Die schwersten Bosse aus Dark Souls, Elden Ring und Co. - Diese Endgegner haben uns gebrochen

Chris, Dennis, Linda und Samara verraten, welche Bosse aus Dark Souls, Bloodborne und Sekiro ihnen das Leben besonders schwer gemacht haben.

Manche FromSoftware-Bosse verlangen uns einfach alles ab. Manche FromSoftware-Bosse verlangen uns einfach alles ab.

Fans der FromSoftware-Spiele kennen sie: Die pure Verzweiflung, in der wir einfach nur den Controller gegen die Wand werfen, das Spiel deinstallieren und nie wieder anfassen wollen. Meistens sorgen die knackschweren Bosse von Dark Souls, Bloodborne und Co. für diese Momente, aber die coolen Endgegner-Designs und unser Ehrgeiz holt uns dann meist doch wieder zurück und treibt uns an.

Chris, Dennis, Linda und Samara verraten in diesem Artikel, bei welchen Bossen es ihnen genau so ging.

Ziegendämon: Dark Souls

Auf diesen Boss hätten wir gern verzichtet. Auf diesen Boss hätten wir gern verzichtet.

Dennis: Diese Hunde!!!! Diese winzige Kampfarena. Dieser unfassbar lange Weg vom Feuerbandschrein aus!!! Wenn es einen Boss in Dark Souls gab, bei dem ich das Pad fast in den Fernseher geworfen hätte, der olle Ziegenbock (auf Englisch: Capra Demon) wäre der Grund gewesen. 

Der Verfolger: Dark Souls 2

Beim Verfolger (Pursuer) gibt es einen Trick. Beim Verfolger (Pursuer) gibt es einen Trick.

Linda: Ein Ritter, der drei Köpfe größer ist als mein eigener Charakter und dazu noch ein Großschwert mit riesiger Reichweite schwingt. Na, super! Die nahezu winzige Arena erschwerte den Kampf für mich zusätzlich, sodass ich nach gefühlten 30 Versuchen kurz davor war, das Handtuch zu werfen.

Doch irgendwann machte es dann Klick: Die Balliste am anderen Ende der Arena! Es brauchte noch mindestens weitere zehn Versuche, bis ich es schaffte, die Balliste zu bedienen und den Verfolger mit einem gezielten Pfeilschuss den Großteil seiner Lebenspunkte abzuziehen. Uff, Stress pur…

Begleiter des Königs: Dark Souls 2 (Crown of the Ivory King)

Das ist der Doppelboss (Bildquelle: YouTube, Ray Dhimitri) Das ist der Doppelboss (Bildquelle: YouTube, Ray Dhimitri)

Chris: So sehr ich die DLC-Inhalte von Dark Souls 2 liebe, so sehr hasse ich die auf Koop getrimmten Bosse in ihren optionalen Gebieten. Ganz besonders diese vermaledeiten Säbelzahntiger (auf Englisch: Lud & Zallen, the Kings Pets), die nicht nur ordentlich einstecken, sondern auch noch gehörig austeilen.

Als überzeugter Nahkämpfer und Solist reichte nur ein Schlag aus, um mich ins Taumeln zu bringen, war Riesenkatze Nummero Deux in der Nähe, war es das auch schon mit dem Versuch. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, folgte der Rückweg durch das für mich nervigste Gebiet aller FromSoft-Spiele.

Waisenknabe von Kos: Bloodborne (The Old Hunters)

Der Waisenknabe kriecht zum Angriff. Aber beim Kriechen wird es nicht bleiben. Der Waisenknabe kriecht zum Angriff. Aber beim Kriechen wird es nicht bleiben.

Samara: Normalerweise komme ich mit kleinen flinken Gegnern ziemlich gut klar - außer mit dem Waisenknaben von Kos (auf Englisch: Orphan). Der kreischende Fiesling bereitete mir unter anderem durch seinen Keulenschwung mit gigantischer Reichweite und den Blitzwellen eine harte Zeit.

Ich habe wirklich lange an dem Kampf gesessen, habe ihn aber trotzdem zu meinem liebsten in den Soulsbornes auserkoren, weil er auf coole Art fordernd und unfassbar stimmungsvoll inszeniert ist. Nur das Phiolen-Farmen zwischen den Versuchen nervte.

Rauchritter: Dark Souls 2 (Old Iron King)

Am Rauchritter ist Dennis fast verzweifelt. Am Rauchritter ist Dennis fast verzweifelt.

Dennis: Meine mit Abstand größte Souls-Nemesis war der Rauchritter (auf Englisch: Fume Knight). Nie wieder habe ich so lange für einen Boss gebraucht - gut, mit Ausnahme von Odur aus Thymesia. Dabei kann ich noch nicht einmal genau sagen, warum. In meinen Erinnerungen hat er einfach nicht aufgehört anzugreifen und meinen Ausdauerbalken förmlich vaporisiert. 

Pater Gascoigne: Bloodborne

Der Pater ist eine goße Herausforderung gleich am Anfang des Spiels. Der Pater ist eine goße Herausforderung gleich am Anfang des Spiels.

Linda: Alleine wenn ich den Namen des Bloodborne-Bosses ausspreche, bekomme ich schon Aggressionen. Lustigerweise ist Pater Gascoigne sogar der erste storyrelevante Boss und war trotzdem für mich der schwierigste des gesamten Spiels.

Mit seinen schnellen Angriffen und Combos verprügelte er mich dutzende Male – so lange, bis ich die Parry-Mechanik von Bloodborne endlich richtig kapierte und den Jäger damit bezwingen konnte. Der Kampf hat meine Neven strapaziert, aber mich auch bestens für den Rest des Abenteuers gewappnet.

