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Ratchet & Clank: Rift Apart im Test - Das erste Spiel, für das sich die PS5 lohnt

Der PS5-Sommer setzt auf alte Bekannte. Ratchet & Clank: Rift Apart ist aber mehr als nur ein Next-Gen-Aufguss, sondern das vielleicht bisher beste PS5-Spiel.

von Hannes Rossow,
08.06.2021 16:00 Uhr

Ratchet & Clank: Rift Apart will zeigen, was die PS5 kann - aber auch, was die beiden Helden noch drauf haben. Ratchet & Clank: Rift Apart will zeigen, was die PS5 kann - aber auch, was die beiden Helden noch drauf haben.

Es gibt nur wenige Hüpfspielserien, die eine derart lange Ausdauer haben wie die Ratchet & Clank-Reihe. Seit dem Debüt auf der PS2 sind nun schon fast 20 Jahre vergangen, und jetzt feiern der heldenhafte Lombax und sein cleverer Roboter-Kumpel ihr PS5-Debüt. Ratchet & Clank: Rift Apart ist dabei nicht nur der mit Abstand beste Ableger der Serie, sondern zugleich auch das erste PS5-Spiel, das wir uneingeschränkt jedem empfehlen können.

Klar, auch das Demon's Souls-Remake oder Returnal sind durchaus gelungene Exklusivtitel, gleichzeitig aber bockschwer und eher für ein Nischenpublikum geeignet. Rift Apart hingegen ist ein kunterbunter, actionreicher, familienfreundlicher Blockbuster, der sowohl mit Charme und Kreativität, als auch mit technischer Performance punktet. Mit Abstrichen in der B-Note profilieren sich Insomniac Games nach Spider-Man Miles Morales erneut als Expert:innen für kurzweilige Unterhaltung, liebenswerte Charaktere und grafische Finesse.

Falls ihr euch vorab ein bisschen Gameplay anschauen wollt: Kein Problem!

Ratchet + Clank: Rift Apart - 15 Minuten Gameplay von der State of Play 16:39 Ratchet & Clank: Rift Apart - 15 Minuten Gameplay von der State of Play

Neues Abenteuer, neue Geschichte

Nach dem Ratchet & Clank-Ableger von 2016, der eher Remake-Charakter hatte, erwartet uns mit Rift Apart eine komplett neue Geschichte der beiden Helden, die nach den Ereignissen der Vorgänger ansetzt. Die Welt wurde mehrfach gerettet und Ratchet sowie Clank sind gezwungenermaßen in den Ruhestand gegangen. Bei Feierlichkeiten zu ihren Ehren geschieht dann das Erwartbare: Erzfeind Dr. Nefarious kehrt zurück, stiehlt ein Raum-Zeit spaltendes Werkzeug und flieht in eine dystopische Alternativ-Dimension.

Auch Ratchet und Clank werden in diese vertraute und doch fremdartige Welt hineingezogen. Der große Twist wird schnell klar: In dieser Dimension hat Dr. Nefarious (bzw. Imperator Nefarious) die Oberhand behalten, die Herrschaft über die Galaxie an sich gerissen, und regiert jetzt in ärgster Diktator-Manier. Schnell lernen wir dann auch Rivet kennen, eine neu eingeführte, spielbare Figur und quasi das Ratchet-Äquivalent dieser Dimension. Das Heldenteam wird gezwungen, sich aufzuteilen, und wir bereisen eine Reihe an Planeten, um einen Weg zu finden, Nefarious wieder in die Schranken zu weisen.

Oh, noch ein Lombax

Rivet ist Mitglied des Widerstandes gegen Imperator Nefarious und arbeitet nach etwas Zögern mit den titelgebenden Recken zusammen. Rein spielmechanisch hat der neue Lombax zwar keine neuen Tricks zu bieten, trotzdem ist Rivet eine Bereicherung. Der stetige Wechsel zwischen den beiden und ihren parallelen Abenteuern sind rasant erzählt und lassen die Story weniger linear erscheinen - auch wenn sie das im Kern dennoch bleibt.

