Test - Prince of Persia

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    Seit der diesjährigen E3 wurde der Prince of Persia als der Tophit schlechthin gehandelt und Recht haben die Experten, dieses Spiel ist genial, soviel dürfen wir zu Beginn schon mal sagen. Das Intro lässt den Spieler mittels fantastischer Eröffnungssequenz gleich fulminat ins Spiel eintauchen. Stehen wir zu Beginn noch nichts ahnend auf einem Balkon des Palastes sind wir einige Schritte später auch schon mitten drin im Geschehen. Hier wird kurz in rasant geschnittenen Abfolgen gezeigt was uns in den nächsten Abschnitten alles bevorstehen wird. Auch die Profitester von dein-tester.de haben das Spiel als mit 5 Sternen bewertet.

    Die standardmässig aktiven Hilfetexte zeigen einem Schritt für Schritt die vielen Bewegungs- und Aktionsmöglichkeiten des Prinzen. Gleich zu Beginn kann man die akrobatischen Sprung- und Klettereinlagen des Protagonisten testen um eine höher gelegene Ebene zu erreichen. Beeindruckende Animationen und spannende Zwischensequenzen sorgen dafür, dass man sich gleich in den stattfinden Kampf um den Palast auf das kommende einstimmen kann. Riesige Kugeln, abgeschossen von Katapulten, schlagen auf der vor uns liegenden Brücke ein und verhindern so ein simples Darüberlaufen. Hat man die ersten Hindernisse erfolgreich überwunden, trifft man auch schon auf die vorderste Front der Palastwachen.

    Der Hilfetext erklärt die Grundangriffszüge und wie man sich vor den Angriffen der Gegner schützen kann. Schmeißt man sich erst ins Getümmel, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Prinz hat aufwendige Kampfanimationen spendiert bekommen, aber auch die Gegner haben einige Moves drauf die den Plusterhosenknaben oftmals zum Ausweichen und Verteidigen zwingen. Anfangs reicht es vielleicht noch stur auf die Gegner einzuhämmern, aber wer bei den folgenden Kämpen erfolgreich sein möchte, sollte unbedingt eine ausbalancierte Angriffs- und Verteidigungsstrategie anwenden.

    Einer der coolsten Moves die der Prinz drauf hat, ist das Entlanglaufen an Wänden, so kann er weitere Distanzen, die mit einem Sprung nicht überwindbar wären, überbrücken. Es versteht sich von selbst, dass er sich auch an Vorsprüngen festhalten, an diesen hängend weiterhangeln oder darauf stehend langsam voranschleichen kann.

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    Der Dolch und der Sand der Zeit

    Nach ein paar Hindernissen ist das erste Ziel ganz klar, der in einem Versteck befindliche Dolch der Zeit soll dem Prinzen gehören. Nichts leichter als das, nach einigen Herausforderungen hält der Prinz bald den Dolch in seinen Händen und belohnt wird man mit einer langen Zwischensequenz die nur erahnen lässt wie viel Macht der Dolch der Zeit eigentlich wirklich besitzt.

    Aber wozu ist denn der Dolch nun gut und wie funktioniert das alles? Zuerst sollte ein Gegner mit dem Schwert angegriffen werden, bis dieser zu Boden geht. Danach ist der Dolch wichtig um den verzauberten Kreaturen den Todesstoß zu versetzen, dabei entzieht man ihnen den geheimnisvollen Sand und sie verschwinden. Lässt man sich zu viel Zeit damit, erwacht der Gegner und greift erneut an.

    Am linken oberen Bildschirmrand werden die Sand- und Machtbehälter angezeigt. Die Behälter mit dem Sand der Zeit die sogar an manchen Stellen gebündelt zur Abholung bereit liegten werden mittels Dolch aufgesammelt. Sammelt man 8 auf, bekommt man eine neue Sandbehälterbox hinzu. Die Machtbehälter werden in Halbmonden rechts von den Sandbehältern angezeigt. Diese werden mit dem Sand der Toten Kreaturen aufgefüllt und dienen dem Prinzen bei seinen Spezialangriffen und Fähigkeiten im Kampf.

