One Piece: World Seeker - Karma, Kämpfe & Story: Das wartet in der Open World

Bei einem Anspielevent konnten wir einen ersten Blick auf die Open World in One Piece: World Seeker werfen.

One Piece: World Seeker - Lebendig oder öde? So spielt sich die Open World des Action-RPGs Video starten 6:25 One Piece: World Seeker - Lebendig oder öde? So spielt sich die Open World des Action-RPGs

Während Monkey D. Ruffy normalerweise die Meere unsicher macht, hat es ihn in One Piece: World Seeker auf eine Insel verschlagen. Prison Island, passend benannt nach den Gefängnissen, die in der Landschaft verteilt sind, ist jedoch kein kleines Eiland, sondern besteht aus einer kompletten, durch Brücken verbundenen Inselgruppe, die wir frei erkunden können.

Bei einem Anspieltermin wurden wir auf die Open World von One Piece: World Seeker losgelassen. Jetzt berichten wir euch, was man auf Prison Island erleben kann und ob die Insel belebt genug ist, um auf lange Zeit zu motivieren.

An dem Punkt in der Story, in dem wir uns herumtreiben durften, ist eine Stadt der Inselgruppe gerade von mysteriösen Robotern angegriffen worden. Die Attacke hat die Bewohner von Saphirstadt verängstigt, weswegen sich Ruffy natürlich anbietet, Jeanne, der Anführerin des Widerstandes, dabei zu helfen herauszufinden, woher die Maschinen kommen und was sie wollen.

Was haben die bloß auf der Insel verloren? Was haben die bloß auf der Insel verloren?

Karma, Ruffy

Jeannes Aufgaben führen uns über die ganze Insel und helfen uns, Gegenden zu entdecken, die wir sonst vielleicht nicht gefunden hätten. Das bringt uns nicht nur Erfahrungspunkte und Ressourcen, die wir zum Craften benötigen, sondern auch den Wohlwollen der Bewohner. World Seeker verfügt nämlich über ein Karmasystem, das uns belohnt, wenn wir Gutes tun. Tun wir nichts, bleiben die Bewohner misstrauisch.

Wir haben das Karmasystem in einem anderen Artikel genauer beleuchtet, fassen es hier aber noch einmal kurz zusammen: Jeder unserer Crewmitglieder, Jeanne und ein paar Nebenfiguren haben ihren eigenen Karmabalken im Menü. Wenn wir ihnen Gefallen tun, gefallen wir ihnen besser. Das führt bei Sanji beispielsweise zu besseren Gerichten für die Crew, bei Vizeadmiral Smoker zu einer milderen Grundeinstellung uns gegenüber.

Mit der Weltkarte können wir uns von einem Punkt zum anderen teleportieren. Mit der Weltkarte können wir uns von einem Punkt zum anderen teleportieren.

Die Aufgaben sind überall auf den Inseln verteilt und spielen sich durchaus vielseitig. Statt immer nur auf der Suche nach diversen Gegenständen von A nach B zu rennen, machen wir uns auch mal auf die Suche nach einem Geist oder schleichen uns in einen Hangar voller feindlicher Piraten. Und da sich auch die Einstellung der Einwohner uns gegenüber verändert, geben uns die Missionen das Gefühl, wirklich etwas in der Welt zu verändern.

Allerdings müssen wir uns nicht andauernd die Hacken wund laufen: Haben wir einen Bereich einer Insel entdeckt, können wir uns dort jederzeit per Schnellreise hinteleportieren.

Mit den Nebenaufgaben erforschen wir nicht nur die Welt, sondern lernen auch wichtige Details über die Bewohner der Insel. In einer Mission erfahren wir beispielsweise, dass Jeannes Mutter vor ihr ebenfalls Anführerin der Widerständler war, dann jedoch von Piraten getötet wurde. Das lässt das Vertrauen, das sie uns entgegenbringt, noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Landleben versus Großstadt

Während wir in geheimer Mission über die Inseln streifen, fällt auf, wie unterschiedlich die Gebiete sind. Ländliche, bäuerliche Dörfer mit halb bestellten Feldern wechseln sich mit Wolkenkratzern und Neonreklamen ab, die technisch hoch entwickelten Gefängnisse stehen ihrerseits im starken Kontrast zu den Minen, in denen mit Spitzhacke und Meißel nach Edelsteinen gegraben wird.

Die Stadt ist bunt und voller Wolkenkratzer, auf dem Land geht es eher ruhiger zu. Die Stadt ist bunt und voller Wolkenkratzer, auf dem Land geht es eher ruhiger zu.

In manchen von den Marine-Gegnern kontrollierten Bereichen können wir frei herumlaufen, während wir in einem Marinestützpunkt selbstverständlich keinen Mucks machen können, ohne sofort von schießwütigen Soldaten umzingelt zu sein. Die Marine patrouilliert auch die Gebiete der Insel ab, weswegen wir immer wieder auch unterwegs auf einzelne kampfbereite Gruppen stoßen.

Und natürlich finden sich auch überall auf Prison Island verteilte Piratennester, allerdings von der bösartigen, überfallenden Sorte, denen unsere Anwesenheit ganz schön gegen den Strich geht.

