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Seite 2: The World's End - Trinken bis der Roboter kommt

Die Experten der Genre-Parodie

Die plötzlich auftauchenden Roboter verblüffen nur den Kinogänger, der weder den Trailer zum Film, noch seine Vorgänger gesehen hat. Denn wer mit Simon Peggs und Nick Frosts bisherigen Filmen zu tun hatte, der weiß, dass er hier sicherlich nicht bloß um ein sentimentales Wiedersehen alter Schulfreunde geht. Viel mehr haben die Freunde mit ihren letzten Werken bewiesen, dass sie so etwas wie die Könige des Genre Mash Ups und der Parodie sind.

Bei The World's End ist es eine Mischung aus einem Film über Männerfreundschaft, Midlife Crisis, dem Älterwerden und Sci-Fi-Elementen rund um das Ende der Welt und eine intergalaktische Macht, die die Weltherrschaft an sich reißt. So irre die Story auch ist, wer interpretieren will, findet Parallelitäten zur Globalisierung oder zum Überwachungswahn. Peggs Version einer Gesellschaftskritik? Wohl eher nicht.

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The World's End soll Spaß machen und dabei eine lustige Hommage an einschlägige Genre Filme sein. Die Stepford Wives (1975) zum Beispiel, der 2004 mit Nicole Kidman in der Hauptrolle bereits neu aufgelegt wurde. Mit Shaun of the Dead und Hot Fuzz haben die Jungs schließlich schon bewiesen, dass sie nicht nur tierisch lustige Einfälle, sondern auch noch ein Faible für Genre Movies haben.

In ihrem letzten gemeinsamen Film Paul machten die beiden sich als Camper auf einen Road Trip durch die USA und begegneten aus heiterem Himmel dem kleinen Alien Paul. Damit gab es eine Art E.T. für Erwachsenen. Lacher inklusive, versteht sich. Mit ihren Werken, die sich immer gepflegt zwischen Hommage und Tribut bewegen, sind sie quasi die ultimativen Fanboys schlechthin. Kein Wunder also, dass die Jungs mittlerweile selber eine solide Gemeinschaft an treuen Fans haben.

Das Ende des Endes...

Martin Freeman sehen wir im Dezember wieder als Bilbo Beutlin im zweiten Teil der Hobbit-Verfilmung. Martin Freeman sehen wir im Dezember wieder als Bilbo Beutlin im zweiten Teil der Hobbit-Verfilmung.

The World's End reiht sich fast nahtlos in die Trilogie ein und wäre ein perfektes Ende der Reihe, wäre da nicht das Ende. Nicht das Ende der Welt - das macht sich durchaus gut - sondern das Ende des Films. Irgendwie wirkt der Abschluss dann doch ein bisschen zu verrückt. Der Film strotzt nur so vor irrwitzigen Ideen, gelungenen Lachern und absurd-komischen Dialogen, doch die letzten zehn Minuten strapazieren die Toleranz der Zuschauer dann doch bis auf's Äußerste. Ganz so wahnwitzig endeten die Vorgänger dann doch nicht. Vielleicht haben Pegg und Wright bei den letzten Seiten des Skripts selber schon vor-zelebriert und ein bisschen tief ins Glas geschaut.

Wie dem auch sei, das ist sicherlich ein kleines Manko, wenn man sich dafür 100 Minuten lang gut amüsieren darf. Das ist nicht zuletzt auch einem Gastauftritt von Pierce Brosnan zu verdanken, auf dessen Konto ein paar gute Lacher gehen.

Fazit

Anne Facompre: Wer Shaun of the Dead und Hot Fuzz mochte, darf The World's End selbstverständlich nicht verpassen. Der Film wird den hohen Erwartungen in vielerlei Hinsicht wirklich gerecht, was sich auch in den außergewöhnlich hohen 89 Prozent positiver Bewertungen bei Rotten Tomatoes zeigt. Die Lacher sitzen und die gewohnt dreisten Dialoge und schamlosen Gags schockieren nur den, der komplett unvorbereitet ins Kino geht. Eine gewisses Faible für krassen englischen Humor sollte man natürlich mitbringen, das versteht sich aber eigentlich von selbst.

Trotz Sci-Fi-Thematik darf man sich hier keine 1A Special Effects versprechen, was aber auch niemanden überraschen dürfte und zum Charme des Films beiträgt. Das bedeutet allerdings auch, dass The World's End nicht unbedingt eine Kinoleinwand braucht, um so richtig zur Geltung zu kommen. So wirklich Freude macht der Film wahrscheinlich erst zum DVD Abend, wenn schamlos mitgegrölt und -gesoffen werden darf.

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