    Um die Macht der Zeit zu verändert wird immer je ein Sandbehälter benutzt und folgendes kann damit gemacht werden:


    Die Zeit zurückspulen

    Habt ihr eine gefüllte Sandbox kann die Zeit einfach zurückgedreht werden. Wofür man das braucht? Nunja, es kann schon mal vorkommen, dass ein unüberlegter schneller Sprung in einem todesbringenden Sturz endet. Da eignet sich die Macht des Sandes der Zeit ideal um kurzerhand alles rückgängig zu machen und schon steht der Prinz wieder fit wie ein Turnschuh an einem sicheren Ort. Eine sehr innovative Idee die dem Spiel einen besonderen Reiz gibt und den Frustfaktor dabei ein wenig verringert, da nicht sofort bei jedem Fehler wieder vom letzten Checkpoint begonnen werden muss. Die Sandboxen sind allerdings begrenzt und sollten nicht unüberlegt verschwendet werden.

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    Slow Motion

    Optimal bei Kampfszenen ist der Bullet Time Effekt der auch mittels des Sands ausgelöst werden kann. Ein einfacher Knopfdruck ermöglicht es dem Prinzen dann Special-Moves optimal anzubringen und mehrere Gegner anzugreifen, da diese ja etwas langsamer reagieren. Abgesehen davon kann man dann die atemberaubenden Animationen mal so richtig genießen, denn dank Schliereneffekt schaut das ganze wirklich gut aus. Der Zeitlupeneffekt ist aber auch für manche kniffligen Fallen durchaus empfehlenswert, so hat man einfach mehr Zeit sich zu orientieren und die richtigen Moves zu starten.


    Ultra schnell durch Kämpfe

    Das ganze geht auch umgekehrt. Wer schnell durch einen Kampf möchte kann die Zeit auch beschleunigen. Die Gegner bleiben auf normalen Tempo und der Prinz schaltet sozusagen den Turbo ein.


    Gegner temporär einfrieren

    Um einen Gegner so richtig fertig zu machen empfiehlt es sich ihn kurzzeitig einzufrieren, danach ist er bequem mit diversen Spezialattacken niederzustrecken - wenn da nicht die vielen anderen Gegner wären die einem meist gleichzeitig nach dem Leben trachten.

    Kein ausgewogenes Spiel ohne knifflige Rätsel und gefährliche Fallen. Die Entwickler haben sich einiges einfallen lassen um es dem Prinzen nicht zu einfach zu machen. Nicht nur, dass es reichlich verschiedene Fallensysteme gibt, steht der Prinz manchmal vor herausfordernden Rätseln, wie beispielsweise das Verteidigungssystem wieder zu aktivieren. Hier sollte ein kühler Kopf bewahrt werden und vorher überlegt werden wie die Lichtbalken angeordnet gehören. Rätsel solcher Art sind zwar selten aber diese dafür sehr gut und verlangen schon einiges an Grips.

    Viel öfter trifft man auf die beliebten Fallen im Palast, dazu zählen:


    Der Spießbalken

    Wenn der Prinz in die Nähe dieses Holzbalkens gerät, der normalerweise an metallenen Aufhängungen an Decken und Wänden befestigt ist, beginnt dieser zu schwingen und über den Boden hinweg zu fegen. Um dem Spießbalken auszuweichen, kann der Prinz entweder warten, bis der Balken seinen tiefsten Punkt erreicht hat und dann über ihn hinweg springen oder unter dem Balken durchlaufen, wenn der Balken an seinem höchsten Punkt angekommen ist.

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    Die Kreissäge

    Diese Falle ziert bestimmte Wände im Palast. Die Kreissäge kann horizontal oder vertikal ausgerichtet sein. Sieht sich der Prinz dieser Falle gegenüber, muss er auf den richtigen Zeitpunkt warten, um dann sicher an den Sägeblättern vorbei zu laufen. An den Wänden entlang laufen oder sich an Vorsprüngen entlang hangeln, wenn die Kreissäge sich gerade zurückbewegt, ist meist das beste und sicherste Rezept.


    Der Rasiermesserpfeiler

    Gerät man zu nahe an diese tödliche Falle heran, wird sie in Gang gesetzt, wenn sie es nicht schon längst ist. Um an dem Pfeiler vorbei zu kommen, muss der Prinz nur den richtigen Weg finden. Es ist allerdings ziemlich unwahrscheinlich, dass das Problem nur aus einem einzigen Rasiermesserpfeiler besteht. Wahrscheinlicher ist, dass der Prinz Räume vorfindet, in denen es vor diesen tödlichen Pfeilern nur so wimmelt. Die Pfeiler drehen sich nicht nur um ihre eigene Achse, sie bewegen sich auch nach rechts und links, und das macht sie zu wirklich kniffligen Fallen.


