Seite 2: Die besten Controller für Nintendo Switch - Unsere Empfehlungen 2022

Auf Seite 2 unseres Vergleichs findet ihr Controller, deren Design oder Tastenlayout in wesentlichen Punkten von dem des Nintendo Switch Pro Controllers abweicht. Nostalgiker, die sich die Zeiten des SNES oder Gamecube zurückwünschen, werden hier ebenso fündig wie diejenigen, die lieber Controller im PlayStation-Layout haben.

Controller im PS-Layout: Snakebyte Gamepad S Pro

Pro
  • gute Sticks und Buttons
  • Turbofunktion
Contra
  • keine Bewegungssteuerung
  • kein NFC

Das Snakebyte Gamepad S Pro ist ein kabelloser Controller mit guten Sticks und Buttons und symmetrischem Tastenlayout. Das Snakebyte Gamepad S Pro ist ein kabelloser Controller mit guten Sticks und Buttons und symmetrischem Tastenlayout.

Preis: circa 35 Euro

Snakebyte Gamepad S Pro für Nintendo Switch bei Amazon*

Symmetrisches Design: Das Snakebyte Gamepad S Pro für die Switch ist ein kabelloser Controller, der ein bisschen kleiner und leichter ist als der Nintendo Switch Pro Controller an. Die Verarbeitungsqualität fühlt sich nicht ganz so hochwertig an, ist für den Preis aber gut. Anders als der Pro Controller hat das Snakebyte GamePad S Pro ein symmetrisches Design. Die Sticks befinden sich also wie bei einem PlayStation-Controller beide unten.

Gute Buttons, fehlende Features: Das Snakebyte Gamepad S Pro verfügt über alle Buttons, die man auch beim Pro Controller finden. Sie fühlen sich allesamt gut an und reagieren präzise. Das gilt ebenso für die Sticks, die mehr Widerstand bieten als bei vielen Billigcontrollern. Allerdings fehlen einige Features: Bewegungssteuerung gibt es ebenso wenig wie NFC zum Einlesen von Amiibos. Rumble ist zwar vorhanden, aber wie bei den meisten Controllern von Drittherstellern handelt es sich nicht um HD Rumble.

Turbobutton und Firmware-Update: Dafür gibt es den Turbobutton, der sich auch bei vielen anderen Controllern, allerdings nicht beim Nintendo Switch pro Controller findet. Dieser ist ein nettes Extra, wirklich wichtig ist er aber selten. Die Bluetooth-Verbindung mit der Nintendo Switch klappt problemlos. Allerdings solltet ihr von der Herstellerseite das aktuelle Firmware-Update herunterladen. Ansonsten müsst ihr mit Kompatibilitätsproblemen rechnen.

Fazit: Das Snakebyte Gamepad S Pro ist ein guter Controller, der einwandfrei seinen Job erfüllt. Er wäre sein Geld durchaus wert, gäbe es nicht andere Controller auf dem Markt, die ähnlich günstig sind, genauso gut funktionieren und noch dazu Bewegungssteuerung besitzen. Deshalb ist das Snakebyte Gamepad S Pro nur dann zu empfehlen, wenn ihr unbedingt einen Controller mit symmetrischem Tastenlayout wollt.

Snakebyte Gamepad S Pro für Nintendo Switch bei Amazon*

Controller im SNES-Design: 8Bitdo SN30 Pro

Pro
  • Retro-Design
  • fast alle Features des Pro Controllers
  • gute Verarbeitung
Contra
  • Trigger gewöhnungsbedürftig
  • kann zu verkrampfter Handhaltung führen
  • keine Amiibo-Unterstützung

Der Controller für nostalgische Nintendo-Fans: Der 8Bitdo SN30Pro. Der Controller für nostalgische Nintendo-Fans: Der 8Bitdo SN30Pro.

Geeignet für: SNES-Nostalgiker und Spieler mit kleinen Händen

Preis: ca. 50 Euro

8Bitdo SN30 Pro bei Amazon*

Moderne Features: Eine Empfehlung für nostalgische Nintendo-Fans ist der 8Bitdo SN30 Pro im klassischen SNES-Design. Trotz seines altmodischen Designs funktioniert er kabellos per Bluetooth und verfügt über präzise Analogsticks. Außerdem bietet er die wichtigsten Features de Pro Controllers, nämlich Bewegungssteuerung und Rumble-Funktion. Einzig der NFC-Berührungspunkt für die Amiibo-Unterstützung fehlt.

