Mit 007: First Light kehrt James Bond zurück ins Gaming. Gefeiert wird dies von Sony mit einem goldenen Controller, der am 27. Mai zusammen mit dem Spiel erscheint und laut Entwickler vor allem eines sein soll: sofort als 007 erkennbar. Auf den ersten Blick gelingt das auch, aber Fans stören sich trotzdem an den Details.
Die Linien auf dem Controller ergeben keinen Sinn
Das Design des DualSense-Controllers orientiert sich laut Sony am berühmten Pistolenlauf-Intro der Bond-Filme. Die Linien auf dem Touchpad sollen genau diese Szene aufgreifen. Das Design spiegelt das jedoch kaum wider.
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007 First Light zeigt über 30 Minuten Gameplay vom neuen James Bond-Spiel
Im Original verlaufen die Linien spiralförmig, wie in einem Pistolenlauf. Auf dem Controller sind sie jedoch gerade – und genau das ist vielen Fans sofort aufgefallen.
Fehler oder bewusste Entscheidung?
Einige Fans versuchen das Design zu verteidigen. Vielleicht sei das Ganze eher abstrakt gemeint oder stelle Lichtstrahlen dar. Schließlich heißt das Spiel ja "First Light".
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Dem widerspricht allerdings Rasmus Poulsen, Franchise Art Director von 007: First Light, der im PlayStation-Blog zum Controller zitiert wird:
Die goldene Oberfläche ist eine Hommage an die Eleganz, das Erbe und den zeitlosen Stil der Reihe, während die vom Pistolenlauf inspirierten Details die Themen des Spiels und dessen Spielgefühl widerspiegeln und zugleich auf eines der bekanntesten visuellen Motive der Popkultur anspielen.
Es soll also durchaus den Pistolenlauf referenzieren. Fans sehen das anders:
Wie kann man das als ‚wiedererkennbar‘ bezeichnen und dann nicht mal die Linien richtig hinbekommen?
James Bond in der Lizenzhölle
Es könnte aber durchaus sein, dass Sony hier die Hände gebunden sind, das erkennbare Design zu verwenden. Die Rechte rund um James Bond sind komplex verteilt. Verschiedene Firmen halten unterschiedliche Teile der Marke – von den Filmen über das Logo bis hin zu einzelnen visuellen Elementen.
Ein Großteil liegt bei Danjaq LLC, zu denen auch EON Productions gehört, die die James-Bond-Filme produzieren. Die Buchrechte liegen hingegen bei Ian Fleming Publications. Dazu kommen MGM und Amazon, die ebenfalls Teile der Rechte halten, genauso wie Sony Pictures.
Daher kann es sein, dass man zwar die Rechte an einem Bond-Logo hat, aber nicht an der Szene mit dem Pistolenlauf.
Falls euch das allerdings alles nicht stört, könnt ihr den Controller für 84,99 Euro ab dem 17. April bei Sony vorbestellen.
Habt ihr den neuen Controller gesehen – und stört euch das Detail oder fällt es euch gar nicht auf?
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