    Der rotierende Mähdrescher

    Wie die meisten Fallen, so ist auch der Mähdrescher an einer rotierenden Achse angebracht und wird in Gang gesetzt, wenn der Prinz sich nähert. In den Palasträumen sind viele dieser Fallen zu finden. Um dem rotierenden Mähdrescher auszuweichen, kann der Prinz entweder der Rotationsbewegung folgen und ausweichen oder schnell darüber hinweg springen.


    Die Spieße

    Der Palast wird von zwei Arten von Spießen geschützt. Die eine Art befindet sich normalerweise in den tiefen Palastgräben, die der Prinz überwinden muss. Er muss besonders vorsichtig sein, wenn er über Gräben springt: Fällt er hinein, bedeutet das den sofortigen Tod, denn die Spieße würden seinen Körper durchbohren. Auf seinem gefährlichen Weg durch den Palast stößt der Prinz auch auf mit Spießen gespickte Steinplatten. Er wird schon sehr bald feststellen, dass es ungesund ist, auf diese Platten zu treten, denn tut er dies, schnellen versteckte Spieße aus dem Boden hervor. Um den tödlichen Spießen nicht zum Opfer zu fallen, muss der Prinz vermeiden, auf die Platten zu treten. Wieder einmal ist es das beste Rezept, darüber hinweg zu springen oder sich an nahe gelegenen Wänden abzustoßen, um die Falle zu umgehen.

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    Die Riesenkiefer

    An einigen Stellen bekommt es der Prinz mit den Riesenkiefern zu tun, die ihn aus dem Nichts angreifen. An Stellen und in Situationen, in denen am wenigsten damit zu rechnen ist, lösen sich zwei mit Spießen gespickte Baumstämme aus gegenüber liegenden Wänden, prallen gegeneinander und zermalmen alles, was ihnen im Wege steht. Die hervorragenden Fähigkeiten und die Geschicklichkeit des Prinzen werden ihm helfen, sich aus dieser Gefahrenzone zu bewegen. Wenn er es mit den Riesenkiefern zu tun bekommt, sollte sich der Prinz am besten von der Wand abstoßen.


    Die horizontalen Klingen

    Diese Falle ist besonders gemein. Zwei horizontal verlaufende Klingen säbeln nach keinem bestimmten Muster durch den Palast. Der Prinz muss Geduld beweisen, wenn er nicht von den Klingen erwischt werden will. Die einzige Chance, diesen Klingen auszuweichen, ist im richtigen Moment quer über die Wand zu laufen.

    Oft weiß man nicht wie es weitergeht, aber es gibt mit Sicherheit immer eine Lösung und es ist manchmal nicht die offensichtlichste. Zwischen den Abschnitten werden immer wieder Film-Sequenzen mit einer Art "Blick in die Zukunft" eingespielt. Blitzschnelle Sequenzen zeigen die Schlüsselelemente der folgenden Herausforderungen. Es empfiehlt sich diese genauest anzusehen, da wichtige Tipps darin zu finden sind. Für alle die sich nicht alles merken können empfiehlt sich ein Assistent, der dann einsagen kann, schließlich sehen 4 Augen immer mehr als 2. :-)


    Sonstiges

    Grelle Lichtsäulen die, wenn man hineinläuft den Prinzen aufnehmen ermöglichen das Speichern eines Spielstandes. Mehrere Slots stehen zur Verfügung und einem Spielstand wird immer die aktuelle Spielzeit und der Fortschritt in Prozent hinzugefügt.

    Speicherstellen sind nicht allzu häufig anzutreffen, jedoch für Profis in ausreichenden Abständen. Verstirbt der Prinz allerdings zwischenzeitlich gibt es innerhalb eines Speicherbereichs wiederum viele Checkpoints wo beim letzten begonnen wird, somit ist es nicht notwendig immer wieder von der letzten Speicherung wegzuspielen. Nur wenn das Spiel komplett neu gestartet wird, beginnt man vom letzten Speicherstand.

Kommentare

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