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Seite 2: Die besten Gaming-4K-TVs 2021 - Vergleich für PS4, PS5, Xbox One & Xbox Series

Weitere Empfehlungen: 4K-Einsteigergeräte

Auf dieser Seite findet ihr günstige Einsteigergeräte für alle, die kein großes Budget für ein neues 4K-TV übrig haben, aber trotzdem solide Qualität wollen. Folgende Modelle stellen wir euch vor:

Endlich weniger Input Lag: Hisense A7100F / AE7000F

Hisense A7100F Der Hisense A7100F bietet die übliche, für den Preis solide Qualität des Herstellers und endlich auch für Spieler akzeptablen Input Lag.

Pro:

  • im Vergleich zu älteren Hisense-Modellen niedriger Input Lag (20 ms)
  • hoher Kontrast

Contra:

  • mäßige Lautsprecher
  • Betriebssystem aus dem Vorjahr mit begrenzter App-Auswahl

Preis: ca. 360 Euro bei 55 Zoll


Hisense A7100F bei Saturn*

Endlich niedriger Input Lag: Mit dem 2020er Jahrgang ist es Hisense endlich gelungen, auch bei seinen günstigsten europäischen Modellen (A7100F und der fast identische AE7000F) für einen niedrigen Input Lag von unter 20 ms zu sorgen. Bei für den amerikanischen Markt gefertigten Modellen hat der chinesische Hersteller das seltsamerweise schon vor Jahren geschafft, hierzulande musste man sich bislang stets mit 30 bis 50 ms begnügen, was in schnellen Multiplayer-Spielen ein deutlicher Nachteil ist.

Solide Qualität: Bei der Bildqualität glänzt der Hisense A7100F durch hohen Kontrast, der sich auch mit sehr viel teureren Modellen mit VA-Panel messen kann. Es handelt sich um ein Direct LED, das für gleichmäßige Ausleuchtung sorgt. Die Spitzenhelligkeit liegt trotzdem nur bei den im Low-Budget-Bereich üblichen 300 cd/m2. Vom prinzipiell unterstützten HDR10+ sollte man sich deshalb nicht zu viel versprechen.

Kleine Einsparungen: Das Betriebssystem ist weitgehend zuverlässig und einfach zu bedienen. Der A7100F benutzt allerdings noch VIDAA 3.0, während die etwas teureren A7300F und A7500F auf VIDAA 4.0 zurückgreifen. Bei der App-Auswahl sind gewisse Grenzen gesetzt, die großen Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Video, Youtube oder DAZN werden aber unterstützt. Der Sound der 8-Watt-Lautsprecher ist außerdem etwas schwach, auch hier bieten der A7300F und der A7500F mehr.

Fazit: Der Hisense A7100F bietet für seinen Preis gute Qualität und ist dank des stark reduzierten Input Lags auch fürs Gaming gut geeignet. Allerdings bietet er nichts, was man nicht auch bei den Low-Budget-Modellen anderer Hersteller finden könnte. Ob ihr zugreifen solltet, ist daher vor allem eine Frage des Preises. Momentan ist der Hisense A7100F schlicht deutlich günstiger als vergleichbare Modelle von z.B. Samsung und LG und daher empfehlenswert.

Hisense A7100F bei Saturn*

Solides Low-Budget-TV: Samsung TU7079

Samsung TU7079 Der Samsung TU7079 bietet gegenüber dem Vorgänger keine großen Verbesserungen, ist dafür aber ziemlich günstig.

Pro:

  • guter Kontrast
  • sehr niedriger Input Lag (rund 10 ms)

Contra:

  • stark blickwinkelabhängig
  • niedrige Spitzenhelligkeit (rund 270 cd/m2)

Preis: ca. 500 Euro bei 55 Zoll

Samsung TU7079 bei Amazon*

Low-Budget-Konkurrenzkampf: Man gewinnt den Eindruck, dass Samsung in diesem Jahr unbedingt in Konkurrenz zu TCL, Hisense und anderen Herstellern treten will, die Samsungs Preise im Low-Budget-Segment bislang unterboten haben. Die TU-Modelle sind deshalb konsequent günstiger, als es die Vorgänger der RU-Reihe waren, bieten aber auch weniger Qualität. Dafür besetzen die günstigeren QLEDs inzwischen die Mittelklasse.

