Seite 4: Die besten Headsets für PS4 und Xbox One: Kaufratgeber

Kabellose Headsets

Auf dieser Seite präsentieren wir euch einige der besten kabellosen Headsets für PS4 und Xbox One. Beachtet dabei bitte, dass kabellose Headsets in der Regel nur mit einer der beiden Konsolen kompatibel sind. Bei manchen Modellen gibt es eine Xbox-One- und eine PS4-Version.

Inhalt:

Sony PlayStation 4 Gold Wireless Headset (PS4)

Sony PlayStation 4 Gold Wireless Headset - Bilder ansehen

Pro
  • gut mit PSVR kombinierbar
  • guter Klang
  • 7.1 Raumklangsimulation
  • auch per Kabel nutzbar
Contra
  • leichtes Druckgefühl bei langem Spielen
  • Mikrofone vergleichsweise schwach
  • geringe Akkulaufzeit (bis zu 8 Stunden)

Preis: ca. 100 Euro (größtenteils ausverkauft)

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Guter Komfort: Das Sony PlayStation 4 Gold Wireless Headset zählt mit einem Preis von ca. 90 bis 100 Euro zu den günstigeren kabellosen Headsets. Im Vergleich mit seinem Vorgänger, dem Sony PlayStation 4 Wireless Stereo Headset 2.0, ist es deutlich leichter und lässt sich ideal in Verbindung mit PlayStation VR nutzen. Es bietet einen guten, aber nicht perfekten Tragekomfort. Bei längerem Spielen kann es zu einem leichten Druckgefühl kommen.

Raumklang: Der Klang ist für ein vergleichsweise günstiges Wireless Headset ziemlich gut, insbesondere mit aktivierter 7.1-Raumklangsimulation. In der Begleit-App lassen sich verschiedene Klangprofile für einige AAA-Spiele aktivieren, insgesamt fällt die Auswahl aber bescheiden aus. Sony setzt auf zwei versteckte Mikrofone, die für den normalen Sprachchat mehr als ausreichend sind. Im Vergleich zu einem Galgenmikrofon zieht Sonys Lösung jedoch klar den Kürzeren.

Mäßiger Akku: Das Gold Wireless Headset wird mit einem USB-Empfänger ausgeliefert, der nach dem Anschluss an die PS4 automatisch eine Funkverbindung mit dem Headset aufbaut. Der Akku hält zwischen sechs bis acht Stunden: Ein im Vergleich zur Konkurrenz eher schwacher Wert. Alternativ kann es mit einem Klinkenkabel an den Controller angeschlossen und so unbegrenzt genutzt werden.

Fazit: Sonys Gold Wireless Headset bietet einen guten Klang und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu vielen anderen kabellosen Headsets. Wer häufig mit seinen Teamkollegen kommuniziert, sollte sich aber nach einem Headset mit besserem Mikrofon umsehen. Auch bei der Akkulaufzeit bieten andere Hersteller mehr. Das größte Problem aber ist: Das Gold Wireless Headset ist inzwischen kaum noch zu bekommen, weil Sony auf das neue Pulse 3D setzt.

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Sony Pulse 3D (PS4)

Sony Pulse 3D Das Sony Pulse 3D soll für ein besonders immersives Sounderlebnis sorgen.

Pro
  • insgesamt guter Sound
  • Chat-Game-Balance einstellbar
  • auch per Kabel nutzbar
Contra
  • mäßiges Mikrofon
  • Schwächen bei den Höhen
  • mäßige Akkulaufzeit (bis zu 12 Stunden)

Preis: ca. 100 Euro (momentan weitgehend ausverkauft)

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Abwärtskompatibel: Beim Sony Pulse 3D handelt es sich um Sonys speziell für die PlayStation 5 entwickeltes Gaming-Headset, das aber sowohl über den Wireless-Adapter als auch über den 3.5-mm-Anschluss mit PS4 und PC kompatibel ist. Es verzichtet wie schon das PlayStation 4 Gold Wireless Headset auf den üblichen Mikrofonarm. Stattdessen verfügt es über zwei in den Kopfhörer integrierte Mikrofone mit Rauschunterdrückung. Diese übertragen die Stimme gut verständlich, sie klingt aber etwas dünn.