Mit sehr fragwürdigen Shorts. Mit sehr fragwürdigen Shorts.

Un-Fass-bar

Mit den pflichtbewussten Soldaten oder den plündernden Piraten müssen wir uns jedoch nicht auseinandersetzen, wenn es nicht gerade zu einer Mission gehört. Denn um uns anzugreifen, müssen unsere Feinde uns erst einmal sehen. Wenn wir jedoch unsere Umgebung nutzen, um unentdeckt zu bleiben, können wir Konfrontationen aus dem Weg gehen.

Zum Beispiel lassen sich die Gum Gum-Fäuste super nutzen, um damit durch Baumkronen oder an Hochhauswänden entlang über die Köpfe der Feinde hinwegzurauschen. Oder wir verstecken uns ganz altmodisch in einem Fass und werden für Patrouillen unsichtbar.

Äußerst unauffällig. Äußerst unauffällig.

Sollte es doch zum Kampf kommen, passiert das an Ort und Stelle. Hier ist keine Arena-Ansicht nötig, Ruffy krempelt sich die nicht vorhandenen Ärmel hoch und kämpft sofort los. Dabei kann er zwischen dem Beobachter- und dem Panzer-Haki wechseln, die ihm unterschiedliche Fähigkeiten garantieren.

Hakis im Einsatz

Das Beobachter Haki konzentriert sich mehr auf Stealth-Attacken und schnelle, leichte Angriffe, während das Panzer-Haki Attacken unterstützt, die ordentlich auf den Putz (und die Köpfe unserer Gegner) hauen. Im Beobachter-Haki verfügt Ruffy über eine Art Gum Gum-Snipergewehr, mit dem er Gegner lautlos ausschalten oder sich einfach nur mit Langstreckenangriffen vom Leib halten kann. Mit dem Panzer-Haki hingegen verteilt er auf kurze Distanz einen ganzen Schlaghagel, der stärker wird, je länger wir den passenden Knopf gedrückt halten.

Die Hakis und anderen Fähigkeiten sehen wir auf einen Blick. Die Hakis und anderen Fähigkeiten sehen wir auf einen Blick.

Gute Treffer laden unsere Spezialattackenleiste auf und setzen noch verheerendere Attacken frei, wie dieGum-Gum-Bazooka des Panzer-Hakis, das unsere Faust verhundertfacht, wenn sie auf den Gegner trifft. Je nachdem, welchen Kampfstil wir bevorzugen, können wir weitere Attacken und Fähigkeiten mit durch Kämpfe gewonnene Erfahrungspunkte freischalten.

Crafting mit Freunden

Selbstverständlich lagern in jeder Stadt und an jeder Lichtung auch die für Action-JRPGs unverzichtbaren Holzfässer und -Kisten, in denen sich Items, Ressourcen und Kochzutaten verstecken. Die werden ganz klassisch als leuchtender Funke angezeigt, der im Vorbeigehen eingesammelt werden kann.

Die Materialien können wir wiederum auf unserem Schiff unserer Crew übergeben. Zwar können wir jeden von ihnen auf Beutezug schicken, von denen sie dann mit wichtigen Zutaten oder Maerialien zurückkehren.

Auf der Thousand Sunny hat jeder seine Aufgaben. Auf der Thousand Sunny hat jeder seine Aufgaben.

An Deck sind unsere Kameraden jedoch ebenfalls äußerst nützlich. Sanji macht aus Lebensmitteln schmackhafte Lunchpakete, die unsere Freunde und auch uns selbst stärken, damit sie von ihren Ausflügen erfolgreicher zurückkommen.

Lysop und Frankie basteln aus Metallen und Edelsteinen Rüstungen und Waffen, Chopper kümmert sich um medizinische Kleinigkeiten - jeder hat auf der Thousand Sunny seine Aufgabe.

Bei Lysop können wir Waffen craften. Bei Lysop können wir Waffen craften.

Abseits der Story und Ressourcensammlerei leidet die Welt jedoch an Detailarmut. Wilde Tiere oder kuriose Kleinigkeiten sucht ihr hier vergebens. Ähnlich wie reine JRPGs setzt One Piece eher auf detailreich designte Figuren als eine besonders belebte Umgebung. Ausgestorben ist die Welt aber trotzdem nicht, schließlich finden sich hinter jeder Ecke Verbündete zum Reden oder Feinde, denen das Fell über die Ohren gezogen werden muss.

Langweilig wird ein Besuch auf Prison Island also auf keinen Fall, und gerade Fans der Reihe kommen vor allem in den Storysträngen voll auf ihre Kosten. Abenteuer mit Chopper, Zorro oder Brook zu bestreiten macht auf der Insel wirklich viel Spaß, und kleine Details wie die Schneckentelefone lassen das Fan-Herz immer wieder höher schlagen.

Ob und wie die Welt bei einem kompletten Spieldurchgang überzeugt, erfahren wir spätestens am 15. März, wenn One Piece: World Seeker für PS4, Xbox One und PC erscheint.

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