Wenn es um die beeindruckendsten Open Worlds der letzten Jahre geht, muss Hogwarts Legacy wohl in jedem Fall genannt werden. Das liegt vor allem an den vielen Details des Zauberschlosses. Eigentlich sollte sich die Welt auch lebendiger anfühlen, wie der Lead Designer verraten hat.
Tragischer Unfall verändert die Entwicklung
Das Erkunden der Schule für Hexerei und Zauberei sowie des magischen Umlands gehört zu den spaßigsten Tätigkeiten, die Hogwarts Legacy bietet. Die Welt ist wunderschön und detailliert, bei der Interaktion mit den NPCs bieten andere Titel aber deutlich mehr Möglichkeiten.
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Hogwarts Legacy-Trailer zeigt, wie die Switch 2-Version aussieht - auch im Vergleich zur Switch 1
Ursprünglich sollte das Action-Adventure aber auch in dieser Hinsicht deutlich ausgefeilter werden, wie Lead Designer Troy Leavitt verraten hat. Unter einem YouTube-Video, in dem es darum geht, warum sich Hogwarts Legacy so "wunderschön" und trotzdem so "leer" anfühlt, hat er einen längeren Kommentar hinterlassen. Darin schreibt Leavitt:
"Du hast Recht, dass wir noch viele weitere Elemente hatten, die wir in das Spiel integrieren wollten und die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung waren – viele davon standen, wie die Modding-Community bereits herausgefunden hat, im Zusammenhang mit einer detaillierten sozialen Simulation.
Die Gründe dafür, dass diese Elemente nicht in das Spiel aufgenommen wurden, sind jedoch komplexer als bloße Zeit- und Geldfragen: Vielleicht ist euch das Denkmal für Dave Ross in den Credits aufgefallen. Dave war ein leitender Programmierer mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Spieleentwicklung, der eine zentrale Rolle im Team für die soziale Simulation spielte.
Als er mitten in der Entwicklung bei einem tragischen Flugzeugunfall ums Leben kam, hinterließ er eine Lücke, die wir einfach nicht rechtzeitig füllen konnten. Sein Tod löste eine Kettenreaktion von Umbesetzungen und Umstrukturierungen aus, die sich durch das gesamte Studio zog, und leider bedeutete das auch, dass wir bei einigen Features Abstriche machen mussten."
Auch wenn man es manchmal vergessen kann, stehen auch hinter großen Blockbuster-Spielen noch immer einzelne Menschen, die ihre Fähigkeiten und ihre Leidenschaft in die Titel einfließen lassen. Bei einem so überraschenden Todesfall geht dann neben dem Menschen auch dessen Expertise verloren.
Ein Nachfolger von Hogwarts Legacy soll sich bei Avalanche schon in Entwicklung befinden. Möglicherweise werden dann die Visionen und Ideen von Dave Ross doch noch umgesetzt und wir bekommen ein noch interaktiveres Hogwarts-Abenteuer.
Wie denkt ihr über die Welt von Hogwarts Legacy?
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