Bedienelemente am Hörer: Am linken Hörer findet ihr Bedienelemente zum Einstellen der Lautstärke und der Game-Chat-Balance sowie zum Stummschalten des Mikrofons. Dort befindet sich auch der USB-C-Anschluss zum Aufladen des Akkus. Die Akkulaufzeit liegt bei circa 10 bis 12 Stunden und ist damit besser als beim Sony Gold Wireless Headset, aber noch immer nicht besonders gut. Die Ohrpolster sind recht dick, der Kopfbügel hingegen verfügt über keine Polsterung. Stattdessen sorgt ein Kunststoffband dafür, dass das Headset nicht drückt.

Guter Klang, aber kein 7.1 Surround Sound: Das Sony Pulse 3D klingt für seinen Preis recht gut. Bei den Höhen zeigen sich allerdings Schwächen, was bei günstigeren Gaming Headsets häufiger vorkommt. Außerdem müsst ihr auf die 7.1-Raumklangsimulation des Sony Gold Wireless Headsets verzichten. Das Sony Pulse 3D ist nämlich darauf ausgelegt, das 3D-Audio-Feature der PS5 zu nutzen. Das bringt euch nur leider nichts, wenn ihr das Headset an der PS4 verwendet. Selbst wenn ihr an der PS5 alte PS4-Spiele spielt, bringt 3D Audio wenig Nutzen, weil die Spiele dafür optimiert sein müssen.

Fazit: Das Sony Pulse 3D ist ein gutes kabelloses Gaming-Headset zu einem moderaten Preis. Wunder darf man aber nicht erwarten. Sowohl beim Mikrofon als auch bei der Akkulaufzeit kann man für etwas mehr Geld deutlich Besseres bekommen. Der Klang ist zwar gut, aber auch hier ist bei den Höhen mehr drin. Zudem verlässt sich das Pulse 3D mit 3D Audio auf ein Feature, das euch auf der PS4 nichts bringt. Falls ihr bereits das alte Sony Gold Wireless Headset besitzt, könnt ihr euch den Kauf des Pulse 3D deshalb zumindest für den Gebrauch an der PS4 sparen.

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Microsoft Xbox Wireless Headset (Xbox One)

Microsoft Xbox Wireless Headset Das Microsoft Xbox Wireless Headset hat für einen moderaten Preis sehr viel zu bieten.

Pro
  • Bluetooth zusätzlich zum Xbox Wireless Protocol
  • Klang nach manueller Anpassung sehr gut
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeiten
  • komfortable Regulierung von Lautstärke und Game-Chat-Balance
Contra
  • kein Kabelanschluss
  • Klang im Auslieferungszustand etwas dumpf
  • automatisches Einschalten der Xbox kann nerven

Preis: circa 100 Euro (momentan weitgehend ausverkauft)

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Kein Kabelanschluss, aber Bluetooth: Das primär für die Xbox Series entwickelte Microsoft Xbox Wireless Headset funktioniert auch mit der Xbox One. Die Verbindung wird per Xbox Wireless Protocol hergestellt. Für die Nutzung am PC braucht man den Xbox Wireless Adapter. Zwar verfügt das Headset auch über Bluetooth, das ist aber eher zum Musikhören über Mobile-Geräten gedacht. Zum Zocken ist hier die Latenz zu hoch. Einen 3,5-mm-Kabelanschluss gibt es nicht.

Komfortabel zu bedienen: Eine Besonderheit des Xbox Wireless Headsets ist die komfortable Bedienung: Lautstärke und Game-Chat-Balance lassen sich über zwei große Räder an der Außenseite der Hörer regulieren. Daneben gibt es noch einen Power-Button und einen Knopf zum Einschalten des Mikros. Der Akku hält laut Microsoft 15 Stunden, in der Praxis können es je nach Nutzung sogar noch ein paar Stunden mehr sein. Das Headset sitzt übrigens recht bequem und ist gut verarbeitet.