Nur leicht verschlechtert: Immerhin fällt beim TU7079 der Unterschied zum nominellen Vorgänger nicht so groß aus wie bei anderen Modellen. Helligkeit und Kontrast sind nur ein bisschen niedriger als beim RU7099. Letzterer ist damit immer noch sehr gut, nicht nur für ein Low-Budget-TV. Etwas problematisch ist die noch höhere Blickwinkelabhängigkeit. Wenn ihr oft schräg auf den Bildschirm schaut, ist der TU7079 nichts für euch.

Solide: Trotzdem bekommt man für den Preis insgesamt solide Qualität. Solange man direkt von vorn auf den Fernseher schaut, ist das Bild recht gut, auch wenn HDR durch die zu geringe Helligkeit nicht zur Geltung kommt. Das Betriebssystem ist zuverlässig und verfügt über alle Funktionen, die man erwarten kann. Spieler können sich zudem über einen sehr niedrigen Input Lag von nur 10 ms freuen.

Fazit: Auf den ersten Blick mag es enttäuschend sein, dass sich so viele Samsung-TVs im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert haben, aber beim TU7079 kann man das verschmerzen. Der Qualitätsverlust fällt im Vergleich zum Preissturz eher gering aus. Schon jetzt ist er bei manchen Händlern günstiger als der über ein Jahr alte RU7099. Wenn der Preis in den kommenden Monaten weiter sinkt, wird er ein echtes Schnäppchen.

Samsung TU7079 bei Amazon*

Tief im Preis gefallen: Samsung TU8079

Samsung TU8079 Der Samsung TU8079 spart bei der Bildwiederholrate, hat dafür aber einen recht niedrigen Preis.

Pro:

  • sehr geringer Input Lag (9 ms im Gaming-Modus, 25 ms mit Zwischenbildberechnung)
  • verbesserte Black Frame Insertion für schärfere Bewegungsdarstellung
  • für den Preis gute Bildqualität

Contra:

  • nur 50 Hz mehr
  • kein VRR mehr

Preis: ca. 520 Euro bei 55 Zoll

Samsung TU8079 bei MediaMarkt*

Nur noch 50 Hz: Der Samsung TU8079 besitzt nur noch ein 50/60-Hz-Panel. Der RU8009 aus dem Vorjahr hatte zumindest ab 55 Zoll aufwärts 100 Hz geboten. Diesen Nachteil versucht Samsung durch verbesserte Black Frame Insertion auszugleichen. Kurze Schwarzphasen zwischen den Bildern gaukeln dem Auge schärfere Bewegungen vor. Das ist aber kein echter Ersatz für 100 Hz. Immerhin ist die Farbdarstellung gut und die Spitzenhelligkeit ist wenigsten ein bisschen besser als beim Tu7079, aber noch immer auf Low-Budget-Niveau.

Gewohnte Qualitäten: Insgesamt kann sich die Bildqualität durchaus sehen lassen. Das VA-Panel liefert einen sehr guten Kontrast, obwohl Local Dimming fehlt. Der Input Lag wurde weiter reduziert und beträgt nur noch 9 ms. Sogar mit aktiver Zwischenbildberechnung kommt man auf akzeptable 25 ms. Dafür gibt es kein VRR mehr, durch das Konsole und Fernseher ihre Bildwiederholrate synchronisieren können.

Viel billiger: Der Samsung TU8079 war schon kurz nach Release für knapp 650 Euro bei 55 Zoll zu haben, was eine deutliche Preisreduktion im Vergleich zum Vorgänger bedeutet. Der RU8009 lag nämlich zur Markteinführung noch bei knapp 1.000 Euro. Samsung hat den Preis also durchaus an die geringere Qualität angepasst, was aber nichts daran ändert, dass der RU8009 gerade für Gamer der deutlich bessere Fernseher war und nun eine Lücke hinterlässt, die die teureren QLEDs füllen müssen.

Fazit: Der Samsung TU8079 bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, da er bei der Bildqualität vielen anderen 4K-TVs dieser Preisklasse überlegen ist, nicht zuletzt dank des hohen Kontrasts. Die Einsparung des 100-Hz-Display im Vergleich zum RU8009 hinterlässt dennoch einen faden Beigeschmack, zumal der TU8079 keine neuen Features aufweist, die diesen Verlust ausgleichen könnten. Selbst der teurere Samsung TU8509 bietet übrigens keine 100 Hz.

Samsung TU8079 bei MediaMarkt*

Gut, aber ohne Fortschritt: LG UN7300

LG UN7300 Der LG UN7300 liefert für seinen Preis durchaus solide Qualität, stellt aber keinen Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger da.

