mir ein klarer Kaufanreiz für GTA 5-Veteranen.

Die Heists (Raubzüge) sind ebensowenig vorhanden, wie der lang versprochene Story-DLC oder das Online-Casino. Wenn man (wie ich) zu den Menschen gehört, deren Seelenheil nicht davon abhängt, die wilde Geschichte von Michael, Trevor & Konsorten erneut zu spielen, wird der Kaufanreiz sogar noch dünner. Nicht falsch verstehen: Wer GTA 5 bisher verpasst hat, muss dieses Spiel haben! Wer jedoch nach ein paar hundert Stunden auf den alten Konsolen auf neue Inhalte hofft, sollte sich den Kauf überlegen, denn auch 1080p und Ego-Perspektive machen aus dem alten GTA 5 kein neues Spiel.

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