Hellblade Senua's Sacrifice - Darum verzichteten die Entwickler auf Multiplayer & Open-World

Wir haben mit Game Director Temeem Antoniades von Ninja Theory über sein neues Spiel gesprochen. Im Interview verrät der Entwickler, warum Hellblade Senua’s Sacrifice auch locker ohne Multiplayer und offener Welt auskommt.

von Imanuel Thiele,
09.08.2017 15:42 Uhr

Hellblade Senua's Sacrifice bietet eine intensive Geschichte. Hellblade Senua's Sacrifice bietet eine intensive Geschichte.

Hellblade Senua's Sacrifice ist bekanntermaßen ein relativ lineares Action-Adventure. In einer Zeit, in der immer mehr Spiele auf ein Open-World-Konzept setzen, und sich sogar ein Uncharted an einer offenen Welt versucht, ist das ist allerdings keinesfalls eine Selbstverständlichkeit. Doch selbst bei Hellblade Senua's Sacrifice war das lineare Leveldesign keinesfalls zu Beginn in Stein gemeißelt. Auch hier wurde am Anfang mit der Idee einer offenen Welt experimentiert, letztendlich aber wieder verworfen:

"Auf diesem Weg hätten wir eine große Arena oder Welt geschaffen, in der du überall hin kannst. Das ist eine andere Herausforderung, nicht einfacher, einfach anders. Aber im Endeffekt sind wir bei dem geblieben, was wir schon richtig konnten."

Mehr: Hellblade: Senua’s Sacrifice im Test - Duell gegen die Unterwelt

Bei einem möglichen Multiplayer stand für das Studio allerdings von Anfang an fest, eine reine Einzelspielererfahrung zu schaffen. Das Problem würde allerdings darin bestehen, dass auch bei reinen Solo-Erfahrungen oft zusätzlich ein Multiplayer Modus beigelegt wird, um einen Preis um die 60 Euro zu rechtfertigen. Mit dem Aufschwung von digitalem Spielehandel könne dieses Problem allerdings umgangen werden. Dazu heißt es:

"Wir mögen Einzelspielererfahrungen und wir wissen, dass viele andere Leute das auch tun. Wir mögen gute Grafik, und eine Menge anderer Leute auch. Wir müssen also einfach nur das richtige Spiel entwickeln: Es muss etwas Neues bieten, eine gute Qualität und den richtigen Preis haben.""

Hellblade Senua's Sacrifice ist seit gestern für 30 Euro für PS4 und PC erhältlich. Ob sich das Geld lohnt, verrät unser Test.

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