"Endlich ein Spiel, das es besser als RDR2 hinkriegt" - Ex-Rockstar-Entwickler ist von einem grafischen Detail in Crimson Desert komplett von den Socken

Raytracing, Partikeleffekte und Co. – Crimson Desert hat technisch viel zu bieten. Laut einem RDR2-Entwickler übertrifft es das Western Epos sogar in einem Punkt.

Hier nur klein im Bild zu sehen, aber das Wasser in Crimson Desert ist durchaus beeindruckend. Hier nur klein im Bild zu sehen, aber das Wasser in Crimson Desert ist durchaus beeindruckend.

Fragt man nach dem grafisch schönsten Videospiel, werden viele von euch vermutlich auch heute noch Red Dead Redemption 2 nennen. Obwohl das Open-World-Adventure inzwischen über sieben Jahre alt ist, gehört es noch immer zu den schicksten Spielen überhaupt, nicht zuletzt wegen seiner Liebe zum Detail, die bis heute in vielen Punkten unübertroffen ist.

Wenn dann also einer der Environment Artists von RDR2 lobt, dass Crimson Desert in einer Sache noch besser als das Western-Epos aussieht, will das schon was heißen.

"Ich könnte nicht glücklicher sein" - RDR2-Entwickler lobt die Flüsse in Crimson Desert

David O'Reilly ist ehemaliger Environment Artist von Rockstar und dürfte daher genau wissen, wovon er in seinem Ersteindruck zur Grafik des neuen Open-World-Titels Crimson Desert spricht. In einem Video auf seinem YouTube-Kanal nimmt er dabei einzelne Elemente wie die Vegetation oder Beleuchtung unter die Lupe, hat aber besonders für einen Aspekt Lob parat: das Wasser.

Video starten 11:42 10 wichtige Tipps, die ich in 100 Stunden Crimson Desert gelernt habe

O'Reilly hatte seinerzeit auch an den Flüssen in RDR2 gearbeitet. Seiner Meinung nach ist Crimson Desert das erste Spiel, das sie technisch noch übertrifft:

"Ich mag das Wasser wirklich, wirklich, wirklich gerne. Dieses Wasser ist fantastisch, es ist wirklich gut. Es ist super interessant, wie sie mit dem Wasser im Spiel umgehen. Sie nutzen im Grunde eine Echtzeit-Partikelsimulation. [...]

Endlich gibt es ein Spiel, dass meiner Meinung nach bessere Flüsse als RDR2 hinkriegt. Ich könnte nicht glücklicher sein. Und ich sage das als jemand, der geholfen hat, die Flüsse in RDR2 zu machen."

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Laut O'Reilly gibt es trotzdem ein paar kleinere Schwachstellen, auf die er in einem separaten Video später noch einmal eingehen will, aber das schmälert seinen Enthusiasmus kein Stück.

Auch abseits davon hat der Environment Artist viel Lob für Crimson Desert im Gepäck. So habe ihn der Ersteindruck vom Spiel "umgehauen", besonders die Details und die technischen Features haben ihn dabei begeistert.

Ein paar Kritikpunkte an der Grafik äußert er dann aber doch. Der erste Punkt, den er hier nennt, ist das umstrittene Gras – genauer gesagt die leuchtend grüne Farbe, in der seiner Meinung nach zu viel Gelb steckt.

Und auch die Beleuchtung ist nicht immer perfekt, bei Dämmerung wirkt die Welt dem Entwickler etwa zu blass, weil die Tiefen fehlen. Hier vermutet O'Reilly aber schlicht einen Bug, der ganz einfach via Patch gefixt werden kann. Seinem ansonsten überschwänglichen Eindruck tut das auf jeden Fall keinen Abbruch, wie er betont.

Wie gefällt euch die Optik und vor allem der grüne Rasen in Crimson Desert bisher?


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