Mass Effect: Legendary Edition behält absurden Glitch, der schon zum Meme geworden ist

Knapp einen Monat vor Veröffentlichung von Mass Effect: Legendary Edition haben die Entwickler neue Details zu den grafischen Verbesserungen bekannt gegeben und erklärt, warum ausgerechnet ein Bug bleibt.

von Eleen Reinke,
15.04.2021 08:00 Uhr

Skalierte Texturen und verbesserte Lichteffekte geben der Legendary Edition einen neuen Anstrich Skalierte Texturen und verbesserte Lichteffekte geben der Legendary Edition einen neuen Anstrich

Nachdem Entwickler Bioware letzte Woche bereits Details zu den technischen Verbesserungen der Mass Effect: Legendary Edition bekanntgab, gibt es nun neue Informationen zum grafischen Update. Obwohl das Team demnach zahlreiche Ausbesserungen und Fixes vorgenommen hat, bleibt ausgerechnet ein Bug, der sich als Meme verewigt hat, erhalten.

Das Meme zeigt einen Glitch aus Mass Effect 3, in dem sich Shepard zu Crewmitglied Ashley umdreht und sein Kopf dabei eine zusätzliche 360 Grad-Drehung macht. Ob ausgerechnet dieser Grafikfehler zu schwer zu beheben war, oder sein Meme-Status ihm einfach Immunität verschafft hat, bleibt offen. (via Reddit)

Einen Seite-an-Seite-Vergleich der grafischen Verbesserungen des Remasters gibt's im Video:

Mass Effect Legendary Edition: Die grafischen Verbesserungen des Remasters vorgestellt 2:09 Mass Effect Legendary Edition: Die grafischen Verbesserungen des Remasters vorgestellt

Skalierung auf 4K und Echtzeit-Reflexionen

Viele weitere Bugs sollen aber gefixt worden sein. So gibt Bioware an, über 100 grafische Fehler ausgebessert zu haben. Auch das restliche Aussehen der Trilogie wurde aufgehübscht.

Hier sind die Details im Überblick:

  • 30.000 Texturen wurden mittels eines KI-Programms auf 4K-Auflösung hochskaliert
  • Zwischensequenzen wurden mit der verbesserten Auflösung neu aufgenommen. Vereinzelt soll das Entwicklerteam sogar per Hand die Kanten Bild für Bild weicher gemacht haben
  • für wiederkehrende Assets, wie etwa Spielercharaktere und Requisiten, wurden die jeweils neusten Modelle in alle Teile portiert. Diese erhielten dann entsprechende Anpassungen, damit zum Beispiel Charaktere über die Trilogie hinweg altern
  • Partikeleffekte wurden um sekundäre Effekte ergänzt, damit z. B. Rauch und Feuer dichter aussehen
  • Die kontrastreiche Beleuchtung mit Komplementärfarben aus Mass Effect 2 und 3 wurde vermehrt auch im ersten Teil eingesetzt. Verbesserte Schatten und Lichteffekte sollen außerdem für bessere Beleuchtung und Tiefeneffekte sorgen
  • Neue Echtzeit-Reflexionen sorgen dafür, dass ihr euer Spiegelbild jetzt etwa im Aquarium auf der Normandy betrachten könnt

Bioware versichert in seinem Beitrag, dass trotz aller grafischen Verbesserungen der originale Look der Spiele beibehalten werden soll. Das scheint zumindest im Vergleichsvideo bisher gut zu funktionieren.

Würde euch der Glitch im Spiel stören oder nehmt ihr ihn als Mass Effect-Tradition an?

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