Fazit: Solarpunk im Test: Wunderschönes Cozy-Survival-Spiel mit verschenktem Potenzial

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Fazit der Redaktion

Maximilian Franke

Solarpunk ist ein solides und optisch schönes Cozy-Spiel, das seine Möglichkeiten zu wenig ausschöpft. Vor allem die kleinen Inseln, auf denen es kaum etwas zu entdecken gibt, haben mich enttäuscht. Bei einem Setting, das sich um Freiheit über den Wolken dreht, wäre mehr drin gewesen.

Das Crafting funktioniert soweit gut und die Ressourcen führen sinnvoll von einem Upgrade zum nächsten. Vor allem in den ersten Stunden ist der Fortschritt allerdings sehr linear und ich habe motivierende Highlights vermisst, die Solarpunk von anderen Genre-Vertretern abheben.

Mit Automatisierungen steckt später auch ein solches Highlight im Spiel, mit dem ich sehr viel Zeit verbringen kann. Im Late Game kann ich so lange tüfteln und komplexe Energiesysteme für meine Farm aufbauen, was cool ist – auch wenn es bis dahin einige Stunden dauert.

Wenn ihr viel Wert auf Erkundung legt und ausufernde, verzahnte Survival-Systeme schätzt, ist Solarpunk vermutlich nicht das richtige Spiel für euch.

Wenn ihr dagegen ein einsteigerfreundliches Crafting-Adventure mit seichten Survival-Elementen und Koop-Modus möchtet, kann sich ein Besuch der Welt von Solarpunk durchaus lohnen.

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