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Adventskalender 2019

Kingdom Hearts 3 im Test - Das Warten hat sich sowas von gelohnt

Vierzehn Jahre lang werkelten die Kingdom Hearts 3-Entwickler am dritten Teil der Hauptserie des erfolgreichen Action-JRPG. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

von Ann-Kathrin Kuhls,
24.01.2019 16:40 Uhr

Kingdom Hearts 3 - Fazit-Video zur Test-Version 8:35 Kingdom Hearts 3 - Fazit-Video zur Test-Version

Kingdom Hearts 3 muss das Unmögliche schaffen. In den 14 Jahren seit dem Erscheinen des letzten Teils der Hauptreihe stiegen Erwartungen und Vorfreude der Fans ins Unermessliche. Und als wäre das nicht schon hart genug, finden sich zwischen Teil zwei und drei so viele Spin-Offs, Remakes und Prequels mit ihren eigenen Dramen und Handlungssträngen, dass wirklich nur noch Hardcore-Fans alle Einzelheiten kennen.

Es gibt also viel zu tun: Zum einen eine Geschichte erzählen, die gleichzeitig Veteranen glücklich macht, Neueinsteiger aber trotzdem nicht mit der Plotwalze überrollt. Zum anderen die jahrelang angestauten Erwartungen der Square- und Disneyfans erfüllen und ganz nebenbei auch noch überzeugende Spielmechaniken bieten. Kann Kingdom Hearts 3 das schaffen? Die kurze Antwort: Ja, aber vielleicht nicht so, wie sich Fans das vorgestellt haben.

Ganz am Anfang läuft noch alles genau nach Plan. Kingdom Hearts 3 beginnt dort, wo Kingdom Hearts 2 aufgehört hat. Unsere Helden bereiten sich auf eine Schlacht vor, die dem jahrhundertelangen Krieg zwischen Licht und Dunkelheit, repräsentiert von den Schlüsselschwertträgern und der mysteriösen Organisation 13, endlich ein Ende bereiten soll.

Um er mit Herzlosen und Niemanden aufnehmen zu können. muss Sora stärker werden. Um er mit Herzlosen und Niemanden aufnehmen zu können. muss Sora stärker werden.

13 Mitglieder der Organisation sollen sieben Hütern des Lichts gegenüberstehen und um das Schicksal aller Welten kämpfen. Auch Hauptfigur Sora will auf der Seite des Lichts mitmischen. Doch damit der auf dem Schlachtfeld nicht sofort zu Hackfleisch verarbeitet wird, fehlt ihm noch die so genannte Kraft des Erwachens, die alle wahren Schlüsselschwertmeister beherrschen.

Sora, Held in Ausbildung

Also macht sich Sora auf die Suche nach Nachhilfelehrern. Genauer gesagt nach Helden, die große Probleme überstehen, besonders mutig sind oder auf andere Art und Weise besonders heldenhaft. Zu diesem Zweck erforschen wir gemeinsam mit Sora sowie seinen Begleitern Donald und Goofy acht herrlich abwechslungsreiche Disney-Welten Den Anfang macht der Olymp, denn in welcher Welt würde man einen besseren Tutor finden als im Geburtsort von Herkules, dem größten Helden der Antike?

Doch während Sora von Herc lernt, was einen echten Helden ausmacht, ist auch die Organisation 13 nicht untätig. Um ihre Reihen zu stärken, sind die Mitglieder der Organisation in den unterschiedlichen Welten unterwegs, um Stärken und Schwächen menschlicher Herzen zu erforschen. Deswegen treffen Sora, Donald und Goofy auch immer wieder auf Herzlose und Niemande, die Lakaien der Organisation. Jetzt gilt es also, schnell das Erwachen zu lernen und gleichzeitig den düsteren Plan des Organisations-Oberhauptes Xehanort zu durchschauen, bevor er ihn in die Tat umsetzen kann.

Auf dem Olymp treffen wir auf riesige Titanen, gegen deren Klauen unser Schlüsselschwert wie ein Zahnstocher wirkt. Auf dem Olymp treffen wir auf riesige Titanen, gegen deren Klauen unser Schlüsselschwert wie ein Zahnstocher wirkt.

Neben dem Olymp bereisen wir außerdem noch durch die Toy Box aus Toy Story, das Königreich Corona aus Rapunzel, den 100 Morgen-Wald aus Winnie Pooh, das Königreich Arendelle aus Frozen, Monstropolis aus der Monster AG, die Karibik aus Fluch der Karibik, San Fransokyo, der Stadt aus Baymax - Riesiges Robowabohu und Twilight Town, die extra für die Kingdom Hearts-Serie erschaffen wurde. Die Karibik, den Olymp, den Hundert Morgen-Wald und Twilight Town gab es bereits in früheren Serienteilen, allerdings erforschen wir in Kingdom Hearts 3 komplett neuer Gebiete.