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Guter Klang und Equalizer: Der Klang des Xbox Wireless Headsets war bei unserem Testgerät sehr gut, allerdings erst nach der manuellen Konfiguration über die Xbox Zubehör-App. Im Auslieferungszustand war er etwas zu dumpf. Die App bietet neben dem Equalizer weitere Optionen, z.B. zum automatischen Stummschalten. Dass das Headset automatisch die Konsole einschaltet, lässt sich bis jetzt hingegen nicht abschalten. Das Mikrofon erfüllt seine Aufgabe problemlos, wir sind jederzeit gut zu verstehen. Das Ausblenden von Umgebungsgeräuschen klappt aber eher mäßig.

Fazit: Das Xbox Wireless Headset hat ein paar Kinderkrankheiten, wie das manchmal nervige automatische Einschalten der Xbox, die durch Software-Updates zu beheben sein müssten. Davon abgesehen bietet es gerade angesichts des für ein kabelloses Headset günstigen Preises eine sehr gute Leistung, nicht zuletzt deshalb, weil man über die Xbox Zubehör-App eine Menge Einstellungen vornehmen kann. Natürlich gibt es noch bessere Headsets auf dem Markt, aber wer einfach ein gutes Gaming-Headset will und beim Musikhören nicht allzu hohe Ansprüche stellt, sollte sehr zufrieden sein.

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Razer Thresher

Razer Tresher Headset - Bilder ansehen

Pro
  • angenehm zu tragen
  • Gegner gut zu orten durch virtuellen Raumklang
  • auch per Kabel nutzbar
Contra
  • Klangbild nicht differenziert genug

Preis: ca. 125 Euro (ohne 7.1), ca. 150 Euro (mit 7.1)

Razer Thresher (PS4) bei Amazon*

Unterschiede zwischen Systemen: Razer bietet das Thresher sowohl für die Xbox One als auch die PlayStation 4 an, allerdings unterstützt nur die PS4-Variante 7.1-Dolby-Surround-Sound. Für diesen braucht man aber den bei der PS4 Slim nicht vorhandenen optischen Anschluss. Wer auf 7.1 verzichten kann, kann für PS4 auch eine günstigere Variante ohne das Feature bekommen. Bei der Xbox-Variante sorgt Windows Sonic für virtuellen Raumklang. Die PS4-Version hat eine Reichweite von zwölf Metern, während die Reichweite der Xbox-Version nur sechs Meter beträgt. Alternativ lässt es sich auch per 3,5-mm-Klinkenstecker nutzen.

Ordentliche Qualität: Die Soundqualität ist gut, kann aber nicht mit kabelgebundenen High-End-Headsets mithalten. Insgesamt wirkt der Klang nicht differenziert genug. Dafür punktet das Razer Thresher eben mit seinem virtuellen Raumklang, durch den sich Gegner akustisch gut orten lassen. Befehle an unsere Team-Mitglieder zeichnet ein ausziehbares Mikrofon auf, das die Stimme in guter Qualität überträgt.

Guter Akku, hohes Gewicht: Das Razer Thresher ist mit 408 Gramm vergleichsweise schwer, vermutlich aufgrund des integrierten Akkus, der 16 Stunden durchhält. In der Praxis ist von diesem Gewicht jedoch kaum etwas zu merken. Die ohrumschließenden Hörermuscheln sind ebenso wie der Bügel weich gepolstert. Trotzdem fangen die Ohren auch nach langer Tragezeit nicht an zu glühen.

