Red Dead Redemption 2 - Alle lieben Mickey: Ein NPC mit einer rührenden Geschichte

Nicht jeder im Wilden Westen will euch an die Gurgel oder die Geldbörse. Mickey aus Valentine ist das pure Gegenteil - und hat das Herz vieler Spieler im Sturm erobert.

von Linda Sprenger,
21.01.2019 15:00 Uhr

Mickey aus Red Dead Redemption 2 Mickey aus Red Dead Redemption 2

Im Laufe eures Abenteuers in Red Dead Redemption 2 trefft ihr etliche interessante Charaktere. Einige wollen euch an die Gurgel oder die Geldbörse. Andere trachten nach eurem Leben UND gieren nach euren Habseligkeiten. Doch nicht alle Menschen im Wilden Westen sind schlecht. Mickey zum Beispiel. Ein Charakter, der das Herz vieler Fans im Sturm erobert hat.

Doch was steckt hinter dem liebenswürdigen NPC?

Achtung, es folgen Story-Spoiler

Wer ist Mickey?

Mickey ist ein Obdachloser, den ihr in Valentine trefft. Vielleicht seid ihr ihm bei euren Streifzügen durch das Städtchen bereits über den Weg gelaufen. Er trägt eine blaue Soldatenuniform, hat nur noch einen Arm und fragt euch nach Almosen, wenn ihr euch in seiner Nähe befindet.

Ihr trefft ihn mehrmals im Spiel, und mit jedem Gespräch offenbaren sich neue Facetten des Charakters.

Seine Geschichte: Mickey wirkt beim ersten Zusammentreffen mit Arthur unangenehm anhänglich. Er fragt Arthur, ob sie Freunde sein können. Sein letzter Freund sei gestorben; nachdem Arthur zustimmt, fällt ihm Mickey berührt in die Arme. Später erzählt er ihm, dass er im Krieg war. Auf dem Schlachtfeld habe er viel erlebt, habe schier alles Schreckliche in der Welt am eigenen Leib erfahren.

Nach eurer ersten Begegnung trefft ihr Mickey am Bahnhof, auf dem Boden sitzend, sogar im Saloon auf einen Drink. Im Laufe des Spiels freundet sich Arthur tatsächlich in gewisser Weise mit dem sympathischen Kerl an.

Umso trauriger erscheinen die Gespräche, wenn sich die Story von Red Dead Redemption 2 dem Ende zuneigt.

Achtung: An dieser Stelle erwarten euch Story-Spoiler

Mickey hat ein Geheimnis

Red Dead Redemption 2 wird zum Ende hin immer emptionaler - Auch das Verhalten der NPCs verdeutlich uns das.Red Dead Redemption 2 wird zum Ende hin immer emptionaler - Auch das Verhalten der NPCs verdeutlich uns das.

Gen Ende des fünften Kapitels, nach den Ereignissen in Guarma, erfahren wir, dass Arthur an Tuberkulose erkrankt ist. Uns und ihm selbst wird unmissverständlich klar gemacht, dass er sehr bald sterben wird.

In Arthurs Gesicht steht der Tod geschrieben, unsere Gang-Mitglieder machen ihn auf seinen dauerhaften Husten aufmerksam, und auch NPCs wie Mickey bemerken seinen Zustand.

Als er bei einem erneuten Zusammentreffen realisiert, wie schlecht es um den Outlaw steht, gibt er es zu: Es war alles nur eine Lüge. Mickey war gar nicht in der Armee, er sei ein dummer Idiot und es sei einfach nicht fair, dass Arthur sterben müsse und er stattdessen weiterlebt. Schließlich sei er immer nett zu ihm gewesen.

Er verabschiedet sich mit den Worten "du warst immer ein guter Mensch" und trottet davon.

Trefft ihr Mickey im Epilog wieder, erwähnt er den verstorbenen Protagonisten sogar. Allerdings erinnert er sich nicht mehr an Arthurs Namen - aber er weiß noch, dass er das Herz am richtigen Fleck hatte.

Im Netz hat Mickey viele Fans. "Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, gebe ich ihm etwas Geld", schreibt ein Spieler. "Der beste Charakter im Spiel, habe ihn geliebt", schreibt ein anderer.

Die Sympathie vieler Fans für Mickey dürfte nicht alleine am Charakter selbst liegen: NPCs wie er verdeutlichen nicht nur, wie viel Liebe zum Detail in der Welt von Red Dead Redemption 2 steckt. Sie tragen außerdem ihren Teil zur Geschichte bei, die in den letzten Kapitel emotionaler wird, als anfangs vermutet. Denn Arthurs Tod wirkt umso eindringlicher, wenn die Spielwelt und ihre Bewohner selbst darauf reagieren und uns seinen Verlust immer wieder vor Augen halten.

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