Fazit: Crackdown 3 im Test - 2010 hat angerufen und will sein Spieldesign zurück

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Fazit der Redaktion

Tobias Veltin
@FrischerVeltin

Als großer Fan des ersten Teils fällt es mir nicht leicht das zu sagen, aber Crackdown 3 kommt mindestens fünf Jahre zu spät. Denn Open World-Spiele haben sich in den letzten Jahren merkbar entwickelt, erzählen zum Beispiel spannende Geschichten oder variieren ihr Gameplay so, dass sie über eine lange Spielzeit tragen. Crackdown 3 wirkt dagegen wie in der Zeit stehen geblieben. Hier blase ich emotionslos ein generisches Ziel nach dem anderen weg und frage mich, ob da irgendwann noch etwas Cooles kommt.

Statt moderner Open-World-Abwechslung im Stil von Assassin's Creed: Odyssey bekomme ich hier eine typische Checkliste ohne Überraschungen, ohne Esprit. Und klar, 2007 und 2010 hat das Crackdown-Prinzip noch funktioniert, aber die Welt hat sich weitergedreht und es gibt mittlerweile viel bessere und empfehlenswertere Alternativen. Das ist umso trauriger, weil die Mechaniken in Crackdown 3 durchaus solide sind und mir insbesondere die Suche nach den Bewegungs-Orbs enorm viel Spaß macht. So aber bleibt unter dem Strich das ernüchternde Ergebnis einer Entwicklungs-Odyssee, das wahrscheinlich der letzte Sargnagel für die Serie sein wird.

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