Die Welt von Ratchet & Clank: Rift Apart strotzt nur so vor charmanten Humor - wie hier bei Schaf Drek, das frustriert am Bartresen sitzt und versucht, Nefarious’ Schreckensherrschaft zu überstehen. Die Welt von Ratchet & Clank: Rift Apart strotzt nur so vor charmanten Humor - wie hier bei Schaf Drek, das frustriert am Bartresen sitzt und versucht, Nefarious’ Schreckensherrschaft zu überstehen.

Die Geschichte von Rift Apart ist zwar nicht komplex, allerdings wird sie ausführlich und mit viel Witz erzählt - so viel Story gab es bisher in noch keinem Ratchet & Clank-Spiel. Viele Zwischensequenzen, amüsante Dialoge und ausreichend Zeit für herzerwärmende Charakter-Momente transportieren eine kinoreife Inszenierung, die nicht von ungefähr an moderne Animationsfilme erinnert. Was das Storytelling angeht, ist klar zu erkennen, dass Insomniac Games viel von ihrer Arbeit an den Spider-Man-Spielen gelernt haben.

Endlich ordentliches Tempo

Auch spielerisch präsentiert sich Ratchet & Clank: Rift Apart deutlich kompetenter als frühere Ableger. Der bekannte Mix aus Hüpfeinlagen, versteckten Geheimnissen und Ballereien bleibt zwar gleich, allerdings macht alles davon einfach mehr Spaß als früher. Das liegt vor allen an der Art und Weise, wie sich Ratchet und Rivet steuern lassen. Durch Fähigkeiten wie eine Sprintfunktion, eine Ausweichbewegung oder die neuen Hoverstiefel, die uns im Affenzahn über den Boden gleiten lassen, wird das allgemeine Spieltempo ordentlich angezogen.

Die Säuresümpfe sind zu gefährlich? Kein Problem für die rasenden Schnecken, die uns im Affenzahn durch’s Level ziehen. Die Säuresümpfe sind zu gefährlich? Kein Problem für die rasenden Schnecken, die uns im Affenzahn durch’s Level ziehen.

Diese Beschleunigung kommt sowohl den Hüpf-Passagen als auch der Action zugute. Gezielt von Plattform zu Plattform zu springen oder mehrere Gegner gleichzeitig aufs Korn zu nehmen funktioniert schlicht besser, wenn nicht alles die Rasanz eines Spaziergangs hat. Die Kämpfe profitieren allerdings am meisten vom neuen Moveset. Gerade wenn es um Arena-artige Auseinandersetzungen mit aufeinanderfolgenden Gegnerwellen geht, können wir ruckzuck die Position wechseln, Widersacher überraschen oder uns elegant aus der Affäre ziehen. Eine deutliche Verbesserung zum Ratchet & Clank von 2016.

Eine Galaxie, viele Dimensionen

Die Spielwelt von Rift Apart ist - typisch für die Reihe - aus unterschiedlichen Planeten zusammengesetzt, die wir im Rahmen der Kampagne bereisen. Diese Level-Areale unterscheiden sich deutlich durch die Landschaften und Biome, aber auch sonst ist die Abwechslung recht hoch. So verfolgen manche Planeten schon fast einen "Open World"-Ansatz mit weitläufigen Gebieten, die wir nach Aufgaben absuchen. Andere Orte bieten hingegen zwei Paralleldimensionen, zwischen denen wir an bestimmten Punkten wechseln können, was die komplette Level-Architektur ändert.

Was hat es nun mit den "Rifts" auf sich?
Die namensgebenden Dimensionsrisse, die schon vor dem Launch als Showcase der SSD-Festplatte angepriesen wurden, stehen weniger im Mittelpunkt, als es zu erwarten wäre. Vor allem dienen sie als eine Art Teleportationsmöglichkeit, um Abgründe zu überwinden oder Gegner überraschen zu können. Vereinzelt gibt es zudem Planeten, die den Wechsel zwischen Dimensionen zum Gimmick machen.

Die Risse treten in Form von "Pocket-Dimensions" auch als optionale Herausforderungsräume auf, die gern mal seltene Collectibles enthalten. Spielerisch wäre hier vielleicht mehr möglich gewesen, spaßig eingebunden sind sie aber dennoch. Bei einer Sache könnt ihr euch aber sicher sein: Der augenblickliche Wechsel zwischen Dimensionen - also vollkommen neuen Arealen mit anderen Grafik-Assets - ist optisch ungemein beeindruckend.