Privatjet für Schlüsselschwert-Träger

Die Welten liegen wie Planeten in einem Sonnensystem und können von uns mit dem Gumijet angesteuert werden. Zu Beginn haben wir die Wahl zwischen drei Welten, im Laufe des Spiels werden dann die anderen freigeschaltet. Bei unserem ersten Besuch müssen wir uns noch mit dem Gummijet vorbei an feindlichen Schiffen durchs All kämpfen, danach können wir jederzeit per Schnellreise an die einzelnen Speicherpunkte auf den Planeten zurückkehren.

Die Weltraumschlachten mit dem Gumijet sind dank verbesserter Steuerung übrigens erheblich kurzweiliger als noch in den Vorgängern. Zusätzlich dazu sorgen zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten in Sachen Waffen, Geschwindigkeit und Dekor dafür, dass wir uns dieses Mal wirklich gern mit dem Gummijet auseinandersetzen.

Auf jeder Welt absolvieren wir prinzipiell das gleiche Heldenprogramm, was Kingdom Hearts 3 aber geschickt variiert. Wir nehmen immer die Helden des jeweiligen Disney-Films in unsere Party auf, helfen ihnen die Herzlosen oder Niemande loszuwerden, die ihre Welt bevölkern, und besiegen unterwegs Zwischenbosse sowie einen dicken Endboss. Je nach Welt finden die Kämpfe jedoch beispielsweise unter Wasser gegen einen riesigen Anglerfisch statt, in einem Einkaufszentrum mit Kampfrobotern gegen eine Gruselpuppe oder ganz klassisch zu Lande gegen hausgroße Monster.

In Rapunzels Welt sind sogar die Blumen tödlich. In Rapunzels Welt sind sogar die Blumen tödlich.

Stumpf Draufzuhauen empfehlen wir übrigens nicht. Schon beim Kleinvieh müssen wir darauf achten, ob wir uns besser mit Magie oder dem Schlüsselschwert an die Biester wagen. Und auch bei den großen Brocken ist es dringend notwendig, zu Beginn erstmal die Bewegungsmuster der Feinde und die Möglichkeiten der jeweiligen Kampfumgebung zu analysieren. Ein praktisch platzierter Stein gibt uns beispielsweise die Möglichkeit, von oben auf die Gegner zu springen und so mit mehr Kraft zuzuschlagen. Solche kleinen Details sorgen dafür, dass weder die Bosskämpfe noch die Gefechte mit den kleineren Feinden repetitiv wirken.

Welches Schwert darf es heute sein?

Dadurch kommt nicht nur sehr viel Abwechslung in die Kämpfe, wir werden auch gezwungen, unterschiedliche Kampfstile auszuprobieren. Manche Feinde sind einfach anfälliger gegen Magie, während andere erst durch ein paar Schläge auf den Kopf dazu gebracht werden müssen, ihre verwundbarste Stelle zu offenbaren.

Außerdem kommt mit jeder neuen Welt ein neues Schlüsselschwert hinzu, die entweder einen Fokus auf Magie, Angriff oder eine Mischung aus beiden haben. Die Schlüsselschwerter sind die Standardwaffe in der Kingdom Hearts-Serie. Meist passen ihr Aussehen und ihre Kräfte zum Träger, Sora verfügt jedoch über eine ganze Reihe Schwerter, weil mit jeder neuen Welt eine neue Waffe hinzukommt. Die Schwerter werden durch Schlagkombinationen aufgeladen und entfesseln mit genügend Kombos eine zweite, mächtigere Form sowie speziell auf das Schwert zugeschnittene Attacken.

Die Schlüsselschwerter sehen je nach Welt ganz unterschiedlich aus. Die Schlüsselschwerter sehen je nach Welt ganz unterschiedlich aus.

So wird das Kaktusschwert aus der Toy Story-Welt zu einem Riesenhammer, während uns das Eisschwert aus Frozen mit frostigen Doppelklingen ausstattet. Die Schwerter lassen sich mit gesammelten Materialien verbessern und gewinnen so an Angriffsstärke und erhalten Statusverbesserungen. Je mehr wir mit den Schwertern experimentieren, desto eher finden wir heraus, welches Schwert am besten zu unserem Spielstil passt.

Das Ausprobieren neuer Möglichkeiten ist ein wichtiger Bestandteil des Kampfsystems. Wie bei den Vorgängern auch schlagen wir nicht nur mit dem Schlüsselschwert auf unsere Gegner ein, sondern können auch Ressourcen wie Fokus oder Magie einsetzen, um besonders starke Attacken zu wirken.

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