CD Projekt RED kann seine Spiele einfach nicht ruhen lassen. Vor vier Jahren wurde der Rollenspiel-Hit The Witcher 3 um ein Next Gen-Update erweitert, das Ray-Tracing, schickere Texturen und verbesserte Schatten auf den PC brachte.
Im kommenden Jahr erscheint das nunmehr dritte Addon unter dem Titel Songs of the Past, mit dem nächsten Update werden aber schon die Systemvoraussetzungen angepasst – wohl um auf den DLC vorzubereiten.
Kommendes Update lässt Systemvoraussetzungen kräftig steigen
Nach einem selbst verursachten Leak kündigte CD Projekt RED bereits heute Mittag überraschend die nächste Witcher 3-Erweiterung an. Alle Informationen dazu findet ihr hier:
In einem weiteren Twitter-Post machte der Publisher zusätzlich darauf aufmerksam, dass ab jetzt neue PC-Anforderungen für The Witcher 3 gelten:
With new content coming to the game, we also need to update our system requirements to ensure smooth performance and compatibility going forward. These requirements will become effective starting from the next update.
— The Witcher (@thewitcher) May 27, 2026
Read more: https://t.co/1pcrqGU8YQ
So sieht das dann in der Praxis aus:
| Systemvoraussetzungen bisher | Systemvoraussetzungen neu |
| GPU • Nvidia GeForce GTX 660 • AMD Radeon HD 7870 | GPU • Nvidia GeForce GTX 1660 • AMD Radeon RX 5500 XT 8GB |
| CPU • Intel Core i5-2500K • AMD A10-5800K | CPU • Intel Core i5-8400 • AMD Ryzen 5 2600 |
| RAM • 6 GB | RAM • 12 GB |
| Speicher • mindestens 50 GB Speicherplatz • HDD | Speicher • mindestens 70 GB Speicherplatz • SSD |
| Betriebssystem • 64 Bit-Windows 7 | Betriebssystem • Windows 11 |
| DirectX • Version 11 | DirectX • Version 12 |
Was ist der Grund für die Änderung? Wird es ein weiteres Tech-Upgrade geben?
CD Projekt RED schreibt, dass sich mit der Veröffentlichung neuer Inhalte auch die Systemvoraussetzungen ändern, um zu garantieren, dass das The Witcher 3 weiterhin butterweich auf euren Rechnern läuft. Das bedeutet beispielsweise, dass mit der Einstellung des Windows 10-Supports die aktuelle Variante des Betriebssystems die einzige ist, die vom polnischen Studio unterstützt wird.
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The Witcher 3: Wild Hunt - Trailer zum kostenlosen Next-Gen-Upgrade - Trailer zum kostenlosen Next-Gen-Upgrade
Es heißt aber auch, dass neue Inhalte und Spiele lediglich nicht mehr für Windows 10 "getestet" werden. Neue Versionen von The Witcher 3 sollten also weiterhin auf Windows 10 installiert und gestartet werden können, offizielle Bugfixes wird es aber scheinbar nicht mehr geben. Sollte es zu Problemen kommen, dann dürfte in der Hinsicht aber wohl die äußerst aktive Modding-Community einspringen.
Bei den Grafikkarten und CPUs fällt zudem auf, dass CD Projekt RED von den ältesten Modellen ausgeht, die aktuell noch mit frischen Treibern von AMD, Nvidia und Intel versorgt werden. Ältere Hardware sollte dank DirectX 12-Support zwar weiterhin in der Lage sein, das Spiel darzustellen, aber auch hier könnte es zu Fehlern kommen, die nicht mehr von den GPU-Herstellern und CD Projekt RED abgedeckt werden.
Kommt also kein Grafik-Upgrade? Zwar steigen die Systemvoraussetzungen von The Witcher 3 deutlich, die Anpassungen weisen aber darauf hin, dass das aus vorsorglich aus Kompatibilitätsgründen gemacht wird.
Einzig die höhere RAM-Kapazität lässt aufhorchen, allerdings erhielt das RPG unzählige Updates und Verbesserungen in der Vergangenheit, die sich noch nicht in den elf Jahre alten Mindestvoraussetzungen widerspiegeln.
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