Fazit: Hitman 3 im (VR-) Test: Ein gefühlt sehr guter Story-DLC

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Fazit der Redaktion

Dennis Michel
@DemiG0rgon

Hitman 3 ist exakt das, was Fans der IO Interactive-Spiele erwarten: Ein offener Sandbox-Traum, in dem gefühlt tausende Wege nach Rom beziehungsweise vielmehr nach Berlin, Dubai, China, England, Argentinien und Rumänien führen. In diesem Punkt gibt es schlicht keinen zweiten Genrevertreter, der unserer Kreativität so viel Spielraum lässt.

Die insgesamt sechs Schauplätze sind wunderbar abwechslungsreich und toll in Szene gesetzt, dennoch wurde ich nie das Gefühl los, hier einen Story-DLC zu spielen. Nach gut fünf bis sechs Stunden war's das nämlich schon. Klar, dank dutzender und durchaus motivierender Herausforderungen lässt sich die Spielzeit gut und gerne vervierfachen, dafür muss man aber auch der entsprechende Typ Spieler*in sein.

Qualität schlägt hier deutlich Quantität, und das ist wahrlich bei all den künstlich gestreckten Spielen heutzutage etwas Positives. Ob sich der Vollpreis allerdings lohnt, hängt auch ein wenig davon ab, ob ihr die Möglichkeit habt, den coolen VR-Modus zu spielen, der nochmal deutlich Mehrwert bietet. Für einen neuen Teil würde ich mir jedoch wünschen, wieder ein langes, eigenständiges Abenteuer mit Agent 47 zu bekommen.

Kai Schmidt
@GamePro_de

Der Hitman und ich haben ein angespanntes Verhältnis. Ich habe in jeden der bisher erschienenen Teile zumindest mal reingespielt, meist habe ich aber das Interesse verloren, weil sich die Abenteuer von Agent 47 alle etwas schwerfällig und hakelig anfühlen. Genauso ging es mir auch mit dem dritten Teil der aktuellen Trilogie. Zumindest bis ich das PSVR-Headset aufsetzte und tatsächlich zum Attentäter wurde.

Die Immersion der Spielwelt ist im VR-Modus fantastisch, und durch intuitive Spielmechaniken wie das um die Ecke lunsen durch meine eigenen Kopfbewegungen oder die Möglichkeit, den K.O.-Schlag wie Bud Spencer von oben nach unten durchzuziehen fühlt sich der Titel für mich in VR deutlich angenehmer an. Na gut, ein paar Pausen sollte man wohl einlegen, da zumindest mir nach einiger Zeit flau im Magen wurde - und normalerweise bin ich recht unempfindlich was Motion Sickness angeht.

Besonders cool finde ich die Möglichkeit, die Levels der Vorgänger zu importieren und ebenfalls in VR zu erleben. Das wird mich tatsächlich einige Zeit beschäftigen. Da nehme ich auch die in VR immer noch etwas hakelige Steuerung in Kauf.

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