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Fazit: Hellblade: Senua’s Sacrifice im Test - Duell gegen die Unterwelt

Fazit der Redaktion

Dom Schott:
@R3nDom

Hellblade: Senua's Sacrifice hat es sich nicht einfach gemacht: Als sogenanntes Triple-Indie-Projekt hatten die Entwickler bei weitem nicht so viel Budget wie vergleichbare Spieleproduktionen zur Verfügung, um ihre Vision zu verwirklichen. Und die ist so einzigartig und so interessant, dass sie eigentlich nicht übersehen werden darf.

Senua ist eine interessante Titelheldin, die uns angenehme acht Stunden lang durch ein wendungsreiches Abenteuer führt. Zwar wird hier und da die klassische Einteilung in Rätseleinlagen und Kämpfe für meinen Geschmack zu deutlich sichtbar, und auch viele Levelareale sind eine Spur zu beliebig gestaltet, doch dafür begeistert mich Hellblade in seinen stärksten Momenten wie schon lang kein anderes Spiel mehr: Der Verzicht auf ein klassisches Benutzer-Interface ist so simpel wie genial und macht die einfachsten Gameplay-Funktionen zu einer ganz neuen Herausforderung. Dazu kommen abwechslungsreiche und fordernde Bosskämpfe sowie eine dramatisch, wenngleich auch etwas verkopfte Hintergrundgeschichte, und schon ist es fertig, das Spiel, das ich mit einem großen Daumen und einem kleinen "aber" jederzeit weiterempfehlen würde.

3 von 3


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