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Pokémon Schwert/Schild: NPC ärgert Spieler mit nutzlosestem Monster

Wer offline in Dyna-Raids mitmischt, der hat bei der KI-Mitstreiter-Auswahl nicht immer Glück.

von Linda Sprenger,
29.11.2019 08:57 Uhr

Karpador, das nutzloseste aller Pokémon. Perfekte Wahl für einen Raid! (nicht wirklich). Karpador, das nutzloseste aller Pokémon. Perfekte Wahl für einen Raid! (nicht wirklich).

Das Wort balancing wird in Pokémon Schwert und Schild-Raids offenbar nicht immer groß geschrieben. Wer im neuesten Hauptableger der Reihe in Dyna-Raids mitmischen will und sich Hilfe von NPCs holt, der hat bei der Auswahl der KI-Begleiter nicht immer Glück. Ein nutzloser Trainer treibt Spieler gerade in den Wahnsinn (ist dabei aber immerhin furchtbar niedlich).

Ein kleines Mädchen und ihr Karpardor

Kurze Erklärung zu den Dyna-Raids: Aktiviert ihr in der Naturzone leuchtende Steinkreise, dann nehmt ihr an einem Raid teil. Helle, pinke Säulen bedeuten normale Kämpfe, pinke Säulen mit schwarzen Wirbeln hingegen einen stärkeren Gegner.

Dabei kämpft ihr offline mit der KI oder online mit drei anderen, echten Spielern gegen ein Dynamax-Pokémon. Besiegt ihr das Monster, könnt ihr versuchen, es zu fangen und ihr werdet mit Erfahrungspunkten, EP-Bonbons und anderen Items belohnt.

Finden sich online keine vier Spieler für einen Raid zusammen, wird der Rest der Gruppe ebenfalls mit NPCs aufgefüllt. Und hier kommt gelegentlich unser kleiner Nichtsnutz ins Spiel: Ein KI-Kind, das ein Karpardor in den Kampf schickt.

In Anbetracht der Tatsache, dass Raids nach vier K.O.s scheitern, ist das wohl der schlecht möglichste NPC-Gehilfe.

Gut gerüstet für den Kampf? Naja.. Gut gerüstet für den Kampf? Naja..

Warum ist der NPC zu nutzlos? Schlicht, weil Karpador nutzlos ist. Nicht nur die Werte des Fisch-Pokémons sind lausig, sondern auch sein Attacken-Repertoire. Lediglich drei Angriffe kann es erlernen, darunter "Platscher", ein Angriff, der nichts bewirkt. Nichts!

Karpardor gehört dennoch zu den Lieblingspokémon vieler Fans, nicht zuletzt, weil es sich schon auf Stufe 20 in das mächtige Garados entwickelt, dabei also über sich hinaus wächst und seine wahre Stärke präsentiert.

Karpardor selbst ist aber eben so gefährlich wie ein Wassertropfen - Spieler, die ernsthaft in Raids mitmischen wollen, finden das nicht so witzig (wir aber - zugegeben - schon ein bisschen).

Aber um das kleine NPC-Kind in den Schutz zu nehmen: Daneben können offenbar noch weitere, nicht ganz so kampferprobte KI-Mitstreiter Raids joinen. Wenn's hart auf hart kommt, dann schicken sie in einem Gigadynamax-Raid gegen Lapras eben Pikachu und Woingenau in den Kampf.

Hier ein paar Reaktionen von Spielern:

"Das ist ein 5 Sterne Raid und dieser NPC bringt ein Karpador mit. Ok."

"[...] Erster Solo-Raid mit Gigadynamax-Lapras (5% Spawn-Chance) und die NPCs bringen Pikachu, Woingenau und Karpador. Aber wir habens geschafft! [...]"


Kommentare(22)

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