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Seite 3: The Legend of Zelda: The Wind Waker

Einträgliche Nebenbeschäftigungen

Abseits eurer Abenteuer könnt ihr euch in vielen Städten an Minispielen versuchen. Bei Schiffe versenken, Bootsrennen, dem guten alten Versteck-Spiel oder einem Deku-Blatt-Flugwettbewerb könnt ihr bei entsprechenden Leistungen Herzteile oder Rubine gewinnen. Vor allem wegen der Herzteile solltet ihr unbedingt an den Spielchen teilnehmen, da euch vier Stück davon eine Lebensenergie-Erweiterung bescheren. Rubine findet ihr zwar des öfteren auch versteckt unter Grasbüscheln, die ihr mit dem Schwert niedermähen könnt, doch größere Beträge lassen sich leichter über die Teilnahme an einem Minispiel anhäufen. Die Edelsteine braucht ihr, um bei Händlern Dinge wie zusätzliche Bomben einzukaufen. Vereinzelt bekommt ihr auch Aufträge von Personen, die euch mit der Lösung eines Problems betrauen. So müsst ihr zum Beispiel einem Waldbewohner, der auf einer trockenen Insel den Samen des großen Deku-Baums pflanzen will, Wasser von einer anderen Insel besorgen. Dafür gibt’s dann natürlich auch eine wertvolle Entlohnung. Neben diesen angenehmen Nebeneffekten tragen die Sidequests und Minispielchen auch entscheidend zur Spieldauer bei: Wenn ihr von einem Dungeon zum nächsten hetzt, ist das Spiel relativ schnell vorbei. Geübte Spieler sollten nach etwa 15 bis 20 Stunden im letzten Labyrinth sein. Beschäftigt ihr euch jedoch mit den Nebenaufgaben, verbringt ihr einerseits mehr Zeit in der lebendigen Spielwelt und habt außerdem weniger Probleme mit den Gegnern in späteren Levels, da ihr besser gerüstet seid.

Alles unter Kontrolle

Die Steuerung von The Wind Waker lehnt sich an den N64-Vorgänger Ocarina of Time an. Das bedeutet, ihr steuert euren kleinen Helden mit dem linken Analogstick präzise durch die Pampa. Mit der L-Taste schaltet ihr in den automatischen Zielmodus, über die R-Taste könnt ihr euch ducken oder euren Schild zur Abwehr vor euch halten. Die Tasten X, Y und Z könnt ihr frei belegen. Ihr verteilt so zum Beispiel Bomben, Bumerang und Enterhaken auf die Knöpfe, um sie ständig verfügbar zu haben. Der A-Knopf dient zum Ausführen von Aktionen, und per Druck auf die B-Taste schlagt ihr mit eurem Schwert zu. Bei einigen der Waffen (Bogen, Greifhaken, Bumerang) dürft ihr auch in eine Egoperspektive schalten, um präziser zielen zu können. Je nach Situation sind Tasten auch mal anders belegt: Steht ihr beispielsweise vor einer Kiste, könnt ihr sie mit der R-Taste ergreifen und dann ziehen oder verschieben. Wenn euch die (eigentlich recht gute) Kamera mal Probleme bereitet, könnt ihr sie mit dem gelben Analogstick nach eigenem Belieben neu justieren. Über gut getimte Sprünge müsst ihr euch in den Labyrinthen keine Sorgen machen: Sobald ihr über eine Kante spurtet, springt euer Zipfelmützenträger automatisch ab. Nintendo hat das Kunststück fertiggebracht, eine sowohl komplexe als auch intuitive Steuerung perfekt auf den ungewöhnlichen GameCube-Controller abzustimmen.

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