Fazit: Das Razer Thresher ist alles in allem ein gutes Wireless Headset, das aber im Vergleich zu kabelgebundenen Headsets etwas zu wenig bietet, um den Preis zu rechtfertigen. Unter den kabellosen Headsets bekommt man außerdem mit den First-Party-Geräten von Sony und Microsoft das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Nur diejenigen, die unbedingt ein kabelloses Headset mit 7.1 Surround Sound wollen, sollten zugreifen, müssen sich dann aber eben die teurere Variante holen, die es nur für PS4 gibt.

Razer Thresher (PS4) bei Amazon*

Corsair HS70 Pro (PS4)

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Pro
  • hoher Tragekomfort
  • ausgewogener Klang
  • lange Akkulaufzeit
  • Monitoring-Funktion für Mikrofon
Contra
  • Hindernisse führen zu Verbindungsabbrüchen
  • mittelmäßige Mikrofonqualität
  • kleine Schwächen im Tieftonbereich
  • kein 3,5-mm-Anschluss

Preis: ca. 100 Euro

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Lange Laufzeit: Das Corsair HS70 zählt mit einem Preis von etwa 100 Euro zu den preiswerteren Wireless Headsets. Es ist nur mit PS4, PS5 und PC und nicht mit Xbox kompatibel und zeichnet sich unter anderem durch eine für die Preisklasse ansehnliche Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden aus. Geladen wird es über einen Micro-USB-Anschluss. Alle wichtigen Bedienelemente wurden in den Hörer integriert. Einen Anschluss für einen 3,5-mm-Klinkenstecker, um es alternativ kabelgebunden zu nutzen, gibt es nicht.

Mäßiges Mikro, ausgewogener Klang: Das abnehmbare Mikrofon bietet einen flexiblen Galgen, seine Klangqualität ist leider nur mittelmäßig. Über die integrierte Monitoring-Funktion lässt sich die Stimme direkt über das Headset abhören. Die 50-mm-Treiber liefern einen neutralen Klang ab, dem es im Tieftonbereich ein wenig an Kraft fehlt. Dafür kommen die Höhen besser rüber als beim etwa gleich teuren Sony Pulse 3D. Insgesamt ist der Klang ausgewogener. In Spielen lassen sich Klangquellen gut orten und aus dem Gefechtslärm heraus lokalisieren.

Geringe Reichweite: Der Tragekomfort des Corsair HS70 ist über alle Zweifel erhaben und auch die Verarbeitung ist recht gut. Die Reichweite fällt allerdings etwas gering aus. Eine Wand kann bereits zum Verbindungsabbruch führen. Solang das Headset im gleichen Raum wie der Empfänger ist, ist die 2,4-GHz-Verbindung jedoch stabil und latenzfrei. Die Verbindung wird über einen mitgelieferten USB-Empfänger aufgebaut.

Fazit: Da das Corsair HS70 Pro zu den günstigeren Wireless Headsets gehört, kann man keine allzu hohen Erwartungen haben. Im vergleich zur Konkurrenz schlägt es sich aber durchaus ganz gut. In allen Bereichen schneidet es mindestens zufriedenstellend ab, allerdings kann es nirgendwo glänzen. Wenn ihr nicht das Beste vom Besten braucht, ist es durchaus empfehlenswert. Falls ihr hohe Ansprüche an das Mikrofon stellt, ist es jedoch nicht das Richtige für euch.

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HyperX Cloud Flight (PS4)

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Pro
  • sehr lange Akkulaufzeit
  • Bedienelemente an Kopfhörern
  • hoher Tragekomfort
Contra
  • Klang weniger differenziert als beim Cloud Alpha
  • Mikro nur im kabellosen Betrieb nutzbar
  • dumpfer Klang der Stimme

Preis: ca. 125 Euro

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30 Stunden Akku: Das ca. 120 Euro teure kabellose HyperX Cloud Flight lässt sich mit dem mitgelieferten USB-Adapter an der PlayStation 4 und dem PC nutzen. Mit ausgeschalteter Beleuchtung soll die Akkulaufzeit 30 Stunden betragen. Danach lässt sich der Kopfhörer weiterhin per Klinkenkabel nutzen, die Mikrofonübertragung funktioniert allerdings nur im kabellosen Betrieb.

