Days Gone - Entwickler beantwortet 157 Fragen: Große Städte, dynamisches Wetter & zwielichtige Menschen

In einem Rapid-Fire-Interview mit GameInformer beantwortet Creative Director John Garvin viele Fragen zum kommenden Zombie-Survival-Spiel Days Gone.

von Maximilian Franke,
14.05.2018 13:45 Uhr

Creative Director John Garvin beantwortet viele Fragen zum kommenden Days Gone.Creative Director John Garvin beantwortet viele Fragen zum kommenden Days Gone.

Das Survival-Spiel Days Gone will Freunde von gepflegter Zombie-Unterhaltung nicht nur mit einer großen und lebendigen Open World begeistern, sondern auch mit einer packenden Handlung und spannenden Quests. Wobei "Zombies" in Sonys PS4-Exklusivtitel eigentlich gar nicht vorkommen. Die in Horden auftretenden, humanoiden Gegner heißen eigentlich "Freaker" und sind nicht untot, sondern sehr lebendig. Tatsächlich soll das Wort "Zombie" kein einziges Mal im Spiel auftauchen.

Über diese und viele weitere Details spricht der Creative Director John Garvin in einem Interview mit GameInformer. Darin stellt er sich satten 157 Fragen, die ihm dicht aufeinander folgend gestellt werden. Neben der Gegner-Terminologie erfahren wir dabei noch einige weitere Informationen.

Eine Spielfigur, kein Multiplayer & eine detailverliebte Spielwelt

Hauptcharakter Deacon soll beispielsweise mehr sein als nur ein dumpfer Held, der sich durch Gegnerhorden schießt. Er ist "ein Guter", der witzig ist, aber uns auch das ein oder andere Mal zum Weinen bringen soll. Außerdem bleibt er die einzige Figur, über die der Spieler die Kontrolle übernehmen darf.

Um die Hauptgeschichte bis zum Ende zu erleben, rechnet Garvin mit einer Spielzeit von 30 Stunden. Abseits der Haupthandlung wird es wie üblich sammelbare Items und Loot geben, das es zu finden gilt. Wer will, kann also auch mehr Zeit in der Freaker-Apokalypse verbringen, selbst nachdem die Story bereits beendet ist. Der Schwierigkeitsgrad soll zudem fordernd ausfallen. Einen "Easy-Mode" wird es nicht geben.

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Während der gesamten Spielzeit solltet ihr außerdem gut auf euer Motorrad achten. Es wird nämlich durchaus möglich sein, das gute Stück zu verlieren. In diesem Fall liegt es an euch, es wieder zu finden. Das wäre besonders ärgerlich, wenn ihr bereits viele Ressourcen hinein investiert hättet. Euer Bike ist sowohl optisch als auch technisch aufrüstbar.

Auch wenn es keine Jahreszeiten geben wird, soll ein dynamisches Wettersystem die Welt lebendig wirken lassen. Bevölkert wird die Erde natürlich nicht nur von den Freakers, sondern auch von Überlebenden. Diese sammeln sich teils in riesigen Metropolen mit bis zu 800 Bewohnern, von denen ihr nicht allen trauen solltet. Kämpfe gegen Menschen sind ebenfalls fester Bestandteil des Spiels. Der finale Bossgegner ist selbst ein Mensch. Neben den Siedlungen soll es auch möglich sein eigene kleine Camps zu verwalten und auszubauen.

Übrigens gibt Garvin zu, dass die vielen Vergleiche zu The Last of Us 2 ein wenig ermüdend sind. Immerhin unterscheiden sich die Spiele maßgeblich voneinander und seien schwer miteinander zu vergleichen. Einmal kommt es aber doch zur Sprache und zwar beim Thema Release-Zeitraum: Days Gone soll noch vor Naughty Dogs Fortsetzung erscheinen, nämlich Anfang 2019.

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