In den letzten drei Wochen bin ich stundenlang im neusten Yakuza-Ableger Like A Dragon: Infinite Wealth versumpft. Nachdem ich mir in Honolulu und dem Gegenwarts-Japan unter anderem die Zeit mit Prügeleien, Essenslieferungen und Ressort-Management vertrieben habe, komme ich von der Reihe aber nicht so schnell wieder los.
An den freien Tagen stürze ich mich daher noch mal in den Titel, mit dem ich vor knapp 10 Jahren in die Reihe eingestiegen bin: Yakuza Zero. Verratet mir gerne in den Kommentaren, auf welches Spiel ihr euch am Wochenende freut!
Yakuza Zero hat mir damals Gänsehaut beschert
Dass Yakuza Zero mich nachhaltig beeindruckt hat, ist insbesondere dem düsteren Mob-Drama und der extrem dichten Atmosphäre geschuldet. Als Setting dienen zwei neonlichtgeflutete Großstadt-Viertel im Japan der 80er-Jahre mit jeder Menge zwielichtigen und verruchten Ecken.
Überrascht hat mich damals immer wieder, wie komplex und wendungsreich die ganze Geschichte verläuft. Ganz grob erklärt, dreht die sich um verfeindete Yakuza-Fraktionen und einen erbarmungslosen Konflikt um ein Grundstück, das eigentlich erst mal leer und wertlos wirkt, aber eine extrem wichtige strategische Bedeutung hat.
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In der blutigen Auseinandersetzung mischen eine Vielzahl von Figuren mit, darin verwickelt werden auch die zwei spielbaren Gangster Kazuma Kiryu und Goro Majima. Die beiden stehen auf unterschiedlichen Seiten und sind ambivalente Charaktere, es gibt kein zu klares Gut und Böse, was die Sache weitaus interessanter macht. Außerdem haben sie zwei Dinge gemeinsam:
Beide sind gezeichnet von dramatischen Schicksalen, die von unglücklichen Umständen und mächtigen Männern bestimmt werden. Und die äußerst brutale Welt, in der sie leben, stellt sie immer wieder vor schwierige moralische Entscheidungen.
Das macht sich Entwicklerteam Ryu Ga Gotoku auf dämonische Weise zunutze und switcht immer wieder die Perspektiven, wenn gerade Nervenkitzel herrscht. Bei den bis zu 45-minütigen Cutscenes saß ich teilweise mucksmäuschenstill da – was für mich sehr untypisch ist.
Das spielt der Rest der GamePro-Redaktion:
- Natürlich wollen die meisten der Open World von Crimson Desert selbst mal auf den Zahn fühlen, darunter Tobi, Eleen und Dennis. Auch Kevin wird noch ein bisschen erkunden.
- Aber auch im anderen großen aktuellen Titel, nämlich Pokémon Pokopia, tummeln sich gleich mehrere von uns, wie Annika, Basti, Rae, Mary - und erneut Eleen (was ihr schon jetzt aufgrund der unterschiedlichen Steuerungen Stress bereitet)
Bei uns findet ihr selbstverständlich sowohl Tests als auch viele nützliche Tricks und Storys zu beiden Titeln:
Bei Entscheidungen in der Geschichte mitmischen, können wir in Yakuza Zero übrigens nicht, die Hauptstory wird linear erzählt. Nur bei den meist ziemlich abgedrehten Sidequests können wir immer mal wieder etwas selbst bestimmen. In Sachen Gameplay lassen wir vornehmlich die Fäuste sprechen, verdreschen die japanische Unterwelt gehörig und toben uns in Skilltrees für unterschiedliche Kampfstile aus.
Mir persönlich ist der rundenbasierte Ansatz der neuen Ableger lieber als das kombolastige System von Zero. Daneben gibt es aber auch noch diverse Minispiele wie Pocket Circuit Racing, Karaoke oder Club-Management. Die gehören einfach zur DNA jedes Yakuza-Spiels dazu und ich finde in jedem Spiel irgendwas, das mich sehr fesselt. Ohne nach jeder Main Quest einmal Baka Mitai (Deutsch: Ich war ein Narr) singen, geht ja kaum!
Jetzt bin ich aber vor allem erst mal gespannt, ob die Eindrücke in einem neuen Spieldurchlauf mit meinen positiven Erinnerungen an das Spiel mithalten können. Also ob die Story gut gealtert ist oder vielleicht auch nur so besonders wirkte, weil es mein erstes Yakuza war. Wer weiß, ob dann am Ende doch der tollpatschige Ichiban mit seiner sympathischen Truppe und dem RPG-Ansatz vorn liegt.
In diesem Sinne: Habt ein schönes Wochenende und verratet uns gerne, was spieletechnisch bei euch geplant ist!
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