Hoher Komfort: An den Hörern befinden sich alle wichtigen Bedienelemente. Am rechten Hörer kann über ein Drehrad die Lautstärke reguliert werden und ein Druck auf den linken Hörer schaltet das Mikrofon stumm. Der Tragekomfort fällt sehr hoch aus, die ohrumschließenden Polster liegen mit wohldosiertem Druck auf. Die Hörer lassen sich um 90 Grad drehen, damit das Headset in Pausen um den Hals getragen werden kann.

Guter Sound, dumpfes Mikro: Das HyperX Cloud Flight überzeugt mit einem satten Klang, der vor allem in actionreichen Spielen zum Tragen kommt. Explosionen sind wuchtig, überlagern aber nicht die anderen Frequenzen. Im Vergleich zum Cloud Alpha klingen die 50-mm-Treiber jedoch weniger differenziert. Das abnehmbare Mikrofon eignet sich gut zur Kommunikation mit den Teammitgliedern, allerdings klingt die Stimme etwas dumpf.

Fazit: Für das HyperX Cloud Flight gilt Ähnliches wie für das Razer Thresher: Es ist ein gutes Wireless Headset, aber angesichts der Tatsache, dass man mit dem Cloud Alpha für weniger Geld deutlich bessere Qualität bekommt, ist es nur denjenigen zu empfehlen, die auf keinen Fall ein kabelgebundenes Headset wollen. Unter den Wireless Headsets in unserem Vergleich bietet es vergleichsweise hohen Komfort, das Mikro lässt aber zu wünschen übrig.

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Astro A50 (4. Generation)

Astro A50 Astro Gaming A50

Pro
  • hohe Soundqualität
  • virtueller 7.1-Raumklang
  • gutes Mikrofon
  • viele Einstellungsmöglichkeiten
  • hoher Tragekomfort
Contra
  • sehr schwache Isolation der Hörer
  • für manche Feature optischer Anschluss nötig
  • keine Verbindung per 3,5-mm-Klinke möglich

Preis: ca. 260 Euro

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Für Xbox oder für PlayStation: Beim A50 müsst ihr euch zwischen einer PS4- und einer Xbox-One-Version entscheiden. Wer beide Konsolen besitzt, ist deshalb mit der günstigeren kabelgebundenen Variante eventuell besser dran. Die Verbindung funktioniert über eine Basisstation. Um alle Features optimal nutzen zu können, sollte diese per optischem Kabel an die Konsole angeschlossen werden. Einen solchen Anschluss gibt es allerdings an der PS4 Slim und auch an den neuen Konsolen nicht mehr. Eine Verbindung per 3,5-mm-Klinkenstecker ist nicht möglich.

Passend für jeden Kopf: Ebenso wie das günstigere, kabelgebundene Astro A40 verfügt das A50 über Metallzylinder an den Seiten, durch die sich das Headset gut an die Größe jedes Kopfes anpassen lässt. Insgesamt zeichnet es sich durch einen hohen Tragekomfort aus. Die Lautstärken von Spiel und Voice Chat lassen sich direkt am Hörer verstellen. Trotz ihrer klobigen Form lassen die Hörer Außengeräusche übrigens fast ungedämpft durch. Umgekehrt ist auch der abgespielte Sound in der Umgebung recht laut zu hören.

Hohe Qualität: Ansonsten ist die Soundqualität hervorragend. Bässe, Höhen und Mitten sind nahezu perfekt ausbalanciert. Virtueller 7.1-Raumklang (für den ihr allerdings den optischen Anschluss braucht!) sorgt zudem dafür, dass Gegner gut zu orten sind. Über das Astro Command Center können zahlreiche Feinjustierungen vorgenommen werden, auf Knopfdruck lässt sich sogar Dolby Audio aktivieren. Das Mikro ist ebenfalls hervorragend und gibt nicht nur Sprache klar und verständlich wieder, sondern blendet auch die meisten Umgebungsgeräusche aus. Das gilt allerdings auch für das viel günstigere Astro A10.