Verändertes Layout: Das Tastenlayout ist etwas anders als bei den meisten Switch-Controllern. Die beiden Sticks liegen wie bei einem PlayStation-Controller unten und dicht zusammen. Um dem Design des SNES-Controllers möglichst nahe zu kommen, befinden sich in der Mitte nur zwei Buttons statt der üblichen vier. Die beiden anderen sind unter das Steuerkreuz beziehungsweise unter den B-Button gewandert und recht klein. Dadurch sind sie etwas weniger komfortabel zu bedienen.

Breite Trigger: Problematischer sind die Trigger, die nicht so tief wie bei gewöhnlichen Controllern, sondern eng an den Schultertasten liegen und noch dazu eine breite statt längliche Form haben. Dadurch fühlen sie sich weniger wie ein Abzug und vielmehr wie eine zusätzliche Schultertaste an. Daran kann man sich zwar gewöhnen, optimal ist es aber nicht, am wenigsten in Shootern.

Fehlende Griffe: Dies gilt auch für das übrige Design des Controllers, denn allem Retro-Charme zum Trotz: Es hat schon seinen Grund, weshalb Controller heutzutage Griffe haben. Da diese beim SN30 PRO fehlen, tun einem die Finger nach längerem Spielen eventuell genauso weh wie früher am SNES. Auch das gehört wohl zum Retro-Feeling dazu. Spieler mit kleinen Händen haben damit eventuell weniger Probleme, für sie kann die kompakte Form sogar ein Vorteil sein

Zuverlässig: Ansonsten verrichtet der SN30 Pro zuverlässig seinen Dienst und wirkt hochwertig und stabil verarbeitet. Vor dem ersten Einsatz muss allerdings eventuell erst ein Firmware-Update durchgeführt werden, damit der Controller korrekt seinen Dienst tut. Infos dazu finden sich auf der Seite des Herstellers. Die Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden geht in Ordnung.

Fazit: Die Verschmelzung von Retro-Design und modernen Funktionen klappt beim 8Bitdo SN30 Pro erstaunlich gut. Nostalgiker werden ihn deshalb lieben. Trotzdem mussten zugunsten des Aussehens eine Menge kleinere und größere Kompromisse gemacht werden, die andere Controller nicht nötig haben. Wer damit nicht glücklich ist, kann stattdessen zum SN30 Pro+ greifen.

8Bitdo SN30 Pro bei Amazon*

Zwischen retro und modern: 8Bitdo SN30 Pro+

Pro
  • Software mit umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten
  • liegt dank Griffen besser in der Hand
Contra
  • Retro-Design geht teilweise verloren

Das modernere Design des SN30 Pro+ hat seine Vorteile, aber der Retro-Charme geht dadurch teilweise verloren. Das modernere Design des SN30 Pro+ hat seine Vorteile, aber der Retro-Charme geht dadurch teilweise verloren.

Geeignet für: Alle, die eine Variante des SN30 Pro mit Griffen und vielen Einstellungsmöglichkeiten wollen.

Preis: ca. 45 Euro

8Bitdo SN30 Pro+ bei Amazon*

Griffiger: Der 8Bitdo SN30 Pro+ unterscheidet sich hinsichtlich der Qualität sowie des Tastenlayouts kaum vom gewöhnlichen SN30 Pro oder vom SF30 Pro. Der offensichtlichste Unterschied sind die beiden großen Griffe. Diese helfen all jenen, die beim normalerweise flachen Design der Retro-Controller bei langer Benutzung Krämpfe in den Händen bekommen.

Echte Trigger: Während sich bei den Buttons auf der Vorderseite wenig tut, gibt es bei den Schultertasten große Unterschiede. Dort gibt es jetzt tief liegende Trigger ähnlich denen des Dualshock 4. Das hat den Vorteil, dass man nicht mehr versehentlich die falsche Taste erwischt, aber den Nachteil, dass sich die unteren Schultertasten nicht mehr so schnell erreichen lassen wie beim normalen SN30 Pro.