Ludwig der Verfluchte: Bloodborne (The Old Hunters)  

Ludwig der Verfluchte ist ein mächtiges Monster mit zwei Phasen. Ludwig der Verfluchte ist ein mächtiges Monster mit zwei Phasen.

Chris: Bloodborne war das erste Soulslike, das ich je gespielt habe, dementsprechend schwer tat ich mich dabei, die düsteren Gassen von Yharnam zu durchstreifen. Das Hauptspiel habe ich trotz einiger Schwierigkeiten abschließen können, im DLC war dann aber Schluss mit lustig. Das riesige Ungetüm Ludwig wischte ein komplettes Wochenende lang mit mir den Boden auf, hat mich völlig neue Sphären der Frustration erleben lassen. 

Einfach alles Schlimme kam zusammen: Eine miese Framerate, mein verskillter Charakter und ein irre anspruchsvolles Move-Set. Nach elf Stunden gelang es mir dann doch, das Vieh zu legen. Ich ließ daraufhin sämtliche Einwohner*innen des beschaulichen Dorfes, in dem ich damals lebte, lauthals an meinem Glücksmoment teilhaben. Was für ein unvergleichliches Gefühl!

Midir: Dark Souls 3 (The Ringed City)

Midir ist der womöglich fieseste Drachen der Souls-Serie (Bildquelle: YouTube, Boss Fight Database) Midir ist der womöglich fieseste Drachen der Souls-Serie (Bildquelle: YouTube, Boss Fight Database)

Samara: Ich muss euch etwas gestehen: Ich bin weder gut in Drachenkämpfen, noch mag ich sie. Das kann in Soulsspielen immer wieder zu einem kleinen Problem werden, aber bei Midir war es dann doch eine größere Sache. Hätte ich gewusst, was mich erwartet, wenn ich in dieses tiefe Loch hinunterspringe, hätte ich es vermutlich gelassen.

Midir ist tanky, aggressiv und teilt ordentlich aus. Neben physischem Schaden verursacht er auch noch Feuer- und Dunkelschaden. Dann hat mich aber doch der Ehrgeiz gepackt und ich habe den Kampf wirklich oft versucht, verflucht und schließlich geschafft.

Der namenlose König: Dark Souls 3

Wenn der Namenlose König von seinem Reittier absteigt, geht es eigentlich erst richtig los. Wenn der Namenlose König von seinem Reittier absteigt, geht es eigentlich erst richtig los.

Dennis: So toll der Gute samt seinem Drachen inszeniert ist, in der ersten Phase vom Kampf hat sich mir durch die grausige Kamera fast der Magen umgedreht. Dabei war diese Phase eigentlich noch gut machbar, der König allein war dann ein echter Brocken und hat mich dutzende Tode gekostet. 

Genichiro Ashina: Sekiro

Auf Genichiro hatte Linda irgendwann keine Lust mehr. Auf Genichiro hatte Linda irgendwann keine Lust mehr.

Linda: Ich gebe an dieser Stelle zu: Ich habe Genichiro aus Sekiro nicht geschafft. Hier habe ich tatsächlich das Handtuch geworfen, weil mir nach unzähligen gescheiterten Versuchen die Motivation fehlte, das komplexe Kampfsystem des Action-Adventures so zu perfektionieren, dass ich dem Samurai Einhalt gebieten konnte. Ja, dieser Boss hat mich tatsächlich gebrochen, aber vielleicht versuche ich es irgendwann noch einmal.

Schwester Friede: Dark Souls 3 (Ashes of Ariandel)

Friede ist nicht so unscheinbar, wie sie auf den ersten Blick scheint (Bildquelle: YouTube, Boss Fight Database). Friede ist nicht so unscheinbar, wie sie auf den ersten Blick scheint (Bildquelle: YouTube, Boss Fight Database).

Chris: Friede, Friiiiiiiiiiieeeeede!!! Wohl kaum ein Name lässt sich so wundervoll gehässig in einem Ausstoß der Entrüstung brüllen, wie der dieser auf den ersten Blick unscheinbaren Nonne. Bereits in ihrer ersten Phase hat sie mich ständig in Scheibchen geschnetzelt, der Kampf erstreckt sich aber über gleich zwei weitere Abschnitte, in denen sie nicht nur Verstärkung erhält, sondern sich sogar noch mit dunkler Magie aufwertet.

Attacken mit ihren verdammt cool aussehenden Sensen haben dann noch mehr Reichweite. Mir gefällt zwar die Inszenierung des Duells extrem gut, es verlangte mir aber so viel Ausdauer ab, dass ich nur noch in Erleichterung zusammenklappen konnte, als es endlich vorbei war.

Malenia: Elden Ring

Dass Malenia fies sein kann, hat sich bereits herumgesprochen. Dass Malenia fies sein kann, hat sich bereits herumgesprochen.

Samara: Dass Malenia ziemlich fies sein kann, vor allem, wenn man nicht die richtigen Waffen mitbringt, dürfte sich bereits herumgesprochen haben. Bei mir spielt zudem der psychologische Aspekt im Kampf immer eine große Rolle und darum fand ich Malenias Heilmechanik einfach zermürbend. Schließlich wurde ich für Treffer gleich doppelt bestraft. Ich verlor LP, Malenia gewann welche wieder. Dazu kam noch ihre Wirbelattacke, die gerade mit meiner Strategie - immer nah dranbleiben - schnell zum Tode führt.

Nun seid ihr an der Reihe: Verratet uns in den Kommentaren, welche drei FromSoftware-Bosse euch am härtesten vermöbelt oder sogar zur Aufgabe gezwungen haben.

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