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Fazit: Yakuza Kiwami 2 im Test - Traumhaft inszenierte PS2-Nostalgie

Fazit der Redaktion

Michael Cherdchupan
@the_whispering

Letztes Jahr war ich für die Redaktion für ein paar Tage in Osaka. Weite Teile von Sotenbori sind D?tonbori, einem bekannten Stadtteil, nachempfunden. Mit der neuen Dragon Engine ist die Ähnlichkeit umso verblüffender. Viele Orte habe ich wiedererkannt, und manche Geschäfte wurden sogar originalgetreu eingebunden. Das illustriert, wie sehr die Yakuza-Reihe japanische Kultur auf spielerische Weise vermittelt. Die Orte sind authentisch, popkulturelle Referenzen gibt es Zuhauf. Und trotzdem ist das Identifikationspotential der Charaktere so hoch, dass selbst Menschen auf der anderen Seite der Weltkugel sich hineinfinden können.

Das liegt auch an der spannenden Handlung. Yakuza 2 und insofern auch Kiwami 2 ist der Teil in der Reihe, der am ehesten an einen klassischen Krimi erinnert. Erneut treten plausible Charaktere in ausgezeichnet geschriebenen Dialogen auf die Bühne. Alles eingebettet in eine Spielwelt und ein Spielsystem, das geschliffener denn je in der Serie wirkt. Bemerkenswert ist diesmal vor allem die Beziehung zwischen Kazuma und Kaoru. Aus einer professionellen Zusammenarbeit wird ehrliche Freundschaft mit romantischen Tendenzen.

Diese wirkt glaubhaft und entwickelt sich auf natürliche Weise. Dass trotzdem die Balance zwischen Drama und Humor so gut gelingt, ist ein Kunststück, das besonders in Kiwami 2 mit Bravour aufgeführt wird. Das ist vielleicht eines der Geheimnisse dieser großartigen Spielereihe, die mit diesem Remake einen weiteren Höhepunkt erfährt: In diesen Spielen treffen tragische Schicksale und bewegende Momente auf kompletten Irrsinn. Eigenwillig, bunt und unvorhersehbar - wie das echte Leben selbst.

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