Noch Retro genug? Die Änderungen des SN30 Pro+ sind also größtenteils Geschmackssache. Das gilt auch für die Optik. Wer die Controller von 8Bitdo vor allem aufgrund des nostalgischen Designs mag, wird mit dem neuen Modell wohl nicht glücklich. Die weiße Version erinnert zumindest noch ein bisschen an den SNES-Controller, die schwarze Variante unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von anderen Controllern wie dem Dualshock 4.

Umfangreiche Software: Für den SN30 Pro+ gibt es eine Software, durch die man unter Windows das Verhalten des Controllers an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Nicht nur kann die Funktion fast aller Buttons festgelegt werden, auch die Empfindlichkeit der Trigger und der Sticks lässt sich genau einstellen. Die Änderungen wirken sich natürlich nicht nur am PC, sondern auch bei der Nutzung an der Switch aus.

Fazit: Der 8Bitdo SN30 Pro+ ist ein wirklich guter Controller und sein Geld schon aufgrund der detaillierten Einstellungsmöglichkeit, die man sonst bei sehr teuren Controllern findet, definitiv wert. Trotzdem werden die Änderungen nicht jedem gefallen. Das Retro-Design und die breiten Schultertasten der älteren Modelle hatten Nachteile, machten den 8Bitdo aber zu etwas Besonderem. Das neue Modell ist der Konkurrenz ähnlicher geworden.

8Bitdo SN30 Pro+ bei Amazon*

Controller im Gamecube-Design: Das Hori Nintendo Switch Battle Pad

Pro
  • Retro-Design
  • langes Kabel
  • große Buttons
  • Turbo-Button
  • Funktion der Trigger und Schultertasten vertauschbar
Contra
  • Bewegungssteuerung, Rumble und Amiibo-Unterstützung fehlen
  • Trigger eventuell etwas zu empfindlich
  • große Abstände zwischen Buttons können Probleme verursachen
  • kabelgebunden

Für Smash-Spieler und Gamecube-Fans: Das Hori Battle Pad (in verschiedenen Farben verfügbar) Für Smash-Spieler und Gamecube-Fans: Das Hori Battle Pad (in verschiedenen Farben verfügbar)

Geeignet für: Gamecube-Nostalgiker, Smash-Spieler

Preis: circa 20 bis 35 Euro, je nach Design

Hori Switch Battle Pad bei Amazon*

Kompromissloses Design: Anders als der SF30 Pro soll das Hori Nintendo Switch Battle Pad, das im Gamecube-Design daherkommt, nicht nur Nostalgiker ansprechen, sondern richtet sich zudem an Fans von Super Smash Bros. und anderen Fighting Games. Das einzige Ziel des Herstellers scheint es gewesen zu sein, diese Zielgruppen anzusprechen und ansonsten die Kosten des Controllers möglichst niedrig zu halten. Dabei geht er kaum Kompromisse ein.

Fehlende Features: Das äußert sich zunächst darin, dass fast alle nicht unbedingt benötigten Features wie Rumble, Bewegungssteuerung und Amiibo-Support fehlen. Dafür verfügt der Controller aber über einen Turbo-Button, durch den man einzelne Buttons gedrückt halten kann, um sie in sehr schneller Abfolge von bis zu 20 mal pro Sekunde zu betätigen.

Langes Kabel: Der Controller funktioniert nicht über Bluetooth, sondern nur per USB-Kabel. Das geht für Smash-Spieler in Ordnung. Immerhin ist die Verbindung per Kabel ohnehin schneller und zuverlässiger, was in einem Spiel, in dem es auf Millisekunden ankommt, durchaus von Vorteil ist. Alle anderen hätten sich aber vielleicht wenigstens die Option gewünscht, das Kabel abzunehmen. Immerhin: Mit seinen drei Metern ist es länger als die abnehmbaren Kabel fast aller Bluetooth-Controller.

Große Buttons: Die Buttons auf der rechten Seite sind streng am Gamecube-Design ausgerichtet: Ein riesiger A-Button wir umgeben von drei weiteren, noch immer recht großen Buttons. Nicht nur die Größe, sondern auch die Unterschiede in der Form und die teils großen Abstände machen es fast unmöglich, versehentlich den falschen Knopf zu erwischen.

