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Größere Festplatten für Xbox One und PlayStation 4 - Mehr Platz, schnellere Ladezeiten

Die 500 GB der PS4 oder Xbox One sind schon voll? Wir zeigen euch, wie ihr den Speicher der Konsolen mit neuen HDDs erweitert und damit sogar die Ladezeiten verkürzt.

von Thomas Wittulski,
30.08.2014 16:30 Uhr

Beim Sprung in die neue Konsolengeneration spendierten Microsoft und Sony ihren Neuen ein ordentliches Hardware-Update. Neue Prozessoren, Grafikchips, schnellere RAM-Einheiten - Xbox One und PlayStation 4 leisten deutlich mehr als ihre Vorgänger. Nur bei der Festplatte sparen beide Hersteller.

Trotz des wachsenden Speicherhungers der Spiele bieten beide Geräte nur 500 Gigabyte (GB) Festplattenspeicher - bei der PlayStation 4 ist das nicht einmal eine Steigerung zur letzten Hardwaregeneration. Unverständlich! Aber der vorprogrammierte Platzmangel ist zum Glück kein unlösbares Problem: Wir verraten, wie ihr die Festplattenkapazität eurer Konsole vergrößert und dabei auch noch von schnelleren Ladezeiten profitiert.

Wer viel spielt, der stößt früher oder später an die Kapazitätsgrenzen der Festplatte. In der Redaktion mussten wir die ersten Konsolen bereits wenige Wochen nach dem Launch vom speicherfressenden Ballast befreien. Bei Installationsgrößen von bis zu 43 Gigabyte (NBA 2k14) und riesigen Update-Files ist das aber auch kein Wunder.

Leser-Umfrage: Konsole am Limit? Größere Festplatten für Xbox One und PlayStation 4

Neue Festplatte? Größere Festplatten für Xbox One und PlayStation 4

Gut 19 Prozent unserer Facebook-Fans haben ebenfalls bereits Bekanntschaft mit einer entsprechenden Fehlermeldung gemacht, das verrät unsere Umfrage. In der Regel reicht es dann, etwas Ordnung ins Datenchaos zu bringen. Man löscht ein paar Installationsdateien von Spielen, die man sowieso nicht mehr so häufig spielt, und kann dann weiterzocken.

So weit, so gut, immerhin kann man deinstallierte Dateien jederzeit wieder auf die Platte schaufeln - ob nun von Disk oder, bei auf dem Marktplatz gekauften Spielen, aus dem Internet. Aber: Was ist, wenn die Kumpels mal eben eine Runde Kinect Sports spielen wollen, das Spiel aber nicht auf der Platte ist? Das bedeutet dann erst mal eine Wartezeit, die eine Stunde leicht überschreitet: Anderes Spiel löschen, neues Spiel installieren, Updates herunterladen. Das kann ganz schön nerven. Die Gefahr, in solche Situationen zu geraten, ist natürlich umso größer, je mehr Spiele man zu Hause hat.

Externe Platten an die Xbox One

Die interne Festplatte der Xbox One ist fest ins Gehäuse verbaut und kann auch nicht ohne Weiteres ausgetauscht werden. Wer es trotzdem versucht, verliert den Garantieanspruch und - noch schlimmer - spielt mit dem Leben seiner Konsole. Deutlich einfacher und seit dem Juni-Update auch offiziell unterstützt: externe Festplatten.

Bis zu zwei HDDs können wir über die USB-3.0-Anschlüsse der Xbox One ans Gerät anschließen. Die verwendeten Festplatten müssen nur mit einem entsprechenden USB-3-Anschluss versehen sein, um die Daten schnell genug von der HDD zur Xbox und wieder zurück schaufeln zu können. Außerdem sollten mindestens 256 GB Speicher zur Verfügung stehen. Kurios: Unter gewissen Umständen ist die Bandbreite einer externen Festplatte sogar größer als die der internen. Die Folge ist, dass Ladezeiten und Installationen mitunter einen Tick weniger Zeit in Anspruch nehmen, sobald ein Spiel auf der externen Festplatte installiert ist.

HDD anschließen: Formatieren ... Nachdem die externe Festplatte erkannt wurde, fordert die Xbox One zur Konfiguration auf. Dabei werden alle Daten gelöscht und die Platte formatiert.

... und loslegen Ist das erledigt, wird der externe Speicher im Menü aufgeführt und wir können Spiele ganz einfach auf die externe Platte installieren oder zwischen den HDDs verschieben.

Teurer Highspeed

Die besten Übertragungsraten liefern derzeit die Solid-State-Drives (SSD). Die neuen Turbo-Festplatten speichern ihre Daten nicht wie gewöhnliche HDDs auf Magnetscheiben, sondern wie SD-Karten auf Speicherchips. Damit sind sie leiser im Betrieb und deutlich schneller, was die Zugriffszeit angeht.

Während die interne Festplatte der Xbox One etwa 80 MB pro Sekunde umsetzt (bei der PS4 sieht es ähnlich aus), schafft eine SSD bis zu 240 MB pro Sekunde. Der Nachteil: SSDs sind vergleichsweise teuer und (noch) nicht in ausreichender Größe verfügbar. Zum Vergleich: Eine externe Platte mit 500 GB Speicher kostet um die 50 Euro, für das SSD-Pendant werden 300 Euro fällig.

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