Star Wars: Battlefront 2 - Verkaufszahlen schlechter als erwartet & Mikrotransaktionen kommen zurück

Star Wars Battlefront 2 bleibt hinter den Verkaufszahlen-Zielen EAs zurück. Innerhalb der nächsten paar Monate sollen auch die Mikrotransaktionen wiederkommen.

von David Molke,
31.01.2018 10:42 Uhr

Star Wars: Battlefront 2 bleibt offenbar wegen der Kontroverse um Mikrotransaktionen hinter den erwarteten Verkäufen zurück. Star Wars: Battlefront 2 bleibt offenbar wegen der Kontroverse um Mikrotransaktionen hinter den erwarteten Verkäufen zurück.

UPDATE: Fälschlicherweise stand hier, EA habe bekannt gegeben, dass in den letzten drei Monaten 2017 neun Millionen Exemplare von Star Wars: Battlefront 2 verkauft wurden, während EA mit zehn gerechnet hätte. Es waren aber nicht neun, sondern über sieben Millionen Exemplare und EA hatte sich acht Millionen als Ziel gesetzt.

Ursprüngliche, korrigierte Meldung:

Star Wars: Battlefront 2 hat sich bisher nicht so gut verkauft wie der Vorgänger. Wie EA bekannt gibt, wurden in den letzten Monaten des vergangenen Jahres 2017 über sieben Millionen Kopien des DICE-Shooters verkauft. Damit verfehlen die Verkaufszahlen das selbst gesteckte Ziel des Publishers um eine Million, der von acht Millionen ausgegangen war.

Auch wenn sieben Millionen immer noch ganz schön viel ist, verblasst die Zahl im Vergleich zu denen des ersten Teils der Neuauflage: Star Wars Battlefront hat sich innerhalb des gleichen Zeitraums ungefähr 13 Millionen Mal verkauft. Schuld sollen die Mikrotransaktionen sein, die aber wohl trotzdem in den nächsten Monaten zurückkehren. (via: ComicBook)

Ist die Kontroverse für die Verkaufszahlen verantwortlich?

Blake Jorgensen – seines Zeichens Chief Financial Officer bei EA – erklärt, er hoffe auf weitere zwei bis drei Millionen verkaufte Einheiten innerhalb der ersten drei Monate dieses Jahres. Der Umsatz des Publishers sei ebenfalls niedriger als ursprünglich geplant, was vor allem an den fehlenden Mikrotransaktionen liegen soll. Die wurden noch vor dem offiziellen Launch des Spiels entfernt, weil sie eine kontroverse Debatte ausgelöst haben – sollen aber "in den nächsten paar Monaten" trotzdem wieder implementiert werden. Blake Jorgensen geht davon aus, dass EA die Kontroverse um die Mikrotransaktionen für die schlechteren Verkaufszahlen verantwortlich macht.

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Disney hätte nichts gegen ein gutes Mikrotransaktions-System

Disney soll sich angeblich selbst eingeschaltet und veranlasst haben, dass EA und DICE die In Game-Käufe aus Star Wars: Battlefront 2 entfernt. Dazu sagt CEO Andrew Wilson allerdings, "du solltest nicht alles glauben, was du in der Presse liest." Es bestehe eine "großartige" Beziehung zu Disney und er glaube nicht, dass sich das Unternehmen gegen eine Wiedereinführung der Mikrotransaktionen wehren werde.

"Wir stehen jetzt an einem Punkt, wo ich keinen Zweifel mehr habe, dass wir den Support von Disney dafür bekommen, wenn wir die Entscheidung treffen, dass wir das richtige Modell für die Spieler und unsere Community haben."

Wie genau dieses richtige Modell für Spieler und Community aussehen soll und wann es kommt, verrät EA aber noch nicht. Wir können nur hoffen, dass sie wirklich eine gelungene Lösung ausgetüftelt haben, die auch die Fans und nicht nur die Chefetagen glücklich macht. Eine Lösung, die auf den Wünschen der Spieler basiert und nicht darauf, dass EA zu wenig Umsatz mit dem Spiel gemacht hat.

Wie sollte ein gutes, akzeptables Mikrotransaktions-System eurer Meinung nach aussehen?

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