Große Abstände: Das kann aber auch zum Nachteil werden, denn es ist fast unmöglich, den B-Button gleichzeitig mit Y oder X zu drücken, ohne sich den Daumen zu verrenken. Glücklicherweise ist dies nur selten nötig. Der A-Button ist dafür sehr leicht mit den drei anderen Buttons kombinierbar.

Empfindliche Trigger: Die Trigger sind sehr empfindlich. Das ist gut, wenn man sie in schneller Abfolge betätigen will, kann aber zu ungewollten Eingaben führen. Die Funktion von Triggern und Schultertasten lässt sich übrigens vertauschen.

Fazit: Als Hauptcontroller taugt das Hori Battle Pad nicht. Dafür fehlen zu viele Funktionen und die Buttons und Trigger sind für zu viele Spiele nicht optimal. Als Ergänzung für Gamecube- und Smash-Fans ist er aber durchaus zu gebrauchen, zumal er mit 20 bis 35 Euro, je nach ausgewähltem Design, nicht gerade teuer ist.

Hori Switch Battle Pad bei Amazon*

Vergleichbare Controller im GameCube-Design:

Modular: Steelplay Wireless Customizable Switch Controller

Pro
  • Position von Sticks und Bottons vertauschbar
  • austauschbare Oberschale
  • 4 zusätzliche Tasten auf der Rückseite
  • Turbo-Button
Contra
  • Buttons klein und nah beieinander
  • Module etwas wackelig
  • kein NFC

Der Steelplay Wireless Switch Controller zeichnet sich durch den modularen Aufbau und weitere zusätzliche Features aus. Der Steelplay Wireless Switch Controller zeichnet sich durch den modularen Aufbau und weitere zusätzliche Features aus.

Geeignet für: Alle, die öfter mal je nach Spiel die Position von Sticks, Buttons und Steuerkreuz vertauschen wollen.

Preis: circa 40 Euro

Steelplay Wireless Customizable Switch Controller bei Otto

Modular: Der Steelplay Wireless Switch Controller aus 2021 zeichnet sich durch seinen modularen Aufbau aus: Die Position von Sticks, Buttons und D-Pad kann je nach Bedarf miteinander getauscht werden. Dieses Feature findet man bei Switch Controllern kaum und auch auf anderen Konsolen normalerweise nur bei sehr viel teureren Gamepads. Auch der obere Teil der Schale kann ausgetauscht werden. Im Lieferumfang sind neben der schwarzen auch eine blaue und eine rote Schale enthalten, sodass ihr leicht die Farbe wechseln könnt.

Turbo und zusätzliche Tasten: Der Steelplay Wireless Controller bietet aber noch weitere Extra-Features. Auf der Rückseite findet ihr gleich vier zusätzliche, programmierbare Tasten an der Innenseite der Griffe. Außerdem gibt es auf der Vorderseite wie bei vielen Switch-Controllern von Drittherstellern einen Turbo-Button. Eine Gyro-Funktion für Bewegungssteuerung ist ebenfalls mit dabei. NFC zum Einlesen von Amiibos fehlt aber.

Akku & Qualität: Der Hersteller wirbt mit einer Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden. In der Praxis solltet ihr bei einer Kapazität von 500 mAh eher mit 15 Stunden rechnen. Die Sticks und Buttons erfüllen zuverlässig ihren Job, so hochwertig wie beim Nintendo Switch Pro Controller fühlen sie sich aber nicht an. Das liegt zum Teil am modularen Design, denn die herausnehmbaren Teile sitzen nicht so fest, wie man es von gewöhnlichen Controllern gewohnt ist. Außerdem sind die Buttons relativ klein und liegen nah beieinander, um auf ein Modul zu passen.

Fazit: Der modulare Steelplay Wireless Controller bietet eine Menge Features und ist seinen Preis durchaus wert, aber eben nur, wenn ihr diese Zusatzfeatures auch nutzt. Habt ihr nicht vor, die Position der Sticks und Buttons tatsächlich zu tauschen, bringt euch der modulare Aufbau nur Nachteile. Dann könnt ihr nämlich für noch etwas weniger Geld andere Controller bekommen, die sich besser anfühlen, weil bei ihnen alles fest sitzt und weil sie größere, angenehmer zu bedienende Buttons haben.

