Replaced im Test: Ein Fest für Cyberpunk-Fans

Kann Replaced noch mehr als gut aussehen? Im GamePro-Test verraten wir euch, ob sich das lange Warten auf den Cyberpunk-Thriller gelohnt hat.

Replaced im GamePro-Test. Replaced im GamePro-Test.

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Der Action-Sidescroller Replaced sollte eigentlich schon 2022 für Xbox Series und PC erscheinen. Ganze vier Jahre später ist es jetzt so weit und wir können uns alle endlich in das Cyberpunk-Abenteuer stürzen. 

Im Test zeigt sich: Das lange Warten hat sich gelohnt und Replaced hat auch neben seiner in den Trailern bereits gezeigten phänomenalen Retro-Optik eine spannende Geschichte und spaßige Kämpfe zu bieten.

Wir schreiben das Jahr 1984 und die Welt ist absolut am Arsch

In einer düsteren Alternativ-Version der USA hat sich Phoenix-City nach einer nuklearen Katastrophe in einen Sündenpfuhl für Superreiche verwandelt. 

Die Stadt befindet sich fest im Griff der gleichnamigen Phoenix Corporation, die Menschen und ihre Organe wie schlichtes Handelsgut behandelt. 

Ich schlüpfe in die Rolle des Konzern-Angestellten Warren und bekomme während eines Zwischenfalls zum Start des Spiels noch Gesellschaft von der künstlichen Intelligenz Reach. Die wird nämlich in Warrens Körper transferiert. Warum und vor allem wie, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Weil die Polizei daraufhin allerdings Jagd auf mich macht, bleibt keine Zeit für Fragen und ich nehme die Beine in die Hand und die Flucht endet wenig später vor den gewaltigen Mauern der Stadt. 

Von dort aus gilt es nun, einen Weg zurück ins Zentrum zu finden und das Rätsel um die mysteriösen Ereignisse vom Anfang zu lösen.

Umland Anfangs durchstreife ich das Umland der Stadt.

Weit oben Mein Weg führt mich aber auch über die Dächer der Stadt.

Tech Und ich breche auch mal in eine große Tech-Anlage ein.

Unterwegs lerne ich dann die Welt immer besser kennen. Neben den friedlichen „Disposals“ – Ausgestoßenen, die mir Hilfe anbieten – lauern überall auch gefährliche Widersacher wie die ebenfalls aus der Stadt geworfenen und menschenfressenden Terminals.

Das Worldbuilding liefert dabei alles, was ich als Cyberpunk-Fan liebe: Themen wie Transhumanismus oder die gnadenlose Konzernausbeutung, serviert mit einer satten Portion 80er-Action-Kitsch und viel Neonlicht.  

Über zehn Kapitel und rund 14 Stunden Spielzeit hinweg hat mich die Geschichte bis zum Ende mit einigen spannenden Wendungen und vielen coolen Charakteren sehr gut unterhalten. 

Worauf ihr euch allerdings einlassen müsst: Die Dialoge sind ausschließlich als (deutscher) Text verfügbar – eine Sprachausgabe gibt es nicht.

Replaced ist ein audiovisuelles Meisterwerk

Dass mich die Story so begeistert, liegt nicht nur an der Handlung selbst, sondern auch an der unglaublich schicken Optik. Diese trägt maßgeblich zur Atmosphäre und Stimmung von Replaced bei.

Im Trailer könnt ihr euch ein gutes Bild machen:

Video starten 0:39 Replaced wurde kurz vor Release nochmal verschoben – dafür können wir jetzt eine Demo ausprobieren

Trotz der "groben" Voxel-Optik steckt Replaced nämlich voller Details, toller Animationen und einer stimmungsvollen Beleuchtung. Dazu gesellt sich ein grandioser Soundtrack, der wohl alle 80s-Synthwave-Fans begeistern wird.

Wäre Replaced ein Film, wäre er für mich eine 10 von 10 und als Spiel gehört der Titel zu den schönsten, die ich je gezockt habe. Aber was kann der Sidescroller darüber hinaus in puncto Gameplay?

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