Pro:

  • sehr niedriger Input Lag (knapp 10 ms)
  • gutes Betriebssystem mit reicher App-Auswahl

Contra:

  • schwacher Kontrast (außer bei 50 Zoll)
  • im Vergleich zum Vorgänger leicht verschlechtere Bildqualität

Preis: ca. 530 Euro bei 55 Zoll

LG UN7300 bei Otto*

Verwirrende Bezeichnungen: Den LG UN7300 gibt es in den Größen 50, 55 und 65 Zoll. Abgesehen von Design und Größen unterscheidet er sich nur geringfügig vom LG UN7100 und LG UN7400. Dafür gobt es, wie schon in den Vorjahren, große Unterschiede zwischen den Größen: Beim UN7300 hat nur die 50-Zoll-Version ein VA-Panel. Die größeren Varianten haben IPS-Panels mit geringerer Blickwinkelabhängigkeit, aber viel niedrigerem Kontrast.

Schwächer als der Vorgänger: Der Kontrast ist bei den IPS-Panels im Vergleich zum Vorgänger sogar noch ein wenig gesunken. Auch die Spitzenhelligkeit fällt mit 284 cd/m2 in SDR und 354 cd/m2 in HDR noch ein kleines bisschen niedriger aus. Das macht zwar kaum einen Unterschied und die Werte sind sogar etwas besser als bei den meisten anderen TVs dieser Preisklasse. Dennoch sind es ernüchternde Daten für alle, die auf Verbesserungen gehofft hatten.

Weiterhin stark: Ein bisschen besser sieht es beim Input Lag aus. Dieser liegt jetzt bei unter 10 ms, war aber auch beim Vorgänger mit 11 ms bereits sehr niedrig. Über das Betriebssystem kann man sich nach wie vor nicht beschweren. Es ist zuverlässig, leicht zu bedienen und unterstützt eine Menge Apps. Das bekommt man längst nicht bei allen TVs der unteren Preisklasse.

Fazit: Wie seine Vorgänger aus der UM-Serie ist auch der LG UN7300 ein guter Low-Budget-Fernseher und sein Geld durchaus wert. Leider gibt es in diesem Jahr aber so gut wie gar keinen Fortschritt. Im Gegenteil: Der UN7300 ist sogar minimal schlechter als der LG UM7300. Das macht ihn zu einer kleinen Enttäuschung, auch wenn er durch seinen niedrigen Input Lag nach wie vor gut für Gamer geeignet ist.

LG UN7300 bei Otto*

Strahlend: Philips PUS6704

Philips PUS6704 Aus der Masse der Konkurrenz sticht der Philips PUS6704 vor allem durch das Ambilight-Feature hervor.

Pro:

  • Ambilight
  • unterstützt Dolby Vision und HDR 10+

Contra:

  • Betriebssystem mit Macken

Preis: ca. 5000 Euro (55 Zoll)

Philips PUS6704 bei MediaMarkt*

Bunte Wände: Der Philips PUS6704 ist das Low-Budget-Modell unter Philips 4K-TVs und wird in sechs verschiedenen Größen von 43 bis 75 Zoll hergestellt. Wie bei anderen Philips-TVs ist das auffälligste Merkmal die sogenannte Ambilight-Technologie, bei der die Wand hinter dem Fernseher in den Farben des Bildes beleuchtet wird, um für passende Atmosphäre zu sorgen.

Jetzt mit Dolby Vision: Größter Unterschied zum Vorgänger ist, dass nun neben HDR 10+ auch Dolby Vision unterstützt wird. Allzu viel bringt das aber nicht. Zwar liegt die Spitzenhelligkeit des PUS6704 mit 350 cd/m2 in einem guten Bereich für die Preisklasse, aber um die HDR-Features voll auszunutzen, ist das dennoch zu wenig. Nichtsdestotrotz kann die Bildqualität durchaus überzeugen.

Durchschnittlich: Ansonsten erfüllt der PUS6704 alle Standards, glänzt aber nirgendwo. Der Input Lag liegt laut Herstellerangaben bei 20 ms und damit in einem guten Bereich. Unabhängige Messungen liegen uns zwar nicht vor, aber da er beim Vorgängermodell nur wenig höher lag, gibt es keinen Grund, dem Wert zu misstrauen. Leider läuft das Betriebssystem nicht immer zuverlässig. Macken bessert Philips zwar durch Updates aus, braucht dazu erfahrungsgemäß aber recht lange.