Steelplay Wireless Customizable Switch Controller bei Otto

Der Niedliche: Kingear Controller Cartoon Kitten für Nintendo Switch

Pro
  • niedlicher Look
  • solide Verarbeitung
  • Bewegungssteuerung
  • Turbo-Funktion mit mehreren Stufen
Contra
  • kein NFC-Kontaktpunkt
  • geringe Akkulaufzeit

Seine Niedlichkeit ist das Hauptargument des Kingear Controllers für Nintendo Switch. Er hat aber auch sonst noch einiges zu bieten. Seine Niedlichkeit ist das Hauptargument des Kingear Controllers für Nintendo Switch. Er hat aber auch sonst noch einiges zu bieten.

Geeignet für: Alle, die auf niedliche Dinge stehen.

Preis: ca. 40 Euro, je nach Farbe

Kingear Controller Cartoon Kitten für Nintendo Switch bei Amazon*

Niedlichkeit kennt keine Grenzen! Eines sei mal vorweggenommen: Auch wenn der kabellose Kingear Switch-Controller mit dem Beinamen »Cartoon Kitten« auf Amazon als Geschenk für Frauen beworben wird, braucht man sich als Mann ebenfalls nicht zu schämen, wenn man auf niedliche Dinge steht. Letzteres sollte man aber unbedingt, wenn sich der Kauf des Gamepads lohnen soll, denn der niedliche Look mit den kleinen Katzenöhrchen ist dessen Hauptverkaufsargument.

Solide verarbeitet: Das bedeutet jedoch nicht, dass der Controller nur zum Anschauen taugt. Es handelt sich um ein solide verarbeitetes Gerät, alle Buttons und Stick erfüllen tadellos ihre Aufgabe. Der Kingear Controller liegt zudem gut in der Hand, wobei er kleiner und leichter ist als zum Beispiel der Nintendo Switch Pro Controller. Ob das gut oder schlecht ist, hängt von der Größe der eigenen Hände ab.

Genügend Funktionen: Der Kingear Switch Controller verfügt über die meisten Funktionen, die auch der Nintendo Switch Pro Controller besitzt, einschließlich Bewegungssteuerung und Rumble. Allerdings handelt es sich nicht um HD Rumble und der Controller übertreibt es gerne mal mit der Vibration. Zudem fehlt der NFC-Kontaktpunkt zum Einlesen von Amiibos. Dafür gibt es eine Turbo-Funktion, die verschiedene Stufen bietet.

Geringe Akkulaufzeit: Der vielleicht größte Kritikpunkt am Kingear Switch Controller ist die geringe Akkulaufzeit von etwa 6 bis 9 Stunden. Dass er an die 40 Stunden des Pro Controllers herankommt, war natürlich nicht zu erwarten, aber auch günstige Modelle bieten oft 12 Stunden oder mehr. Da das Aufladen etwa zwei bis drei Stunden dauert, sollte man nach längeren Sessions besser nicht vergessen, den Controller ans Kabel zu hängen.

Fazit: Qualitativ kann man mit dem Kingear Switch Controller nicht viel falsch machen. Er funktioniert tadellos und er bietet alle Funktionen, die man zu diesem Preis erwarten kann. Allerdings gibt es Controller, die genauso gut sind, eine längere Akkulaufzeit haben und noch ein paar Euro weniger kosten. Ob der Kingear Controller sein Geld wert ist, hängt deshalb vor allem davon ab, ob man seine Niedlichkeit zu schätzen weiß.

Kingear Controller Cartoon Kitten für Nintendo Switch bei Amazon*

Vergleichbare niedliche Controller:

Für große Hände: Gamory Controller für Nintendo Switch

Pro
  • Bewegungssteuerung
  • Turbo-Button
  • kabellos
Contra
  • kein Amiibo-Support
  • mäßige Akkulaufzeit (6 bis 7 Stunden)

Der Gamory Switch Controller verfügt über lange und sehr breite Griffe. Der Gamory Switch Controller verfügt über lange und sehr breite Griffe.