...und nach der kompletten Zerstörung ...und nach der kompletten Zerstörung
Blizar Prime in voller Blüte... Blizar Prime in voller Blüte...

In manchen Leveln springen wir ständig zwischen Dimensionen herum, um voranzukommen.

Was alle Planeten aber gemein haben ist, dass meist nur eine Hauptaufgabe und ein bis zwei Nebenaufgaben zu erfüllen sind, bevor der nächste Planet wartet. So läuft zwar niemand Gefahr, sich endlos in einfallslosen Aktivitäten zu verlieren, trotzdem wirken manche Abschnitte schneller abgefrühstückt, als es uns lieb ist. Alle Quests abzuschließen und Collectibles einzusammeln geht recht fix und mehr als einmal hätten wir uns noch etwas Beschäftigung gewünscht. Gerade weil das Erkunden der detailreichen, oft wirklichen schönen Planeten eben so viel Spaß macht.

Eine Waffe für jede Gelegenheit

Vielleicht das wichtigste Element in jedem Ratchet & Clank-Spiel, das Arsenal an abgedrehten Waffen, hat in Rift Apart ein ordentliches Upgrade erfahren. Statt einfach nur die Klassiker wieder aufzuwärmen und leicht anzupassen, gesellen sich gleich jede Menge an neuen Schießprügeln mit besonderen Fähigkeiten zum Aufgebot. Da gibt es zum Beispiel den Bombardierer, der wie eine Drohne über Gegnergruppen fliegt und sie mit einem Bombenhagel unter Beschuss setzt. Gleichzeitig gibt es aber auch "simple" Waffen, die wie Schrotflinten, Pistolen oder Raketenwerfer funktionieren.

Hier ein paar weitere Beispiele für Waffen (und wie gut sie sich ihre Effekte kombinieren lassen):

MIss Partypilz Miss Partypilz ist ein sprechender Pilz, der als automatisches Geschütz agiert und Feinde in der Nähe unter Beschuss nimmt.

Säuresprenkler Der Säuresprinkler verwandelt Gegner in Büsche, was sie bewegungsunfähig und anfällig für Schaden macht.

Quersprenger Der Quersprenger feuert nur eine Kugel ab, die bleibt aber beim Gegner und kann auch aus der Deckung immer wieder auf den Feind geballert werden.

Leererückstoss Der Leererückstoß ist ein mobiler Schild, der uns Projektile vom Leib hält, aus nächster Nähe aber auch in Richtung Gegner geschleudert werden kann.

Rift Apart gelingt es, uns zum steten Wechsel zwischen den Waffen zu animieren. Zum einen reicht die Munition einzelner Knarren in längeren Auseinandersetzungen einfach nicht aus (wird dann direkt im Anschluss aber oft wieder aufgefüllt). Zum anderen ergänzen sich viele Waffen gegenseitig oder lassen sich auch wunderbar passiv einsetzen.

Die Partikel- und Lichteffekte können bei manchen Waffen schon fast bildschirmfüllend sein. Die Partikel- und Lichteffekte können bei manchen Waffen schon fast bildschirmfüllend sein.

So kann man auch kleine Roboter spawnen lassen, die den Helden begleiten und Gegner selbstständig wie Piranhas anfallen, während wir mit einem Scharfschützengewehr aus der Distanz agieren. Manche Waffen sind zwar nützlicher als andere, das Angebot an kreativen Ansätzen ist aber dennoch enorm.

Das Upgrade-System der Waffen ist hingegen nahezu unverändert - über das Investieren seltener Ressourcen lassen sich bestimmte Werte der Waffen steigern. Zudem sammelt eine Waffe Erfahrungspunkte, je nachdem wie oft wir sie nutzen. Auf der höchsten Stufe "entwickelt" sich die Waffe dann weiter und bekommt neue Fertigkeiten. Aus der Startpistole mit zwei Läufen wird dann ein vollautomatisches Gewehr mit drei Läufen. Das dürfte Fans zwar bekannt vorkommen, ändert aber nichts daran, dass es sehr motiviert, sämtliche Waffen hochzustufen.

