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Seite 2: Yakuza Kiwami 2 im Test - Traumhaft inszenierte PS2-Nostalgie

Vom PS2-Texturmatsch zum (beinahe) Fotorealismus

Die Überarbeitung von Kiwami 2 ist beeindruckend. Charaktermodelle und Animationen sehen wie eh und je gut aus, aber der wirkliche Star sind die authentisch wirkenden Umgebungen. Besonders bei Nacht wirken sie durch die Beleuchtung von Werbereklametafeln und Spiegelungen auf dem nassen Boden beinahe fotorealistisch. Als wir in einer Prügelei einen Gegner durch eine Glasscheibe werfen und sich in den kleinen Splittern das Farbschema der umliegenden Lampen reflektiert, ja, da ist schon schon die Kinnlade runtergeklappt.

In Yakuza Kimamis Straßen fühlt man sich beinahe ein bisschen , als wäre man selbst im Japan-Urlaub. In Yakuza Kimamis Straßen fühlt man sich beinahe ein bisschen , als wäre man selbst im Japan-Urlaub.

Das Spiel schüttelt seine Videospiel-Ästhetik nie ab. Vieles wirkt eine Spur steriler und übertriebener als in der Realität, vor allem die Animationen. Und trotzdem sind es die vielen kleinen, liebevollen Details, die uns ins Staunen versetzen. Es gibt auch eine Ego-Perspektive, in der ihr aber nur langsam gehen könnt. Aber: Damit einen Laden betreten und durch die Regale voller Nudelsuppen, Bentos, Sushi, Kekse gehen … das ist wie eine Sightseeing-Tour durch das echte Japan.

Kleine Änderungen, große Empfehlung

Auch wenn in den Nebenhandlungen ein paar Quests und Aktivitäten (z.B. Hostclub Adam) weggestrichen wurden, bekommen Fans mit einer Bonuskampagne rund um den beliebten Charakter Goro Majima trotzdem etwas Neues geboten. Sie ist mit drei Kapiteln kurz, aber amüsant.

Aber wie gut kommen überhaupt Neueinsteiger rein? Die Handlung fängt fast nahtlos da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Wer diesen nicht gespielt hat, kann sich zu Beginn einige optionale Rückblenden ansehen. Der Plot ist in sich geschlossen und ist auch mit dem schmalen Vorwissen des Prologs genießbar.

Die Freundschaft zwischen Kazuma und Kaoru ist überzeugend inszeniert. So gut, dass es manchmal zu Tränen rührt.Die Freundschaft zwischen Kazuma und Kaoru ist überzeugend inszeniert. So gut, dass es manchmal zu Tränen rührt.

Die übergreifenden Details werden euch aber erst klar, wenn ihr vorab Yakuza Zero und Yakuza Kiwami gespielt habt. Die gesamte Reihe ist durchaus vergleichbar mit einer langlebigen Fernsehserie. Der fiktionale Stadtteil Kamurocho in Tokio ist Dreh- und Angelpunkt so gut wie in allen Teilen.

Die grundsätzliche Anordnung der Gebäude und Straßen ändert sich nur minimal, aber dafür befinden sich die Geschäfte und die Bewohner im Wandel der Zeit. Kiwami 2 spielt im Jahre 2006, aber die Aktionen der Protagonisten schlagen immer noch Wellen.

Die Menschen reden über das, was in den Jahren davor passiert ist. Oder eben nicht: Manchmal steht Kazuma in einem Geschäft oder vor ahnungslosen Bürgern und hat ihr Leben beeinflusst, ohne das sie davon wissen. Die Charakterentwicklung, der Verfall und Wachstum eines Stadtviertels, über Jahrzehnte schlagende Bögen - so etwas haben wir in einem Videospiel noch nicht gesehen.

Darüber hinaus kann das Spiel mit jedem weiteren Kapitel überraschen, sowohl bei der Geschichte, als auch bei den Nebenaktivitäten. Plötzlich prügelt sich Kazuma auf fahrenden LKWs oder steht zwei Tigern gegenüber. Mit solchen Einfällen überraschen die Yakuza-Spiele immer wieder - und das gelingt bei Kiwami 2 besonders gut.

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