Geeignet für: Alle außer Spieler mit kleinen Händen.

Preis: ca. 25 Euro

Gamory Controller für Nintendo Switch bei Amazon*

Lang und breit: Das auffälligste Merkmal des Gamory Switch Controllers ist seine Größe. Die Griffe sind ein Stück länger und vor allem viel breiter als bei anderen Gamepads wie dem Nintendo Switch Pro Controller oder auch dem Xbox One Controller. Für Spieler mit großen Händen ist er dadurch angenehm zu halten, für diejenigen mit kleinen Händen hingegen klar die falsche Wahl.

Alles außer Amiibo: Bei den Features braucht der Gamory Switch Controller sich nicht vor anderen Controllern zu verstecken. Er funktioniert kabellos und bietet fast alles, was auch der Nintendo Pro Controller bietet, einschließlich Bewegungssteuerung. Mit dem Turbo-Button ist sogar noch ein Extra-Feature dabei. Das Einzige, was fehlt, ist der NFC-Kontaktpunkt zum Einlesen von Amiibos.

Die Standards erfüllt: Ein weiterer Nachteil ist der etwas kleine Akku, der für etwa sechs bis sieben Stunden Spielzeit hält. Für einen Controller dieser Preisklasse geht das in Ordnung, aber selbst unter günstigen Gamepads bekommt man teilweise mehr geboten. Die Verarbeitung fühlt sich nicht sonderlich hochwertig an, das Plastik wirkt stellenweise etwas billig. Letztlich sitzt aber alles fest an seinem Platz und funktioniert tadellos, sodass man sich kaum beschweren kann.

Fazit: Es gibt nicht sehr viele Switch-Gamepads, die über so große Griffe verfügen wie der Gamory Controller. Für Spieler mit großen Händen ist er schon deshalb eine gute Wahl. Auch ansonsten handelt es sich um einen kompetenten Controller, der für den niedrigen Preis eine Menge zu bieten hat. Spieler mit kleineren Händen finden aber problemlos ebenso gute und günstige Controller, die für sie angenehmer zu halten sind.

Gamory Controller für Nintendo Switch bei Amazon*

Für kleine Hände und Reisende: PowerA Nano Enhanced Wireless Controller

Pro
  • gut für kleine Hände
  • zusätzliche Buttons auf der Unterseite
  • gute Verarbeitung
  • präzise Sticks und Buttons
Contra
  • schlecht für große Hände
  • schwammiges D-PAD
  • kein Rumble
  • kein NFC-Kontaktpunkt

Der PowerA Nano Enhanced Controller ist aufgrund seiner geringen Größe leicht zu transportieren. Der PowerA Nano Enhanced Controller ist aufgrund seiner geringen Größe leicht zu transportieren.

Preis: circa 50 bis 60 Euro

PowerA Nano Enhanced Controller bei Amazon*

Klein und handlich: Auffälligstes Merkmal des PowerA Nano Controllers für die Nintendo Switch ist seine geringe Größe. Er ist ein paar Zentimeter kleiner als der Nintendo Switch Pro Controller und damit ideal für kleine Hände geeignet. Auch beim Transport auf Reisen nimmt er nicht viel Platz weg. Für große Hände kann das kleine Format hingegen vor allem bei langen Sessions zum Problem werden, weil es eventuell zu einer verkrampften Handhaltung führt. Davon abgesehen liegt der Controller gut in der Hand.

Gute Buttons, schwaches Steuerkreuz: Die Verarbeitung des PowerA Nano fühlt sich recht hochwertig an, wenn gleich nicht ganz so gut wie beim Pro Controller. Alle Buttons und Sticks sowie die Schultertasten und Trigger funktionieren tadellos und reagieren sehr präzise. Leider gilt das nicht für das Steuerkreuz. Dieses fühlt sich schwammig an, die Druckpunkte sind schlecht zu erkennen.

