Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Xbox Elite Series 2 Controller im Check - Noch besser als der Beste

Microsoft überarbeitet den beliebten Elite Controller für die Xbox One. Wird der Series 2 jetzt ein Pflichtkauf für alle Xbox-Besitzer?

von Tobias Veltin,
06.11.2019 15:30 Uhr

Xbox Elite Series 2 Controller im Check. Xbox Elite Series 2 Controller im Check.

Elite Series 2 Controller
Hersteller: Microsoft
Preis: ca. 180 Euro
Termin: 04.11.2019

Vier Jahre ist es her, dass Microsoft mit dem Elite Controller ein Gamepad für ambitionierte Xbox-Spieler veröffentlichte. Und der Elite fiel glücklicherweise nicht nur durch seinen Premium-Preis von knapp 150 Euro auf, sondern vor allem durch seine tolle Verarbeitung und sinnvollen Features, weswegen wir ihm in unserem damaligen Check den Titel "Controller-König" gaben. Der Elite Series 2 tritt nun die nicht einfache Aufgabe an, diesen König zu entthronen.

Natürlich gibt es etliche Parallelen zum ersten Elite. Auch der Series 2 Controller kommt zum Beispiel in einem stabilen schwarzen Case, das dem Schutz und Transport dient, und in dem neben dem Controller auch sämtliche montierbaren Zubehörteile Platz finden. Praktische Neuerung: Im Case gibt es eine kleine Klappe, die es ermöglicht, den Controller mit dem mitgelieferten USB-C-Kabel auch innerhalb dieses Schutzbehältnisses zu laden.

Und apropos "laden". Neu im Lieferumfang ist ein kleines Ladedock, welches den fest verbauten Akku des Series 2 mit neuem Saft versorgt, wenn ihr ihn darauflegt - dank integrierter Magnete wird das Gamepad dabei perfekt in Position gehalten. Ein gelungenes Extra, das sich zudem ebenfalls im Case verstauen lässt.

In dem praktischen Täschchen findet sämtliches Zubehör Platz. In dem praktischen Täschchen findet sämtliches Zubehör Platz.

Ich seh schwarz

Beim Design fallen zwei Neuerungen direkt ins Auge. Die silbernen Applikationen an der Oberseite des Controllers gibt es nicht mehr, der Elite Series 2 setzt stattdessen auf einen "All Black"-Look, der unserer Meinung nach noch einmal edler wirkt als das Design des Vorgängers. Außerdem haben nun nicht nur die Rückseiten der Griffhörner einen aufgerauten, leicht gummierten Überzug, sondern auch die Vorderseiten.

Dadurch liegt der Elite Series 2 allerdings nicht automatisch besser in den Händen, sondern kam uns in manchen Situationen sogar ein wenig rutschiger als der Vorgänger vor. Das sind aber nur Nuancen, denn Microsofts Edel-Gamepad fasst sich gewohnt tadellos an, wozu insbesondere die hervorragende Verarbeitung sowie das im Vergleich zu Standard-Xbox-Controllern höhere Gewicht beitragen.

Der "alte" Elite Controller (links) und der Series 2 im direkten Vergleich. Der "alte" Elite Controller (links) und der Series 2 im direkten Vergleich.

An Button- und Stick-Layout hat sich selbstverständlich nichts geändert, wie sein Vorgänger setzt der Series 2 vor allem auf Anpassbarkeit. Die Sticks lassen sich beispielsweise über einen einfachen Magnetmechanismus wechseln: einfach abziehen und den anderen Stick draufstecken. Das funktioniert weiterhin wunderbar, ebenso übrigens wie beim Steuerkreuz, das alternativ durch einen Achtwege-"Teller" ersetzt werden kann.

Etwas irritiert sind wir über die Wechsel-Sticks, die Microsoft mit ins Case gepackt hat. Es gibt ein paar Sticks mit flacherer Oberfläche sowie einen kurzen und einen langen Stick - letzterer ist beispielsweise nützlich, wenn langsame, präzise Eingaben gefordert sind. Warum hier allerdings nicht wie beim Vorgänger direkt zwei von jeder Sorte eingepackt wurden, ist uns ein Rätsel. Doof zudem: Die Sticks des ersten Elite sind nicht wirklich kompatibel. Sie halten zwar auf den Vorrichtungen, allerdings nur unzureichend.

