Halo Infinite: Mikrotransaktionen bestätigt, aber es ist halb so wild

Im Rahmen des Info-Updates zum Xbox-Shooter hat Entwickler 343 bestätigt, dass es Mikrotransaktionen geben wird. Loot-Boxen dagegen sind nicht im Spiel zu finden.

von Tobias Veltin,
10.12.2020 08:32 Uhr

Halo Infinite wird Mikrotransaktionen für Premium-Items haben. Halo Infinite wird Mikrotransaktionen für Premium-Items haben.

Seit kurzem wissen wir, wann das verschobene Halo Infinite auf den Xbox-Konsolen starten wird. Im Herbst 2021 soll es soweit sein, bis dahin bleibt Entwickler 343 Industries noch einige Zeit, Feinschliff am Spiel vorzunehmen.

Im Rahmen eines großen Info-Updates gab es unter anderem Neuigkeiten zu den grafischen Fortschritten und den Live-Aspekten des Spiels samt einiger In-Engine-Bilder aus dem Multiplayer-Modus. Der wird ja bekanntlich Free2Play sein und soll mit 120 fps laufen.

Premium-Items aber keine Loot-Boxen

Und vermutet wurde es schon länger, aber jetzt steht auch endgültig fest, dass Halo Infinite auch Mikrotransaktionen haben wird. Das bestätigte Designer Christopher Blohm im Community-Update:

Free2Play bedeutet, dass es Premium-Items geben wird, aber Spieler*innen werden trotzdem Tonnen von anpassbarem Content durch andere Dinge freischalten, etwas die Kampagne, Spezial-Events etc. [...]

Wichtig: Dabei handelt es sich um Mikrotranskationen der "harmlosen" Sorte, für Echtgeld bekommt ihr also ausschließlich kosmetische Items für euren anpassbaren Spartan-Soldaten. Items, die Einfluss auf das Gameplay haben und damit in die Richtung PAy2Win geben würden, schließt Blohm dagegen aus.

Es gibt keine Loot-Boxen.

Schon in Halo 5 gab es Mikrotransaktionen

Erste Erfahrungen mit Echtgeld-Einsatz hat 343 Industries bereits bei Halo 5: Guardians sammeln können, wo mit Mikrotransaktionen Währung für das spielinterne REQ-Systeme gekauft werden konnte. Während es sich aber für den Arena-Modus ausschließlich um kosmetische Items bzw. Skins handelte, konnten damit im Warzone-Modus Waffen- und Fahrzeug-Pakete gekauft werden, was Spieler*innen in einigen Situationen einen Vorteil verschaffen konnte.

Bei Infinite wird offenbar dafür gesorgt, dass diese Gefahr nicht mehr besteht. Generell scheint der neue Halo-Shooter mehr denn je auf Anpassbarkeit und eigene Kreationen zu setzen. Dafür gibt es unter anderem ein komplett neues Beschichtungs-System, mit dem mehrere Farb-Layer und Oberflächentexturen auf die Rüstung aufgebracht werden können, sowie etliche Rüstungsteile.

Was sagt ihr zur Mikrotransaktions-Bestätigung für Halo Infinite? Nachvollziehbar oder nervig?

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