Monster Hunter Rise: So funktioniert das Buddy-System des Switch-RPGs

Palicos gehören zu jedem Monster Hunter einfach dazu. Doch diesmal gibt es zusätzlich hundsmäßige Unterstützung.

von Stephan Zielke,
06.03.2021 09:30 Uhr

Palicos sind natürlich auch in Rise an eurer Seite Palicos sind natürlich auch in Rise an eurer Seite

Kein Monster Hunter ohne Palicos! Schon seit dem ersten Teil bevölkern diese kleinen, niedlichen Katzenwesen die Welt der Capcom Serie. Meistens unterstützen sie dabei eure Jagd mit hilfreichen Gerätschaften, die euch heilen oder Monstern Schaden zufügen.

Mit Monster Hunter Rise erhalten sie tatkräftige Unterstützung in der Form von Palamutes. Diese kämpfen ebenfalls Seite an Seite mit euch und lassen sich sogar reiten. Was eure Begleiter sonst noch so können, erfahrt ihr hier.

Ein eigenes Viertel für die Tierkumpel

Im Dorf Kamura wird die Hilfe der animalischen Gefährten sehr geschätzt. Nicht umsonst haben sie ihr eigenes Viertel im Dorf. Im sogenannten Buddy Plaza könnt ihr sie anheuern, ausrüsten und sogar auf Missionen schicken.

Iori kümmert sich um eure Buddys. Iori kümmert sich um eure Buddys.

Euer erster Weg führt euch wahrscheinlich zum Buddy-Wildexperte Iori. Bei ihm könnt ihr neue Buddys anheuern, spezielle Buddys suchen, ihnen neue Namen geben, oder sie aus euren Diensten entlassen. Dabei könnt ihr bis zu 15 Buddys gleichzeitig haben. Zwei (einen Palico und einen Palamute) erstellt ihr übrigens direkt zu Beginn des Spiels, zusammen mit eurem Avatar. Die restlichen Plätze könnt ihr mit beliebigen Palicos oder Palamutes füllen.

Da ihr immer nur zwei Begleiter gleichzeitig aktiv haben könnt, wollen eure restlichen Fellnasen natürlich beschäftigt werden. Dafür gibt es Felyne-Häuptling Kogarashi. Ihn könnt ihr beauftragen, seltene Items zu besorgen. Dafür sendet er eure Buddys auf Erkundungsmissionen, wo sie fleißig Monster jagen und Objekte bergen.

Begleiter mit Klasse

Begleiter haben in Rise wieder mehr Tiefgang als die Palicos aus Monster Hunter: World und Iceborne. Dort gab man ihnen nur Equipment und ein Gadget, damit zogen die dann Katzen ihr eigenes Ding durch. Die Interaktion hörte an diesem Punkt dann leider auf.

Palicos haben wieder Klassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Palicos haben wieder Klassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten.

Palico-Klassen: Die kleinen Fellnasen erhalten in Rise Klassen, wie beispielsweise zuvor in Monster Hunter Generations Ultimate. Diese können sie aufleveln und neue Fähigkeiten freischalten. Stärkt euch ein Kämpfer Palico anfangs nur mit der Rousing Roar, so stellt er später Blendfallen, legt Minen oder verfällt mit Furr-ious in eine Art Berserker-Modus. Folgende Klassen sind bisher bekannt:

  • Heiler
  • Bombardier
  • Kämpfer
  • Unterstützer
  • Sammler

Neue Reittiere: Die hundeartigen Palamutes haben keinerlei Klassensystem. Brauchen sie auch nicht, denn sie sind sind gleich doppelt nützlich. Wie ihre Katzenpartner prügeln sie mit euch auf Monster ein. Dabei handeln sie jedoch nicht autonom, sondern koordinieren ihre Angriffe mit euch. Zusätzlich könnt ihr jederzeit auf ihnen reiten. Das funktioniert sogar im Kampf und ihr könnt Items auf ihrem Rücken benutzen. Steigt also auf, reitet etwas davon und schärft eure Waffe.

Mit Palamutes bewegt ihr euch schnell durchs Gelände. Mit Palamutes bewegt ihr euch schnell durchs Gelände.

Qual der Wahl. Wie bereits erwähnt könnt ihr immer zwei Buddys mit auf die Jagd nehmen. Dabei seid ihr nicht auf die Kombination Palico und Palamute angewiesen. Zwei Felyne mit unterschiedlichen Klassen mitzunehmen ist genauso möglich wie zwei Palamutes.

Mit Müll ausgestattet

Überrascht hat uns, dass ihr auch im Multiplayer Buddys mitnehmen könnt. Erlaubte World noch Palicos, solange ihr zu zweit wart, so verschwanden die Helfer, wenn ein dritter Spieler der Partie beitrat. In Rise bleiben aber selbst bei vier Spielern noch ein Buddy pro Person im Spiel. Das verspricht interessante Kombinationen, wenn man das Klassensystem der Palicos bedenkt. Vier Supporter, die Monster mit Fallen behindern, oder vier Heiler, die die gesamte Gruppe am Leben halten, klingen genauso interessant wie alles dazwischen.

Ausrüstung für eure Begleiter stellt ihr aus Müll her. Ausrüstung für eure Begleiter stellt ihr aus Müll her.

Ein Hoch auf den Müll. Schließt ihr erfolgreich eine Jagd ab, könnt ihr nicht nur für euch neue Ausrüstung herstellen, sondern auch für eure Begleiter. Diesmal müsst ihr dafür auch keine teuren Monster-Materialien für eure tierischen Freunde verschwenden. Ihre Ausrüstung wird aus Müll hergestellt. Schmiedet ihr für euch zum Beispiel eine Khezu Waffe, dann erhaltet ihr Khezu Scrap, mit dem ihr Ausrüstung dieses bleichen Wyvern für eure Begleiter herstellt.

Das Wichtigste zum Schluss

Ihr könnt endlich eure Begleiter streicheln. Wurde auch Zeit! Ihr könnt endlich eure Begleiter streicheln. Wurde auch Zeit!

Ein sehr häufig gefordertes Feature wird endlich mit Rise Einzug ins Spiel gehalten. Ihr habt nun ein Menü, mit dem ihr mit euren Begleitern interagieren könnt. Damit könnt ihr nun euren Palico oder Palamute streicheln oder mit ihm spielen. Dies mag zwar nur eine Kleinigkeit sein, sollte aber viele Monster Hunter Spieler*innen glücklich machen.

Noch mehr Infos zu Monster Hunter Rise:

Monster Hunter Rise erscheint am 26. März 2021 exklusiv für die Nintendo Switch und bekommt einen neuen Spielmodus, der eines der größten Probleme von World und Iceborne lösen könnte. Mehr zum Randale-Modus findet ihr im entsprechenden Artikel auf GamePro.de.

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