Fazit: Das Astro A50 zählt zu den Top-Modellen unter den kabellosen Headsets. Sowohl der Sound der Hörer als auch der Klang des Mikrofons und natürlich der Tragekomfort erfüllen die hohen Erwartungen, die man angesichts des stattlichen Preises haben kann. Allerdings: Wenn ihr in einer lauten Umgebung spielt oder verhindern wollt, dass Leute in eurer Umgebung durch Lärm aus eurem Headset genervt werden, dann ist das Astro A50 nicht das Richtige, denn die Hörer sind kaum isoliert.

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SteelSeries Arctis Pro Wireless (PS4)

Arctis Pro Wireless SteelSeries Arctis Pro Wireless

Pro
  • gut zum Musikhören geeignet
  • sehr gutes Mikrofon
  • guter Sound
  • Anpassung des Sounds über Basisstation
  • austauschbare Akkus
  • viele Anschlussmöglichkeiten
Contra
  • gewöhnungsbedürftige "Polsterung"
  • Mikro an Xbox One höchstens über Umwege kabellos verwendbar

Preis: circa 300 Euro

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Vielseitig: Das Arctis Pro kommt mit einer Basisstation, die den Akku lädt und eine schnelle und unkomplizierte Anpassung des Soundprofils ermöglicht. Hierdurch kann man das Arctis Pro an vielen Geräten kabellos verwenden, indem man die Station per USB anschließt und die Verbindung zum Headset per Funk herstellt. Zusätzlich verfügt das Headset über Bluetooth und über Anschlüsse für fast alle vorstellbaren Geräte. Vier verschiedene Kabel liegen bei.

Guter Klang: Die Klangqualität ist sehr hoch, wobei die Höhen und Mitten etwas dominieren. Mit dem Beyerdynamic MMX 300 kann das Arctis Pro nicht ganz mithalten, aber es ist gut genug, um auch die meisten Musikliebhaber zufriedenzustellen. Noch besser ist das Mikro, das nicht nur unsere Worte klar und deutlich wiedergibt, sondern auch ungewünschte Umgebungsgeräusche recht zuverlässig herausfiltern kann.

Austauschbare Akkus: Das Arctis Pro wird mit zwei austauschbaren Akkus geliefert. So kann einer geladen werden, während ihr den anderen benutzt. Der Austausch dauert nur wenige Momente, jede Akkuladung hält über 10 Stunden. Die übrige Ausstattung entspricht mit Lautstärkeregler und Schalter zum Stummschalten des Mikros dem Standard, die aus einem Band bestehende »Polsterung« ist aber mager. Auch das Anpassen an die Kopfform per Klettverschluss ist nicht optimal.

Probleme mit Xbox One: Obwohl die Nutzung mit der Xbox One offiziell nicht unterstützt wird, funktioniert das Headsets mit Microsofts Konsole übrigens wenigstens eingeschränkt: Der Sound wird zwar per Funk über die Basis übertragen, das Mikro funktioniert so aber nicht. Im kabellosen Betrieb kann man sich höchstens per gleichzeitiger Bluetooth-Verbindung über eine App mit den Teamkameraden unterhalten. Alternativ könnt ihr das Headset kabelgebunden mit der Xbox One verwenden.

Fazit: Für Xbox-One-Spieler ist das Arctis Pro Wireless nicht ideal, aber für sie ist es auch nicht gedacht. Dafür ist es das perfekte Gerät für anspruchsvolle PS4-Spieler, die es nebenher auch noch zum Musikhören an den verschiedensten Geräten verwenden wollen. Auch für diejenigen, die ihr Headset selbst bei sehr langen Sessions kabellos nutzen möchten, kann es sich durch die austauschbaren Akkus lohnen. Wer hingegen mit einem Kabel leben kann, bekommt zum Beispiel beim Beyerdynamic MMX 300 noch besseren Sound.

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