Fazit: Das Ambilight-Feature macht durchaus einiges her, ansonsten bietet Philips mit dem PUS6704 aber nicht viel mehr als den 4K-Standard. Das Modell eignet sich deshalb vor allem für diejenigen, die in erster Linie nach einem TV für den gemütlichen Fernsehabend suchen, das nebenbei aber auch Gaming-tauglich ist. Wer hingegen einfach nur einen guten Gaming-Fernseher will, findet zu diesem Preis Besseres.

Philips PUS6704 bei MediaMarkt*

Fast Mittelklasse: Sony XG8096

Sony Xg8096 Viel Neues haben die günstigen Sony-Modelle von 2019 nicht zu bieten, aber dafür sind die Einstiegspreise gefallen.

Pro:

  • gute Bildqualität
  • hohe Blickwinkelunabhängigkeit
  • viele Apps und Features verfügbar

Contra:

  • gelegentlich instabiles Betriebssystem
  • Input Lag über 30 ms
  • mäßiger Kontrast

Preis: ca. 600 Euro bei 55 Zoll

Sony XG8096 bei Amazon*

Fast Mittelklasse: Sonys XG8096 aus 2019 ist irgendwo zwischen Einsteiger- und Mittelklasse angesiedelt. Da er lediglich über ein 50/60-Hz-Display verfügt, haben wir ihn noch den Einsteigergeräten zugerechnet. Im Gegensatz zu günstigeren Modellen verfügt er aber über ein auf Android basierendes OS, das viel mehr Features und Apps bietet, jedoch nicht immer stabil läuft.

Gewohnt gute Bildqualität: Bei der Bildqualität hat sich wenig getan. Sie befindet sich wie gehabt auf einem guten Niveau für den Preis und erfüllt alle Erwartungen. Die Spitzenhelligkeit kann sogar mit einigen Mittelklasse-TVs mithalten. Außerdem verbessert Sonys Triluminos-Technik mit Nanopartikel die Farbdarstellung. Das IPS-Panel sorgt für hohe Blickwinkelunabhängigkeit, aber auch für mäßigen Kontrast.

Mäßiger Input Lag: Auch beim Thema Input Lag tut sich nicht viel, im Gegenteil: Mit 32,5 ms bei 1080p liegt er höher als bei manchem älteren und günstigeren Sony-Modell. Das ist zwar noch immer zufriedenstellend, aber Samsung und LG kommen in diesem Jahr auf sehr viel bessere Werte.

Fazit: Der Sony XG8096 ist ein solides 4K-TV, das in allen Bereichen mindestens zufriedenstellend abschneidet, aber nirgendwo richtig glänzt. Zum Einstiegspreis war er daher zu teuer. Der derzeitige Preis fällt jedoch ziemlich niedrig aus für ein 4K-TV, das in mancherlei Hinsicht an Mittelklassegeräte herankommt. Für alle, die sich nicht am etwas hohen Input Lag und dem 50-Hz-Panel stören, ist er sein Geld zweifellos wert.

Sony XG8096 bei Amazon*

Endlich gut für Gamer: Sony XH8096

Sony XH8096 Der Sony XH8096 zeigt sich im Vergleich zum Vorgänger XG8096 bei Input Lag und Spitzenhelligkeit stark verbessert.

Pro:

  • sehr niedriger Input Lag (ca. 10 bis 11 ms)
  • für Mittelklasse gute Spitzenhelligkeit (ca. 530 cd/m2)
  • Dolby Vision
  • allgemein gute Bildqualität

Contra:

  • nur 50/60 Hz

Preis: ca. 700 Euro (55 Zoll)

Sony XH8096 bei MediaMarkt*

Stark verbesserter Input Lag: Die aus Gamer-Sicht größte Verbesserung beim XH8096 ist sicherlich der stark reduzierte Input Lag. Dieser lag bei Vorgänger noch bei 30 bis 35 ms und wurde nun mit gut 10 ms auf einen Bruchteil verringert. Damit kann Sony endlich mit Konkurrenten wie Samsung und LG mithalten. Features wie VRR und ALLM werden hingegen noch immer nicht unterstützt.

Hübscher und größer: Auch bei der Bildqualität macht der XH8096 einen großen Schritt nach vorn. Das liegt vor allem an der deutlich erhöhten Spitzenhelligkeit von 530 cd/m2 (im Vergleich zu 390 cd/m2 beim XG8096). Dadurch lässt sich das nun unterstützte Dolby Vision gleich deutlich effektiver nutzen. Aber nicht nur bei der Qualität, sondern auch bei der Größe hat sich etwas getan: Der Sony XH8096 ist nun sogar in 85 Zoll verfügbar.

