Divinity: Larian setzt bei der Welt auf eine der großen Stärken von Baldur's Gate 3

Larian hat bereits einiges über das neue Mega-Rollenspiel verraten, unter anderem, wie die Welt aufgebaut ist.

Divinity wird zwar kein Baldurs Gate 4, aber einige Gemeinsamkeiten gibt es doch. Divinity wird zwar kein Baldur's Gate 4, aber einige Gemeinsamkeiten gibt es doch.

Eine der größten Ankündigungen während der diesjährigen Game Awards war das neue Divinity. Mit dem kommenden Rollenspiel will Baldur's Gate 3-Entwickler Larian noch höher hinaus. Nach dem Reveal gab es auch noch einige Infos zum RPG. Beispielsweise wissen wir bereits, wie die Welt von Divinity aufgeteilt sein wird.

Divinity kommt ohne Open World

Anders als zum Beispiel Bethesda es bei seinen RPGs handhabt, will Larian weiterhin auf eine komplett offene Spielwelt verzichten. Stattdessen wird die Handlung erneut auf drei Akte verteilt, in denen wir je ein größeres Gebiet erkunden.

Video starten 3:22 Divinity: Larian enthüllt neues Rollenspiel mit einem Trailer, der für Entsetzen und sehr viel Hype sorgt

Studio-Chef Swen Vincke hat GameStar-Kollege Fabiano verraten, dass wir dadurch das Gefühl bekommen sollen, dass es immer vorangehe, diese Herangehensweise aber eine große Herausforderung sei: Man wolle Spielenden nämlich gleichzeitig sehr viel Freiheit geben, was sich manchmal mit dem geführten Ansatz beißt:

"Tatsächlich ist ein neues Problem, das wir gerade voraussehen, dass wir so viele Freiheiten geben, dass die Spieler nicht mehr wirklich vorankommen. Sie könnten versucht sein, in einer Region alles auszuprobieren."

Tatsächlich kommen diese Bedenken durch die Erfahrungen mit Baldur's Gate 3 zustande, das auf ein ähnliches Konzept setzt. Zwar hat das RPG keine Open World, aber die einzelnen Gebiete der Akte sind sehr groß, es ist einfach, sich treiben zu lassen und an jeder Ecke – beziehungsweise auf dem Weg zur eigentlichen Quest – Geheimnisse zu entdecken und sich zu verlieren.

Mehr aus dem Interview lest ihr in diesem Artikel:

Vincke berichtet, dass der Drang alles ausprobieren zu wollen, die BG3-Community sehr lange in Akt 1 festgehalten habe. Hier stellte sich dann also trotzdem die viel beschworene Skyrim-Magie ein, auch ohne "richtige" Open World. Oder auch das "Hinterlande-Problem", von dem Dragon Age-Fans ein Lied singen können.

Im riesigen dritten Dragon Age-Teil sind viele Fans nämlich im ersten großen offenen Gebiet mehr oder weniger verlorengegangen, anstatt weiterzuspielen. Es dürfte also spannend werden, wie Larian mit dieser Herausforderung umgeht.

Gerade da Divinity noch mehr Freiheiten bieten soll, gibt es für Fans sicher jede Menge auszuprobieren. Interessant ist übrigens auch, dass der Mann, der im Trailer so viel Grausamkeit erfährt, ein Beispiel für diese Wahlmöglichkeiten ist. Wir können nämlich mit unseren Entscheidungen der Grund sein, dass er so endet, ihn aber womöglich auch retten.

Wie hat euch die Struktur in Baldur's Gate 3 gefallen? Mochtet ihr den geführten Ansatz durch drei Akte, hättet ihr gerne eine komplett offene Welt oder wart ihr schon mit den Freiheiten in BG3 überfordert?


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