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Seite 2: Call of Duty: Modern Warfare 3 im Test - Modern Boahfare!

Gegnerwellen

Die unzähligen Gegner in den Levels sind so gesichts- wie hirnlos. Meistens stürmen sie wild feuernd auf euch zu oder verstecken sich zwischen Trümmerteilen. Wer jetzt aber denkt, dass die Kerle leichtes Kanonenfutter wären, der irrt. Schon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad ist Modern Warfare 3 nicht einfach. An einigen besonders verzwickten Stellen werdet ihr oft ins Gras beißen– von den Härtegraden Hardened und Veteran ganz abgesehen. Das liegt vor allem an der Treffsicherheit der KI-Burschen. Immerhin haben eure Kollegen (ihr seid selten allein unterwegs) auch einigermaßen ruhige Hände und sammeln pro Mission einige Abschüsse.

9:57

Krieg vor der Haustür

Die Zeichnung des Kriegsszenarios gelingt den Entwicklern fast durchgehend ordentlich - wir wollen nicht zuviel vorwegnehmen, aber vor allem die Wahrzeichen der Städte kriegen ordentlich auf den Deckel. Dass bei einem Dritten Weltkrieg hauptsächlich auch die Zivilbevölkerung leidet, erwähnt das Spiel dagegen nur an ein paar Stellen, wo ihr zum Beispiel durch Korridore hetzt, in denen Zivilisten verzweifelt Schutz suchen – Modern Warfare 3 legt den Schwerpunkt auf die eigentlichen Kampfhandlungen – was bei einem Spiel für Erwachsene mehr als verständlich ist.

Beklemmend wird es spätestens dann, wenn ihr mit dem Helikopter über den Hamburger Hafen fliegt – das lässt den Krieg nahe erscheinen und ist etwas anderes, als ganz nach Shooter-Klischee in austauschbaren amerikanischen Städten zu kämpfen. Schade, dass ihr selten das Gefühl habt, für den Ausgang des Krieges wirklich ausschlaggebend oder wichtig zu sein. Dafür habt ihr stets zuviel Gefolge an eurer Seite, oder Captain Price diktiert strikt euer Vorgehen.

Inszenierung? Top!

Schwere Geschütze fahren die Entwickler bei Präsentation und Inszenierung auf, denn hier dreht Modern Warfare 3 richtig auf. Selten zuvor war in einem Shooter mehr los. Ständig explodiert etwas, Häuser fallen in sich zusammen, Jets rasen trudelnd in Brücken. Die Liste an beeindruckenden Momenten ist lang und lässt euch sicher das eine oder andere Mal vor der Konsole sitzen und denken „Was passiert hier eigentlich gerade?“. Das Call-of-Duty-Prinzip wird konsequent auf die Spitze getrieben. Das mag für den einen bloße Kaschierung des simplen Schießbudenprinzips sein, für den anderen ist es perfekte Popcorn-Unterhaltung – wie bei einem Jerry-Bruckheimer- oder Michael-Bay-Film.

Dank der Luftunterstützung geht in Paris einiges kaputt. Dank der Luftunterstützung geht in Paris einiges kaputt.

Wer ein Call of Duty erwartet, kriegt hier entsprechend die volle Packung. Nicht mehr, nicht weniger. Mit Modern Warfare 3 ist es ist wie beim Lieblingsrestaurant um die Ecke – man weiß, was man serviert bekommt. Auch eine kurze Spielzeit – die beträgt nämlich nur knapp sechs Stunden, in denen man aber prächtig unterhalten wird.

Selten mal was Neues

Auch wenn wir oft über mangelnden Einfallsreichtum bei Shootern meckern, müssen wir an dieser Stelle anmerken, dass es bei Modern Warfare 3 durchaus die ein oder andere Situation oder Stelle gibt, wo einem ein „Wow, nette Idee!“ oder „Clever!“ durch den Kopf schießt. Beispielsweise, wenn man nach einem Erdrutsch den Charakter noch um Trümmerteile herum steuert, oder während eines Gefechts auf Knopfdruck zwischen zwei verschiedenen Zielfernrohren wechselt. Hier setzt der Shooter zumindest ansatzweise neue Akzente, was das typische Schießbudengefühl zumindest etwas auflockert.

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