"Das wäre das Ende des Spiels" Arc Raiders Studio denkt über ein neues Feature nach und Fans glauben, es würde das Spiel zerstören

Embark denkt über ein Handelssystem nach und bringt die Community gegen sich auf.

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Eigentlich läuft es für Arc Raiders gerade ziemlich rund. Stabile Spielerzahlen, eine ungewöhnlich kooperative Community und ein Spielprinzip, das Risiko und Loot klar miteinander verknüpft. Doch ein Gedankenspiel des CEO von Embark lässt bei vielen nun die Alarmglocken schrillen: Ein Handelssystem.

"Dann ist Loot nur noch eine Zahl"

Der zentrale Kritikpunkt der Community ist schnell erklärt: Arc Raiders lebt davon, Dinge selbst zu finden, Risiken einzugehen und Loot situativ einzuschätzen. Genau dieses Gefühl würde ein Marktplatz aushebeln.

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Statt Freude über den perfekten Fund bliebe am Ende nur ein Vergleichswert. Metallteile, seltene Komponenten oder besondere Items wären nicht mehr situativ wertvoll, sondern schlicht "so und so viel wert".

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Viele ziehen Parallelen zu Escape from Tarkov, wo ein Handelssystem langfristig dafür gesorgt hat, dass jeder Fund nur noch als Währung wahrgenommen wird. Entscheidungen drehen sich dann nicht mehr um Bedarf oder Situation, sondern um maximale Effizienz.

Angst vor Bots und  Echtgeldhandel

Neben der spielerischen Ebene kommt eine zweite Sorge hinzu: Sobald Items handelbar sind oder sogar auf Marktplätzen angeboten werden können, öffnen sich Tür und Tor für Echtgeldhandel, Bot-Farmen und organisierte Händlerstrukturen. Erfahrungen aus MMORPGs lassen viele Spieler hier sofort aufhorchen.

Einige Stimmen betonen sogar, dass informeller Handel bereits existiert: Man verabredet sich, geht gemeinsam in einen Run, tauscht Items mit Risiko. Genau dieses Unsichere passe besser zu Arc Raiders als ein sicheres Menü mit Kaufen-Button.

Noch ist nichts entschieden

Wichtig bleibt: Embark hat bisher nur bestätigt, dass man über das Thema nachdenkt. Konkrete Pläne gibt es nicht. Trotzdem zeigt die Reaktion der Community sehr deutlich, wie sensibel das Gleichgewicht des Spiels wahrgenommen wird.

Embark hat aktuell ein gutes Spiel mit Features, die von der Community bisher positiv aufgenommen wurden. Doch schon andere Entwickler haben mit schlechten Entscheidungen Live-Service-Games zerstört. Es ist also Vorsicht geboten, wenn man so stark in die Ökonomie eingreifen möchte.

Was meint ihr: Würde ein Handelssystem das Spiel bereichern oder genau das kaputtmachen, was es gerade auszeichnet?


Kommentare(6)
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