Kein Rumble: Der PowerA Nano verzichtet auf Rumble-Motoren, was für einen Controller dieser Preisklasse etwas enttäuschend ist. Möglicherweise ist die Einsparung der Größe geschuldet. Auch der NFC-Kontaktpunkt zum Einlesen vom Amiibos fehlt. Bewegungssteuerung ist aber dabei. Der Akku schneidet mit 600 mAh und bis zu 20 Stunden Spielzeit besser ab als viele andere Dritthersteller-Geräte. Dem Switch Pro Controller mit seiner Laufzeit von bis zu 40 Stunden ist er aber natürlich nicht gewachsen.

Zusätzliche Buttons: Mit den beiden zusätzlichen Buttons links und recht an der Unterseite der Griffe hat der PowerA Nano dafür ein nützliches Extra-Feature. Mit Hilfe eines dritten Buttons auf der Unterseite lässt sich ihnen die Funktion eines beliebigen anderen Knopfes zuweisen. Da sie leicht zu erreichen sind, kann das je nach Spiel deutlich komfortabler sein, als beispielsweise den rechten Daumen vom Stick zu nehmen, um einen der Buttons auf der Vorderseite zu drücken.

Fazit: Ob sich der Kauf des PowerA Nano Controllers lohnt, hängt vor allem davon ab, ob ihr für euch persönlich in seiner geringeren Größe einen Vorteil seht. Falls nicht, würden wir doch eher zum Nintendo Switch Pro Controller raten. Dieser kostet nicht viel mehr und bietet insgesamt die etwas bessere Qualität sowie HD Rumble. Die zusätzlichen Buttons des PowerA Nano sind nützlich, gleichen diese Nachteile aber nicht ganz aus. Falls ihr große Hände habt, ist der PowerA Nano ohnehin nicht da Richtige.

PowerA Nano Enhanced Controller bei Amazon*

Schick beleuchtet: PowerA Spectra Enhanced Controller

Pro
  • schicke Beleuchtung
  • zusätzliche programmierbare Buttons
  • gute Verarbeitung
  • gute Sticks und Buttons
Contra
  • kabelgebunden
  • keine Bewegungssteuerung
  • kein NFC
  • kein Rumble
  • mäßiges Steuerkreuz

Beim PowerA Spectra Controller sind Sticks, Buttons und Steuerkreuz hübsch beleuchtet. Beim PowerA Spectra Controller sind Sticks, Buttons und Steuerkreuz hübsch beleuchtet.

Preis: circa 40 Euro

PowerA Spectra Enhanced Controller bei Amazon*

Mit Licht und mit Kabel: Der PowerA Spectra Enhanced Controller sieht dem oben vorgestellten PowerA Nano Enhanced ähnlich, weist aber auch deutliche Unterschiede auf: Erstens hat er eine normale Größe, zweitens verfügen Buttons, Sticks und das Steuerkreuz über eine LED-Beleuchtung. Ihr könnt zwischen acht verschiedenen Farben wählen oder die Effekte "Breathing" und "Rainbow Phase" einstellen. Der Preis für die Lichtshow: Der Spectra Enhanced Controller funktioniert nur mit Kabel.

Zusätzliche Tasten, fehlende Switch-Features: Ansonsten zeichnet sich der Spectra wie alle Enhanced Controller von PowerA durch zwei zusätzliche, programmierbare Tasten auf der Rückseite aus. Typische Switch-Features wie Bewegungssteuerung und NFC zum Einlesen von Amiibos fehlen hingegen. Selbst Rumble wird nicht geboten. Für einen kabelgebundenen Controller zu diesem Preis ist das schon etwas enttäuschend.

Ordentliche Qualität, offiziell lizenziert: Was die Qualität angeht, gilt Ähnliches wie beim Nano Enhanced Controller: Die Verarbeitung kann sich für den Preis sehen lassen und an den Sticks und Buttons gibt es nichts zu meckern. Das Steuerkreuz könnte aber präziser sein, was man allerdings auch vom Nintendo Switch Pro Controller behaupten kann. Wie bei den anderen Switch-Controllern von PowerA handelt es sich übrigens auch beim Spectra um ein offiziell von Nintendo lizenziertes Produkt, im Gegensatz zu vielen Billig-Controllern auf dem Markt.

