Seite 2: Sonic Generations - Neuer Highspeed-Rekord

Zurück in die Zukunft

Hier in 2D: Die Chemical Plant aus Sonic the Hedgehog 2. Hier in 2D: Die Chemical Plant aus Sonic the Hedgehog 2.

Der erste Ausflug in die (2D-) Green Hill Zone macht klar, dass Sega die aus den Originalen bekannte Igelphysik zur Freude der Fans wieder genau so wie damals hingekommen hat: Denn nur wenn man ein Gespür für die Sprünge hat, kommt man auch mit einer Mordsgeschwindigkeit durchs Level, besiegt sozusagen im vorbeigehen Gegner und sammelt Ringe ein. Das Spielgefühl erinnert uns an die 2D-Abenteuer des Turnschuhsprinters und lässt uns nostalgisch werden. Auch der Wiedererkennungswert der Abschnitte ist riesig, obwohl der Levelverlauf neu ist. So rennen wir in Chemical Plant etwa auf den typischen blauen Rohren entlang und flüchten anschließend vor steigendem Wasser, während wir im Sky Sanctuary über Wolken mit Trampolin-Effekt hüpfen (was uns allerdings stark an einen gewissen Klempner erinnert). Auch die Adaptionen der 3D-Vorlagen sind sofort wieder im Gedächtnis: In City Escape laufen wir vor einem riesigen LKW davon und machen San Francisco auf dem Skateboard unsicher. Genau wie der Pummel-Sonic steuert sich auch der 3D-Igel sehr gut. Das mag mitunter daran liegen, dass die Levels engere Begrenzungen haben als etwa die beiden Sonic Adventure-Spiele, was aber zugunsten der Spielgeschwindigkeit geht.

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Verkehrte Welt

Wie in Sonic Adventure 2: Auf dem Board über die Straßen von San Francisco. Wie in Sonic Adventure 2: Auf dem Board über die Straßen von San Francisco.

Äußerst amüsant ist es, die 3D-Version ursprünglicher Sidescroller-Welten zu spielen: In der Green Hill Zone nimmt Sonic beispielsweise richtig Fahrt auf, genau wie auf der breiten Trasse der Chemical Plant. Auch witzig: Mit Sonic aus der Seitenansicht vor dem LKW in City Escape zu fliehen. In Letzterem Beispiel dudelt im Hintergrund sogar ein 16-Bit-Remix des Soundtracks.
Um in Sonic Generations weitere Levels frei zu schalten, gilt es, die Levels in beiden Dimensionen erfolgreich zu durchlaufen und Zwischenbosse zu besiegen. Über den Levelstationen der Oberwelt geht’s dann sogar noch weiter. Hüpfen wir beispielsweise auf den Sky Sanctuary-Schriftzug, erwarten uns darüber Portale. Die Tore führen uns zwar meist noch einmal in den geschafften Level, doch müssen wir beim erneuten Durchlauf neue Ziele erfüllen (z.B. »sammle alle Chaos ein«). So sollte auf jeden Fall für genug Langzeitmotivation gesorgt sein.

Wer einen 3D-Fernseher zu Hause hat, kann Sonic Generations auch in echtem 3D spielen. Das funktioniert bis auf eine geringere Bildrate in der Preview-Version schon sehr gut: Der 3D-Modus wirkt sauber umgesetzt, die Welt wirkt vor allem in den dreidimensionalen Levels sehr plastisch.
Für die einen wird es ein gutes Jump & Run, für die anderen ein Fest der Erinnerung: Levels, die an die besten Welten der Sonic-Spiele angelehnt sind, Original-Sound und das geniale Sonic-Spielgefühl. Wir finden es super, dass Sega nach so langer Zeit endlich mal wieder den Geschmack der Fans zu treffen scheint.

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