Es ist wieder passiert: Rockstar Games ist erneut Opfer eines Hacking-Angriffs geworden. Die Gruppe "ShinyHunters" hat sich über einen Drittanbieter Zugriff auf deren Cloud-Service verschafft und droht nun mit der Veröffentlichung der Daten.
Eine gute Nachricht vorweg: Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass personenbezogene Daten von Spieler*innen gestohlen wurden.
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Das steckt hinter dem neuen Rockstar-Hack
In einer Darknet-Mitteilung erklärte die Hackergruppe, wie sie an die Daten gelangt sind. Dabei nutzten sie eine Schwachstelle auf der Plattform Anodot.com aus. Dabei handelt es sich um einen Monitoring-Dienst, den Rockstar für die Überwachung seiner eigenen Cloud-Infrastruktur nutzt. [via. The CyberSec Guru]
Darüber hinaus setzte die Gruppe noch ein Ultimatum: Rockstar solle bis zum 14. April eine nicht genannte Summe zahlen, sonst würden sie die gestohlenen Daten veröffentlichen. Dabei handelt es sich angeblich um Verträge, Finanzdokumente und Marketingpläne.
Rockstar selbst bestätigte den Vorfall inzwischen und reagierte mit einem Statement gegenüber Kotaku:
Wir können bestätigen, dass im Zusammenhang mit einer Datenverletzung bei einem Drittanbieter auf eine begrenzte Menge nicht-wesentlicher Unternehmensinformationen zugegriffen wurde. Dieser Vorfall hat keine Auswirkungen auf unsere Organisation oder unsere Spieler.
Rockstar ist nicht das erste Unternehmen, das von der Hackergruppe attackiert wird. 2020 stahl die Gruppe laut eigenen Angaben etwa über 500 Gigabyte an Daten von Microsoft. Erst im März leakten die "ShinyHunters" über 350 Gigabyte an Daten, die sie zuvor über einen Hack der Europäischen Kommission erbeutet hatten.
Ob Rockstar Kontakt zur Hackergruppe hat, wie hoch der geforderte Preis ist und welche Daten genau entwendet wurden, bleibt unklar.
Erst 2022 wurde Rockstar Opfer eines Hacks. Damals verschaffte sich ein Teenager Zugang zum unternehmensweit genutzten Chat-Service Slack und leakte im Anschluss Material zum zu diesem Zeitpunkt noch unangekündigten GTA 6.
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