Sei mal nicht so empfindlich!

Komplett neu beim Series 2 ist die Möglichkeit, die Empfindlichkeit der Sticks in insgesamt drei Stufen zu regulieren. Mit einem kleinen Tool müssen wir dafür am jeweiligen Stick entweder gegen oder im Uhrzeigersinn drehen. Bei unseren Tests war der höhere Widerstand tatsächlich spürbar, der Mehrwert hielt sich aber zumindest bei den von uns getesteten Spielen (Call of Duty: Modern Warfare, Forza Horizon 4) in Grenzen.

Die Paddel lassen sich weiterhin mit beliebigen Funkionen belegen und spiegeln beispielsweise Feuertasten. Die Paddel lassen sich weiterhin mit beliebigen Funkionen belegen und spiegeln beispielsweise Feuertasten.

Natürlich verfügt auch der Elite Series 2 über die vier Paddel an der Rückseite des Controllers, die sich beliebig mit zusätzlichen Funktionen belegen lassen. Das hat zum Beispiel für kompetitive Shooter-Spieler den Vorteil, dass sie für Aktionen wie nachladen die Daumen nicht mehr vom Stick nehmen müssen und somit möglicherweise wertvolle Millisekunden sparen. Ebenso übrigens wie die Einstellung der Sensitivität der Trigger. Beim Series 2 können wir jetzt aus insgesamt drei Stufen auswählen, eine mehr als beim Series 1, das erhöht die Optionen nochmal ein wenig.

Bis ins Detail konfigurierbar

Apropos Optionen: Um das meiste aus dem Elite Series 2 herauszuholen, solltet ihr euch die kostenlose "Xbox Zubehör"-App für die Xbox One herunterladen. Hier könnt ihr nämlich nicht nur die Belegung der Paddel und generelle Tastenzuordnung festlegen, sondern auch die Stärke der Vibration oder sogar die Helligkeit, in der das Xbox-Logo auf dem Controller leuchten soll. Detailfetischisten finden hier in jedem Fall ihr Paradies, zumal sich die Einstellungen auch in unterschiedlichen Profilen speichern lassen, die ihr mit einer separaten Taste durchschaltet.

Schwarz, teuer gut: Der Elite Series 2 löst den Elite 1 als besten Xbox One-Controller ab. Schwarz, teuer gut: Der Elite Series 2 löst den Elite 1 als besten Xbox One-Controller ab.

Und wie schlägt sich der Series 2 im Gameplay-Einsatz? Nach unseren Erfahrungen mit dem ersten Elite-Controller hatten wir hohe Erwartungen und wurden bei unseren ersten Tests nicht enttäuscht. Der neue Elite liegt satt und bequem in den Händen und insbesondere bei Call of Duty: Modern Warfare lernen wir die Komfortfunktionen wie die zusätzlichen Paddel und die kürzeren Triggerwege zu schätzen. Und auch die von Microsoft angegebenen 30-40 Stunden Akku-Laufzeit kommen uns realistisch vor. Wir konnten zumindest fast ein ganzes Wochenende ohne Ladepause durchzocken.

Der Elite Series 2 ist also exzellent und toppt seinen ohnehin schon grandiosen Vorgänger nochmal um ein paar Details. Ein Pflichtkauf für alle Xbox-Besitzer ist er aber nicht, schon allein wegen des hohen Preises. Hierbei handelt es sich um einen Luxusgegenstand, dessen komplette Funktionen nur ein Bruchteil der Spieler - hauptsächlich die, die regelmäßig kompetitiv und ambitioniert spielen - ausnutzen dürften.

Für den absoluten Großteil der Xbox-Spieler dürfte auch das Standard-Gamepad locker reichen. Wer sich aber für den Elite Series 2 entscheidet, wird den Kauf nicht bereuen - und danach nie wieder zu einem anderen Xbox-Controller zurückwollen.

Pro und Contra

+ hervorragende Verarbeitung
+ sinnvolle neue Features (Stick-Empfindlichkeit)'
+ mitgeliefertes Trage-Case
+ umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten
+ unterschiedliche Profile speicherbar
- beiliegende Stick-Auswahl nicht optimal

Fazit: Der beste Xbox One-Controller, den ihr aktuell für (viel) Geld kaufen könnt.

Noch mehr Controller

1 von 2

nächste Seite



Kommentare(83)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen