Zelda: BotW-Profi öffnet endlich die letzte 'unmögliche' Truhe - und bekommt nur Schrott

Zelda Breath of the Wild-Spieler Kleric ist es gelungen, die letzte noch ungeöffnete Truhe im Spiel zu knacken. Was drin steckt, wird dem Aufwand allerdings überhaupt nicht gerecht.

von Linda Sprenger,
30.06.2021 18:07 Uhr

Oh nein, so viel Aufwand nur für etwas Bernstein. Oh nein, so viel Aufwand nur für etwas Bernstein.

Es ist vollbracht. Ein unermüdlicher Zelda Breath of the Wild-Spieler hat jetzt endlich die Truhe des Spiels geknackt, die zuvor niemand öffnen konnte und postete dazu ein Video auf Twitter, das uns gleichermaßen erstaunt und verwirrt zurücklässt. Aber der Reihe nach.

Warum gibt es Schatztruhen im Spiel, die sich nicht öffnen lassen?

Der Hintergrund: In Zelda Breath of the Wild verstecken sich insgesamt sieben verbuggte Schatztruhen, die Spieler*innen unter normalen Umständen nicht öffnen können, etwa weil sie im Boden verschwinden oder anderweitig unzugänglich sind.

Sechs von diesen Truhen konnten einige Hardcorefans bereits durch den cleveren Einsatz von Glitches und sämtlichen Werkzeugen des Spiels knacken. Die siebte Truhe beim Aris Beach (ein Strand bei Ost-Necluda) stellte sich hingegen als unbezwingbares Biest heraus. Bis jetzt.

So wurde die letzte Truhe in Breath of the Wild geöffnet

Twitter-User und Breath of the Wild-Freak Kleric hat das Biest in die Knie gezwungen und das Unmögliche möglich gemacht. Wie er die Truhe beim Aris Beach öffnet, zeigt er im unteren Video:

Link zum Twitter-Inhalt

Was in diesem Video passiert? Wie Kleric zeigt, lässt sich die Truhe nur öffnen, indem er sich 80 Meter durch den Boden beim Aris Beach fallen lässt. Danach bleiben dem Spieler nur sieben Sekunden Zeit, um die Truhe zu öffnen, da sie sonst despawnt, also verschwindet.

Also was passiert jetzt genau? Gute Frage, in dem Video passiert so viel, dass es etwas schwer fällt, dem Geschehen zu folgen. Die Kurzform (die dem Video natürlich überhaupt nicht gerecht wird): Um zu verhindern, dass die Truhe endgültig im Boden versinkt, friert Kleric sie mithilfe des Stasis-Moduls ein und lässt sie anschließend auf einem Eisblock landen. Voila: Die Kiste kann geöffnet werden.

Was steckt drin? Bernstein (Amber). Na toll, für den Aufwand wäre sicher mehr drin gewesen. Wobei weder für Kleric noch für die BOTW-Community der Inhalt zählt, sondern vielmehr der Weg dorthin. Ein weiteres Geheimnis wurde gelüftet, und das ist das Wichtigste!

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Zelda Breath of the Wild 2 kommt

Das Sequel zu Breath of the Wild hat im Zuge der E3 2021 übrigens einen brandneuen Trailer erhalten, den ihr euch hier noch einmal anschauen könnt:

Zelda: Breath of the Wild 2 - Erster Gameplay-Trailer zeigt viele Neuerungen 1:38 Zelda: Breath of the Wild 2 - Erster Gameplay-Trailer zeigt viele Neuerungen

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