Gleich geblieben: Nichts getan hat sich bei der Bildwiederholfrequenz, die bei 50 Hz liegt. Gerade bei den größten Modellen sorgt das für Nachteile bei der Darstellung schneller Bewegungen. Die Lautsprecher klingen ordentlich, können bei einer Leistung von 2 x 10 Watt aber nicht viel Druck entwickeln. Die Blickwinkelunabhängigkeit ist durch die Verwendung eines IPS-Panels recht hoch. Als Betriebssystem dient Android.

Fazit: Dank des niedrigen Input Lags ist der Sony XH8096 gerade für Gamer ein viel besseres Gerät als der Vorgänger. Dolby Vision und höhere Spitzenhelligkeit sorgen aber auch beim Filmeschauen für deutliche Vorteile. Damit ist er trotz des vergleichsweise geringen Preises nah an der Mittelklasse. Allerdings bekommt man für nicht sehr viel mehr Geld auch schon Modelle mit 100-Hz-Display.

Sony XH8096 bei MediaMarkt*

Mehr Farbe: Philips PUS8505

Philips PUS8505 Der Philips PUS8505 mit dem Spitznamen "The One" hat sich im Vergleich zum Vorgänger beim Farbumfang verbessert, ist aber noch immer nicht der ideale Gaming-Fernseher.

Pro:

  • Ambilight
  • Android-TV mit gutem App-Support
  • bessere Farbdarstellung als beim Vorgänger PUS7304

Contra:

  • für den Preis mäßige Spitzenhelligkeit
  • im Vergleich etwas hoher Input Lag (circa 20-30 ms)
  • etwas komplizierte Optionsmenüs

Preis: circa 670 Euro (50 Zoll), circa 850 Euro (58 Zoll)

Philips PUS8505 bei Amazon*

Größe ist wichtig: Der Philips PUS8505 ist der Nachfolger des PUS7304 und trägt wie dieser den Beinamen "The One", weil er das eine Modell sein soll, das alles liefert, was der normale Nutzer braucht. Wie beim Vorgänger hängt die Bildqualität von der Größe ab: Die Modelle mit 50, 58 und 70 Zoll haben ein VA-Panel, die Modelle mit 43 und 65 Zoll ein IPS-Panel. Letztere sind weniger blickwinkelabhängig, haben aber einen deutlich schwächeren Kontrast. Wer selten schräg auf den Bildschirm schaut, ist mit VA besser dran.

Solide Qualität: Der PUS8505 bietet eine gute Bildqualität, kann aber nicht begeistern. Die Spitzenhelligkeit bietet nur wenig mehr als die 300 cd/m2, die man auch bei Low-Budget-TVs bekommt, und die Bildfrequenz liegt bei 50/60 Hz. Immerhin gibt es Direct-LED-Beleuchtung und der Farbumfang wurde im Vergleich zum PUS7304 deutlich verbessert. Außerdem bietet er Ambilight, bei dem die Wand hinter dem Fernseher in den Farben des Bildes beleuchtet wird, was bei Fernsehabenden für reichlich Atmosphäre sorgt.

Android-TV: Im Gegensatz zum günstigeren Philips PUS7805, der mit dem hauseigenen Betriebssystem Saphi läuft, handelt es sich beim Philips PUS8505 um ein Android-TV mit gutem App-Support. Die Menüs sind aber etwas zu kompliziert, was desto mehr stört, da die Werkseinstellungen nicht für optimale Bildqualität sorgen. Der Input Lag liegt laut verschiedenen unabhängigen Messungen bei etwa 20 bis 30 ms, was für Gaming zufriedenstellend ist, aber deutlich mehr als bei aktuellen Konkurrenten.

Fazit: Das auffälligste Feature des Philips PUS8505 ist Ambilight, das es auch bei günstigeren Philips-TVs gibt. Hiervon abgesehen fehlt es ihm leider an echten Selling Points, die ihn für Gamer interessant machen könnten. Die Bildqualität ist nicht viel besser als bei Modellen wie dem Samsung TU8079 oder dem TCL C71, die viel günstiger sind und zudem niedrigeren Input Lag bieten. Ein guter Fernseher ist der Philips PUS8505 trotzdem, aber zum Spielen gibt es zu diesem Preis bessere Alternativen.

Philips PUS8505 bei Amazon*

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