Jede Waffe lässt sich upgraden, dafür muss aber erst “Raritarium” gesammelt werden. Jede Waffe lässt sich upgraden, dafür muss aber erst “Raritarium” gesammelt werden.

Ebenfalls erwähnenswert: Die insgesamt gute Einbindung des DualSense-Controllers ist beim Waffeneinsatz besonders stark umgesetzt. Neben dem haptischen Feedback, das in allen Spielbereichen die Action in feine Vibrationen umsetzt, fungieren die adaptiven Trigger als Erleichterung in Sachen alternative Feuermodi. So gibt ein leichter Druck auf die R2-Taste nur eine Salve ab, bei vollem Durchdrücken gleich zwei Salven hintereinander. Fast jede Waffe legt Modi oder Zielvorrichtungen auf die DualsSense-Trigger aus. Wer das alles aber nicht mag, kann die zusätzlichen Funktionen des PS5-Controllers aber auch komplett abstellen.

Viel ballern, wenig hüpfen

Im Vergleich zu den komplexen und unterhaltsamen Ballereien kommt der Platforming-Part von Ratchet & Clank: Rift Apart hingegen etwas zu kurz. So viel Spaß es auch macht, auf Gerüsten zu grinden oder zwischen invertierten Magnetpfaden hin und her zu springen: am Ende bietet das Spiel davon einfach etwas zu wenig. Zwar gibt es eine Reihe an geskripteten Abschnitten, die actionreich inszeniert sind, beispielsweise eine Flucht, bei der alles um uns herum krachend zusammenfällt. Abseits davon sind diese Passagen aber eher kurz geraten und etwas zu leicht.

Neue Traversal-Mechaniken wie der Wandlauf erweitern das Moveset von Ratchet. Neue Traversal-Mechaniken wie der Wandlauf erweitern das Moveset von Ratchet.

Rätsel-Abschnitte für die Abwechslung
Neben der Hüpferei von Ratchet und Rivet bekommt Clank wieder einen Rätselpart spendiert. In regelmäßigen Abschnitten sollen wir als kleiner Roboter nämlich die Mysterien der Dimensionsrisse erörtern. Um das zu erreichen, müssen wir eine automatisch laufende Clank-Armee in bester Lemmings-Manier zu einem Ziel führen. Mal machen wir die Clanks schwerer, damit sie nicht vom Wind weggepustet werden, mal lassen wir sie über Abgründe hüpfen.

Hin und wieder schlüpfen wir auch in die Rolle von "Glitch", einem kleinen Spinnenroboter, der in Schaltkreise kriecht und Virenbefall mit Feuerkraft und kleinen Schalterrätseln abwehren muss. Das spielt sich nicht so komplex wie Clanks Areale, ist aber dennoch eine willkommene Abwechslung.

Selbst optionale oder versteckte Pfade, die etwas mehr Herausforderung bieten sollen, sind fast immer schon beim allerersten Versuch zu schaffen. Wer die eigene Geschicklichkeit auf die Probe stellen will und Hindernisparcours à la Super Mario oder Crash Bandicoot erwartet, könnte enttäuscht werden. Im Zuge dessen fällt auch das Sammeln der Collectibles eher seicht aus. In der Regel finden wir Sammelgegenstände einfach nur in Nebenräumen oder am Ende von kurzen Hüpfabschnitten versteckt - auf die 100 Prozent Spielfortschritt zu kommen, ist schon fast nebenbei machbar.

Wer fleißig Rüstungsteile sammelt, schaltet passive Boni frei Wer fleißig Rüstungsteile sammelt, schaltet passive Boni frei

Das ist etwas schade, denn die Collectibles selbst sind sehr gut umgesetzt und die Jagd nach ihnen motiviert. Die goldenen Schrauben, die wir aus den Vorgängern kennen, schalten beispielsweise Cheats oder Anpassungsmöglichkeiten frei. Die Suche nach Spionagerobotern liefert uns am Ende sogar eine Spezialwaffe. Rivet und Ratchet können zudem Rüstungsteile finden und anlegen, was sowohl selbstgebastelte Kostüme ermöglicht, aber auch durch passive Perks ("Nahkampfschaden um 20 Prozent erhöht") beim Spielen hilft.