Fazit: Die Beleuchtung des PowerA Spectra sieht eindrucksvoll aus, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Sie allein macht den Controller zu etwas Besonderem. Ansonsten handelt es sich um ein durchschnittliches Gamepad, dessen Qualität dem Preis von 40 Euro durchaus angemessen ist. Nur kann man eben für weniger Geld andere Switch-Controller bekommen, die Bewegungssteuerung und Rumble bieten und zudem kabellos funktionieren. Wenn diese Funktionen für euch mehr zählen als die reine Ästhetik, seid ihr anderswo besser aufgehoben.

PowerA Spectra Enhanced Controller bei Amazon*

Für Arcade-Fans: Der Lioncast Arcade Fight-Stick

Pro
  • 10 große und 4 kleine Buttons
  • zwei verschiedene Turbofunktionen
  • präziser Stick
  • größtenteils gute Verarbeitung
  • auch mit PS4 und PC kompatibel
Contra
  • Buttons für Profis nicht präzise genug
  • beschränkte Modding-Möglichkeiten wegen zu kleiner Buttons

Preiswerter Fightstick, der auf der Switch aber einen schweren Stand hat: Der Lioncast Arcade. Preiswerter Fightstick, der auf der Switch aber einen schweren Stand hat: Der Lioncast Arcade.

Geeignet für: Alle, die hin und wieder etwas Arcade-Feeling in ihre 2D-Spiele bringen wollen.

Preis: ca. 47 Euro

Lioncast Arcade Fight-Stick bei Amazon*

Viele Buttons: Der Lioncast Arcade Fight-Stick verfügt über die üblichen zwei Reihen mit jeweils vier großen Buttons. Rechts oben befinden sich zwei weitere große Buttons für "Options" und "Share". Links oben liegen die vier kleineren Buttons, mit denen unter anderem die beiden Turbofunktionen gesteuert werden. Ein Screenshot-Button wie beim Pro Controller fehlt allerdings.

Doppelter Turbo: Der Fightstick verfügt zum einen über die gewöhnliche Turbofunktion. Sobald man einem Button die Turbo-Funktion verliehen hat, muss man diesen nur noch gedrückt halten und das Spiel verhält sich, als würde man ihn in schneller Abfolge immer wieder drücken. Bei der zweiten Turbofunktion muss man den Button nicht einmal mehr gedrückt halten.

Nicht für Profis: Die Buttons verrichten zwar ihren Dienst, fühlen sich allerdings nicht sehr hochwertig und auch nicht immer hundertprozentig präzise an. Die meisten Spieler dürften damit leben können, aber Profis werden wohl zu einem teureren Modell greifen müssen. Der Stick hingegen funktioniert präzise und macht einen stabilen Eindruck. Letzteres gilt auch für die übrige Verarbeitung, insbesondere für die Bodenplatte aus Metall.

Theoretisches Modding: Der Hersteller wirbt zudem damit, dass der Fightstick Modding erlaubt und der Stick sowie die Buttons leicht ausgetauscht werden können. Das ist prinzipiell richtig, nur gibt es leider kaum Dritthersteller, die Buttons in der von Lioncast verwendeten Größe (28,5 mm statt der üblichen 30 mm) anbieten. Auch wenn das Gerät Modding in der Theorie erlaubt, hat man dazu in der Praxis also wenige Möglichkeiten.

Harte Konkurrenz: Auf der PS4 hat der Lioncast Arcade Fight-Stick seine Daseinsberechtigung, weil er günstig ist und trotzdem zumindest für gelegentliche Benutzung zufriedenstellende Qualität bietet. Auf der Switch hat er jedoch einen schweren Stand, denn gerade Smash-Fans, für die sich ein Fightstick anbieten würde, schwören auf Controller im Gamecube-Design, die sogar noch günstiger sind als der Lioncast Arcade.

Fazit: Echten Arcade-Enthusiasten wird der Lioncast Arcade Fight-Stick nicht reichen, sie brauchen ein hochwertigeres Modell wie den Hori Switch Real Arcade Pro*. Smash-Fans wiederum werden sich kaum von ihren Controllern im Gamecube-Design trennen. Somit bleibt der Lioncast Arcade für eine kleine Zielgruppe geeignet, die hin und wieder ein 2D-Spiel mit Arcade-Feeling genießen möchte.

Lioncast Arcade Fight-Stick bei Amazon*

Weitere Fightsticks:

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