Fazit: The Medium im Test: Atmosphärisches Horror-Highlight mit Einschränkungen

Fazit der Redaktion

Tobias Veltin
@FrischerVeltin

Das Jahr 2021 ist gerade mal knapp vier Wochen alt und schon habe ich mein erstes kleines Spiele-Highlight. Denn The Medium hat mich beim Durchspielen spätestens ab der zweiten Spielstunde gepackt und mich dann bis zum Ende nicht wieder losgelassen. Dafür sorgen die gute technische Umsetzung, die tolle Story und insbesondere die fantastische und angespannte Atmosphäre. Vor dem Spiel wird euch empfohlen, mit Kopfhörern zu spielen, und ich kann mich dieser Empfehlung nur anschließen, denn der Sound ist hier definitiv ein ganz wichtiger Teil der Spielerfahrung. Mit dem Dual Reality-Feature sorgt Bloober zudem für eine kleine Revolution, die gut eingebunden ist, meiner Meinung nach aber auch noch Potenzial für mehr gehabt hätte. Generell bleibt das Gameplay merkbar hinter der großartigen Atmosphäre zurück, weswegen es auch nicht ganz für einen Hit gereicht hat.

Das soll meine Empfehlung für The Medium aber nicht schmälern. Denn wer sich mal wieder subtil gruseln will und dafür keine Jumpscare-Momente braucht, dem sei dieses Spiel ausdrücklich ans Herz gelegt. Erwartet nur keinen Horror-Shooter oder ausladende Action, denn The Medium hat seine Stärken woanders. Wer mit der richtigen Erwartungshaltung an das Spiel herangeht, findet hier vermutlich eins der besten Psycho-Horrorspiele des Jahres - obwohl 2021 erst vier Wochen alt ist.

2 von 3

nächste Seite


zu den Kommentaren (235)

Kommentare(235)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.