Gerade hier hätten die spaßigen, ausgebauten Traversal-Mechaniken - wir können jetzt sogar an Wänden entlang laufen - viel intensiver eingesetzt werden können.

Ein Next-Gen-Spiel in allen Belangen

Im Großen und Ganzen ist Ratchet & Clank: Rift Apart spielerisch zwar ein wirklich beeindruckendes Comeback der mittlerweile nicht mehr ganz taufrischen Reihe, doch das gewisse Extra kommt erst durch die Technik der PS5 dazu. Es ist klar, dass Rift Apart auch ein Showcase dessen sein soll, was mit der neuen Konsole alles möglich ist. Und hier brilliert das Spiel fast in allen Belangen. Der enorme Detailgrad bietet vollgepackte Spielwelten mit hoher Weitsicht, lässt uns das wuschelige Fell von Ratchet streicheln wollen und verzaubert dank Raytracing mit Licht- und Spiegelungseffekten. Und das alles mit kaum vorhandenen Ladezeiten.

Die einzelnen Levelareale sind bis zum Anschlag mit Details gefüllt. Die einzelnen Levelareale sind bis zum Anschlag mit Details gefüllt.

Es ist vielleicht schwer nachvollziehbar, da hier natürlich nicht auf Fotorealismus gesetzt wird, aber Ratchet & Clank: Rift Apart ist eindeutig eines der schönsten Videospiele, die wir je gespielt haben. Die Kombinationen aus technischer Exzellenz, der Liebe zum Detail und den butterweichen Animationen sorgt für ein Ergebnis, das sich wie ein spielbarer Animationsfilm anfühlt.

Statt der üblichen zwei bietet Rift Apart sogar drei unterschiedliche Grafik-Modi:

  • Wiedergabetreue: Standardeinstellung mit 30 FPS, Raytracing, besserer Beleuchtung und 4K-Auflösung
  • Performance: 60 FPS mit eingeschaltetem Raytracing, dafür aber mit niedriger Auflösung
  • Leistung: 60 FPS mit ausgeschaltetem Raytracing, dafür aber mit 4K-Auflösung

Gerade in den Einstellungen mit 60 Bildern pro Sekunde wird Ratchet & Clank: Rift Apart zum optischen Highlight, das die Latte für kommende PS5-Spiele ziemlich hoch legt. Vor dem Aufspielen des Day One-Patches gab es zwar vereinzelt Abstürze, die traten nach dem Update aber nicht mehr auf. Lediglich vereinzelte Glitches, in denen Ratchet (oder Rivet) kurz in der Luft schweben, trüben den Eindruck des fast fehlerfreien Spielerlebnisses.

Bei Gegnermengen lohnt der Griff zum “Blitzschlag”, der mehrere Feinde auf einmal unter Strom setzt. Bei Gegnermengen lohnt der Griff zum “Blitzschlag”, der mehrere Feinde auf einmal unter Strom setzt.

Der Sommerhit für die PS5

Wer eine PS5 hat und darauf auch exklusive Spiele erleben möchte, kommt unserer Meinung nach an Ratchet & Clank: Rift Apart nicht vorbei. Klar, natürlich ist es vor allem die Grafik, die Anreize schaffen und das Potenzial der Konsole zeigen soll. Aber Rift Apart ist nicht einfach nur eine bessere Tech-Demo, sondern ein Gesamtpaket, das auch in Sachen Gameplay und Story wirklich viel zu bieten hat. Sich mit Ratchet, Rivet und Clank ins Abenteuer zu stürzen, hat im Test einfach extrem viel Spaß gemacht.

Vielleicht könnte die eigentliche Hüpferei beim nächsten Mal etwas ausgebaut werden, vielleicht könnten es auch ein paar Planeten mehr sein - doch am Ende des Tages gibt es nicht viel zu meckern. Falls ihr noch immer auf die "großen" Exklusivtitel wie Horizon Forbidden West oder das nächste God of War wartet, solltet ihr Ratchet & Clank: Rift Apart definitiv im Auge behalten. Denn euch erwartet hier ein Sommerhit, der vielleicht auch in den Hitlisten am Ende des Jahres ganz oben stehen könnte.

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